Was dazu kommt, die Fotos sind meistens mit ausführlichen Beschreibungen versehen, die auch auf körperliche oder psychische Probleme der Kinder eingehen.
was findest Du denn schlecht daran, das Internet für die Vermittlung zu verwenden? Es geht doch hier vor allem darum, solche Kinder zu vermitteln, die nur geringe Chancen haben, eine Familie zu finden (eben die mit psychischen oder körperlichen Problemen). Ich kann nichts schlechtes daran finden, wenn man alle Mittel ausnutzt, um solchen (meist auch schon älteren) Kindern eine Chance zu geben. Vor allem weil eben leider die meisten adoptionswilligen Familien/Personen nur gesunde („unproblematische“) Babies bzw. Kleinkinder in Betracht ziehen.
Nicht zu verwechseln: es geht auf der von Dir angegebenen Internetseite um Kinder, die in den USA in Pflegefamilien leben, und nicht um irgendwelche rumänischen Babies, die verkauft werden sollen.
was findest Du denn schlecht daran, das Internet für die
Vermittlung zu verwenden?
Weil im Internet doch alles wesentlich extremer ist
( nach meiner Meinung!)
solche Kinder zu vermitteln, die nur geringe Chancen haben,
eine Familie zu finden (eben die mit psychischen oder
körperlichen Problemen). Ich kann nichts schlechtes daran
finden, wenn man alle Mittel ausnutzt, um solchen (meist auch
schon älteren) Kindern eine Chance zu geben. Vor allem weil
eben leider die meisten adoptionswilligen Familien/Personen
nur gesunde („unproblematische“) Babies bzw. Kleinkinder in
Betracht ziehen.
Ich denke, die Eltern ( Erwachsenen) die sich mit dem Gedanken der Adoption beschäftigen, werden dann auch geeignete Stellen aufuchen. Aber das Internet?
Nicht zu verwechseln: es geht auf der von Dir angegebenen
Internetseite um Kinder, die in den USA in Pflegefamilien
leben, und nicht um irgendwelche rumänischen Babies, die
verkauft werden sollen.
Genau, nur da geht es doch schon los, was Intimsphäre usw. genannt wird.
Ebenso wird man auch auf gleiche Seiten von ( wie von Dir schon erwähnt) Ostblockländern treffen, wenn man will.
Das empörende daran finde ich eben, dass die Regierung diese Art der Vermittlung noch unterstützt.
Sylvia, Danke für Deine Stellungnahme.
Dir noch einen schönen Sonntag
(hoffentlich bei nicht so viel Regen !)
das Internet bietet aber Möglichkeiten, die anderswo fehlen, zum Beispiel erleichtern sie die Suche in anderen Bundesstaaten (in den USA), ohne daß jeder Mitarbeiter in einer Behörde die Daten bei sich haben muß. Es ermöglicht potentiellen Adoptiveltern, selbst auf die Suche nach einem „passenden“ Kind zu gehen. Und es ist schneller als die Mühlen der Bürokratie…
Ich denke, die Eltern ( Erwachsenen) die sich mit dem Gedanken
der Adoption beschäftigen, werden dann auch geeignete Stellen
aufuchen. Aber das Internet?
Warum denn nicht? Es werden doch keine Daten angegeben, die direkten Rückschluß auf die Kinder ermöglichen: keine Familiennamen, keine Adressen, keine persönliche Geschichte (Familienhintergrund etc.). Das fände ich dann auch bedenklich. Wer aber eines der Kinder auf dieser Internetseite adoptieren möchte, muß trotzdem erst Verbindung zum zuständigen Sozialarbeiter aufnehmen, die Kinder werden ja nicht „auf Bestellung verschickt“.
Ebenso wird man auch auf gleiche Seiten von ( wie von Dir
schon erwähnt) Ostblockländern treffen, wenn man will.
Dagegen bin ich auch. Das hat aber mit der von Dir gezeigten Seite wirklich nichts zu tun.
Das empörende daran finde ich eben, dass die Regierung diese
Art der Vermittlung noch unterstützt.
„Diese Art der Vermittlung“ (Verkauf von Kindern) unterstützt die Regierung ja gar nicht. Es geht hier um schwer vermittelbare Kinder, die teilweise schwere körperliche, geistige oder seelische Schäden haben und für die die staatenübergreifende Suche nach Adoptivfamilien eine Chance sein kann.
Ich wünsche Dir auch einen schönen Sonntag.
Schön, daß sich manch einer Gedanken macht…
Hallo, Ihr beiden.
Ich bin auch immer skeptisch, wenn ich „Kinder“ und „Katalog“ in Verbindung hoere. Aber solche Kataloge gab’s schon lange vor dem Internet (nicht nur in US, die ersten, die mir bekannt waren, das war in England)-- und es drehte sich auch damals um schwervermittelbare Kinder. Und meine fruehere Skepsis hat sich in ‚vorsichtiges Bejahen‘ gewandelt, seit ich Berichte von Eltern kenne, die auf diese Art ein Kind gefunden haben.
Man kann diese Art der Adoptionen eigentlich nur sehr wenig mit den althergebrachten (neugeboren, gesund, moeglichst hellhaeutig) Adoptionen vergleichen. Es ist erstaunlich, dass Kinder, die bei einem moeglichen Elternpaar auf sofortige Zuneigung (oft schon nur ueber Bildkontakt) und so etwas wie „Liebe auf den ersten Blick“ stossen, im Allgemeinen als unvermittelbar gelten.
Bei aller Skepsis: wenn auf diese Art Kinder Familien finden, die sonst in einer Institution grosswerden muessten, dann bin ich dafuer. Denn wie Sylvia schon sagte, man muss sich dann ja trotzdem an eine offizielle Stelle wenden und dort die Adoption regulaer angehen.
Trotzdem muss jemand aufpassen, den gerade auf dem Gebiet der Adoption gibt es viele abartige Verwirrungen und nicht alles, was gut klingt, ist gut fuer die Kinder.
Elke