Tschüß, Kubi!
Dabei „tschüß“ gemeint als „Tschau“, das man ja original als „ciao“ nicht erst/nur beim Gehen sagt, sondern als Gruß.
Vielleicht gelingt es, diese Bedeutung auch dem spaghettophilen „Tschau“ unterzulegen?
Alora: Tschaaaaoooo, Kubi!
Grüß Ötzi, Kubi! {aber nur weil: du wohnst dichter dran, geographisch, meini, sonst nix weiter
DAS soll wirklich
n u r „schön klingen“}
Ich weiß, daß Problem ist schon kompliziert genug (für uns „Erwachsene“), es auch nur in Deutsch alleine schon
beschreiben zu wollen. Auch daher mein "Kauder"welsch - wenn einer da ist, der die zT frz. Anspielungen auch nur erahnt, versteht er vielleicht ohne lange Erklärungen!:
„Da bist Du auf dem Holzweg. Wenn Du nicht in der Lage bist, etwas in Deiner Muttersprache verständlich zu erläutern (und als Realschullehrer solltest gerade Du das können!), wird es in der Regel nicht dadurch verständlicher, daß Du dunkle Anspielungen ins Spiel bringst.“
ALSO, mal „in fortschrei(t)ender Ordnung“:
Eeerstens: Meinen Realschülern gegenüber habe ich gar keinerlei „wissenschaftliche“ Sprache, auch keine Variante davon gewählt. (Oder ich hab besoffen oder nüchtern Spaß machen wollen). Bei einer eher „wissenschaftlichen“ „Variante“ des Erklärungsversuchs (also hier, auch wenn man dies dem Versuch meinerseits nicht ansieht) muß ich alle Seiten (ev. -lang) berücksichtigen oder in einem gemeinsam gefundenen Sinne
„auf den Punkt kommen“, und läuft dabei obendrein noch Gefahr, „wissenschaftlich“ durch alle möglichen Ablenkungsmanöver und Tiraden (alora. adesso faccio la mia ritirata !) aufas glatte Eis geführt zu werden.
ZWEITENS: Ich finde in mir keine MUTTERSPRACHE, eher noch eine VATER"sprache". Das möchte ich gerne s o stehen lassen.
DRITTENS: Auch zugegeben vergesse ich manchmal, daß wir zuerst „eine gemeinsame Sprache“ finden müssen. Ich weigere mich aber, irgendeine „ordentliche Deutsche“ dabei von vornherein als Ausgang zu nehmen.
LETZTLICH: aber suche ich die Korrespondenz/Kommunikation und bedaure meine eigenen Irrtümer.
UND: wir müssen uns a l l e mehr bemühen!
Das ist natürlich richtig.
MIT Einschränkung: es macht mehr Spaß, wenn sich alle
a u c h mehr bemühen.
ABER: immer zuerst die Arbeit, zwecks des und dann aber auch das Vergnügen(s)!
EBEN: „ihre“, also: DOCH! Ich kritisiere ja die Benutzung der 1ten Personal Singular, „tu“!! Also (daß) das einzelne Kind (angesprochen wird), und zwar (in der) (Ver-)einzel(u)n(g)! Und nicht „vous/ les enfants“, also die Hervorhebung der Gruppe.
„Es ist nur eine andere Sicht. Wie in einem Buch: man kann die Leser jeden für sich oder alle zusammen als Gruppe ansprechen.“
LESER „spricht man an“, erzieht sie als u n d ev. zu bewußten Menschen; Kinder können sich ev. weniger selbst wehren.
„Das hat a priori keine besonderen Hintergedanken, sondern ist persönliche Präferenz.“
NATÜRLICH GESCHIEHT DAS SELTEN MIT Absicht, i.G. die Macher des frz. Films, den ich gerade zufällig sah, hatten es sicher auch „très progressivement“ gemeint.
Aber auch wenn man „eigentlich“ die Gruppe über den „Umweg“ des Haufens der einzelnen als „tu“ anspricht, schafft man allerhöchsten Gruppenmegoismus.
Muß die Gruppe oder der Einzelne im Vordergrund stehen?
„Je nach Situation.“
KLAR. Und die erwähnte MAXIME ist GENERELL/grundlegend gemeint/gesagt in dem Film.
Und das auch noch in Frankreich?
Warum nicht?
D´ACCORD???
„???“
WEIL Frankreich (jedenfalls für mich) immer noch DAS LAND DER ERNEUERUNG UND DER LIEBE IST.
MUßTICH SELBST ERSTMAL NACHKUKEN: Auf jeden Fall ist das einzelne Kind (und damit die Gruppe) nach Vereinzelung besser zu „meistern“ iSv „beherrschen“.
„Schon richtig. Aber was willst Du hier beherrschen?“
„HERRSCHAFT“ „AN SICH“ (die nicht, also weniger als, Bemühen um allseitige Beherrschung ist) „WILL ICH JA GRADE ZUM ABSCHAFFEN VERHELFEN!“.
Ich begebe mich dabei bewußt in die Nähe des „Antiautoritarismus“ der „68er“.
Et malgré quatorze Juliettes?
Das war Marie-Antoinette, nicht Juliette, und nur eine…
davon ab vermisse ich den Zusammenhang.
Na, ich meine den Jahres- dieser Tage (vor 3 Wochen!)!!
„Das war mir klar, wie Du der Marie Antoinette hättest entnehmen können (schönes Beispiel dafür, daß Anspielungen schnell ins Leere gehen). Der Zusammenhang mit dieser Diskussion eröffnet sich mir aber immer noch nicht.“
Scheint mir auch nicht WESENtlich. Einglich von anfang an mehr eine poetisierende, entspannensollende Randbemerkung von mir. Der Link zu Romeo´s Juliette wäre hier sehr nichtssagend.
Ich hatte aber auch verstanden, daß du mit „Marie Antoinette“ dein Verständnis für meine Anspielung auf den „Quatorze Juillette“ zum Ausdruck bringen wolltest. Und dich v.a. über das s wunderst.
Voulez-vous câcher avec soi?
Eine Anspielung auf das bekannte Lied,
„Ja, das habe ich schon verstanden. Ich verstehe meist, worauf Du anspielst - was mir verborgen bleibt, ist der Zusammenhang mit dem jeweiligen Thema! Und die Tatsache, daß der Satz grammatischer Unsinn ist, macht es nicht leichter.“
SICH VERSTECKEN mit dem eigensüchtigen Individualismus hinter fortschrittlich klingenden Parolen, das ist Ziel meiner Bissigkeit. Cacher son individualisme pedagogique derrière le camouflage des paroles sonnant „progressivissimo“. Wenn man ">ja nurWortgeklingelWortzuklauben