ADS und allg. Familienumfeld... ?

Hallo erst einmal.
ich habe erst einmal ne Frage zu ADS, wie sich das im allg. Umfeld zeigt und iwe man am betsen mit der Person umgehen kann/soll.
Meine Cousine hat letztens die Diagnose bekommen.
Sie ist sehr hibbelig und kann sich nicht auf eine Sache konzentrieren. Das ist aber das kleinere Übel, wenn ich das so sagen darf.
Sie war vor ca. 1 Jahr schon in Behandlung im LKH im offenen Bereich.
Leider nahm/nimmt sie die Tabletten nicht regelmäßig oder gar nicht, weil sie es einfach nicht einsieht, dass sie krank ist.
Vor ca. 2 Wochen war es dann so weit, dass sie ganz und gar nichts mehr mitbekommen hat und total neben sich stand. Sie wies sich selber wieder ein und sitzt jetzt in der geschlossenen Abteilung, wo sie jetzt wohl auch erst mal ein paar Wochen verbringen wird.
Ihre Eltern stehen zu ihr, aber sie sehen auch nicht, dass sie krank ist und arge Probleme haben. Sie verschönigen alles noch und machen dadurch alles nur noch schlimmer. Sie setzen sich damit nicht auseinander, weil sie es selber einfdach nicht verstehen oder nicht verstehn wollen. Ist ja alles in Ordnung :wink: Von der Erziehung her wurde sie sehr offen und leicht erzogen. Bekam alles und musste für ihre Fehler nie gerade stehn. Die Eltern haben alles für sie erledigt und bezahlt, wenn dann mal wieder kein Geld da war.
Denke mal, es rührt auch daher, dass es jetzt so ist wie es ist.

Schuldigung, dass der Text erst einmal so lang geworden ist, aber wenn ich das nicht vorher etrklärt hätte, kann mir evtl. keiner zu Rat und Tat stehen.

Was kann man denn als Außenstehender machen, dass es vielleicht besser wird. Wie kann man den Eltern beibringen, dass da ein Problem ist, welches gelöst werden muss.
Sie Lügt auch wie gedruckt, so dass man ihr nicht mehr glauben kann, was sie so von sich gibt.
Wir sind eigentlich mit unseren Latein am Ende.
Am Ende bin ich erst mal froh, dass sie im LGH ist, wo sie behandelt wird, auch wenn sie es nicht will. Da hat sie erst einmal keinen Willen. Hört sich vielleicht schrecklich an, wie ich darüber denke, aber so kann sie sich nichts antun und auch anderen nicht.

Wie soll man sich denn verhalten, wenn sie wieder in den offenen Bereich kommt uns sie wieder nicht mehr ihre Tabletten nimmt und alles wieder von vorn anfängt.

Wie soll man mit den Eltern umgehen?

Danke schon mal im Voraus auf die Antworten.
Würde mich sehr freuen, wenn einer mir etwas helfen kann.

MfG Cordula

Hallo,

meiner Meinung nach muß da noch mehr im Busch sein außer dem ADS.
Bei ADS ist zwar auch oft das Sozialverhalten eher mäßig, aber ich denke das ist kein Grund jemanden in einer geschlossenen Abteilung einer Psychiatrie zu behalten.

Hast Du Dich mal näher mit ADS befasst (bei Erwachsenen?)
http://ads-bei-erwachsenen.de/
http://www.kinderarztpraxis-muenchen.de/ads-Erwachse…
http://www.selbsthilfegruppe-wunderkind.de/bedeutung…
oder einfach:
http://www.google.de/search?hl=de&q=ads%2Berwachsene…

Weißt Du zufällig wie die Medis heißen, die sie bekommt?

Ist ja alles in Ordnung
:wink: Von der Erziehung her wurde sie sehr offen und leicht
erzogen. Bekam alles und musste für ihre Fehler nie gerade
stehn. Die Eltern haben alles für sie erledigt und bezahlt,
wenn dann mal wieder kein Geld da war.

Das ist auch im Normalfall nicht das Optimum, aber gerade Kinder mit ADS brauchen Rituale und feste Regeln. Das vermittelt ihnen Sicherheit und gibt den nötigen Halt.
ADS Kinder haben es nämlich oft schwer, sich an solche zu halten oder sie zu erkennen.

Warum kam die Diagnose so spät? Ist den Eltern bei der Tochter im Vergleich mit anderen Kindern nie etwas aufgefallen?

ADS hat auch eine genetische Komponente, das heißt es ist gut möglich, dass noch jemand Anderes in der Familie damit behaftet ist.

Wie soll man sich denn verhalten, wenn sie wieder in den
offenen Bereich kommt uns sie wieder nicht mehr ihre Tabletten
nimmt und alles wieder von vorn anfängt.

Wenn die Cousine inzwischen erwachsen ist, kann man gar nichts tun. Wenn sie nicht will, will sie nicht.
Sie selbst muß erkennen, dass und ob sie Hilfe braucht.

Wie soll man mit den Eltern umgehen?

Ganz normal…

Gruß
Maja

Grundsätzlich stimme ich mit der vorherigen Posterin ein.
Wenn du mit den Eltern redest und das Kind steht dabei, mach keine Leichenbittermiene ,wenn ihr über das Kind sprecht. Das Kind denkt vielleicht sonst dass es ihm ganz besonders schlecht und nur noch mehr Aufmerksamkeit bekommt. (Ich bin kein Psychologe. Das ist meine Meinung ,wie ich reagieren würde.)
In meinem Bekanntenkreis gibt es mehrere AD(H)S Fälle. Je nachdem wo du wohnst anbei noch die Adresse eines sehr guten Arztes ,der AD(H)S diagnostiziert hat und die Kingder nicht ins Krankenhaus mussten

Kinderarztpraxis
Dr. Bleck
Odenkirchener Str.
Jüchen

Ich weiss nicht genau ,ob die Straße stimmt.

Ich hoffe ds hilft dir weiter.