AdvoCard-nicht mehr Anwaltsliebling?

Hallo liebe Wissenden,

mein Freund und ich sind mit der AdvoCard unzufrieden!

(ich hoffe ich darf das hier so schreiben ohne gelöscht zu werden)

Folgendes ist passiert:
2005 hat mein Freund bei seinem AG gekündigt um mit einer Techniker-Ausbildung zu beginnen. Da er nur zum Quartalsende kündigen konnte, war er bis zum Ausbildungsbeginn arbeitslos (der AG wollte ihn die 2 Monate nicht mehr weiterbeschäftigen).
In seinem Arbeitsvertrag gab es eine dubiose Klausel, woraus hervor ging, dass er die erlernten Fähigkeiten, bzgl. des CAD-Programms in den nächsten 2 Jahren, unter Vertragsstrafe nicht anwenden dürfe!
Da er aber einen Mini-Job neben der Ausbildung ausüben wollte, war wir uns diesbezüglich unsicher und suchten einen Anwalt auf.

Mein Freund nahm den Termin alleine wahr und fragte den Anwalt(nennen wir ihn Herrn L.) vor dem eigentlichen Gespräch ob die Rechtschutzversicherung die Anwaltskosten übernimmt. Der Anwalt sagte ihm dies 100% zu ohne es genau zu wissen! DAraufhin fand das Beratungssgespräch statt!

Die AdvoCard hat dann die Bezahlung dieses Gespräches nicht übernommen, mit der Begründung, dass es nicht zu einem Regressfall kam. Damit sollte mein Freund 250€ für 15 min. Beratungsgespräch aus eigener Tasche zahlen.

Jetzt wollen wir gegen den Anwalt Herrn L. vorgehen mit einem anderen Anwalt Herrn S., weil Herr L. ja eine falsche Auskunft, bezüglich der Bezahlung, gegeben hat!
Hätte Herr L. gesagt, dass es sein kann, dass die RSV nicht zahlt, hätte mein Freund sich nicht beraten lassen, weil er es sich zu diesem Zeitpunkt, nicht hätte leisten können!

Jetzt stellt sich die AdvoCard schon wieder quer und will im jetzigen Falle auch nicht eintreten! Ob wohl die Sache vor Gericht geht!
Das kann doch nicht sein, oder?

Was könnt ihr mir so o.g. Sache raten?
Und warum seid ihr mit AdvoCard unzufrieden?

Viele Grüße,
Kate

Hallo

Der Anwalt sagte ihm dies 100% zu ohne es genau zu wissen!
DAraufhin fand das Beratungssgespräch statt!

hier liegt das erste problem. nur eure rs-versicherung kann sagen ob deckung besteht oder nicht. der anwalt hat i.d.r. keine konkreten versicherungsbedingungen noch euren vertrag oder sonstige unterlagen zur verfügung um die deckung zu prüfen. deshalb zuerst mit der versicherung reden und nach einer vorläufigen deckungszusage fragen.

Die AdvoCard hat dann die Bezahlung dieses Gespräches nicht
übernommen, mit der Begründung, dass es nicht zu einem
Regressfall kam. Damit sollte mein Freund 250€ für 15 min.
Beratungsgespräch aus eigener Tasche zahlen.

mit recht.
eine rechtsschutzversicherung zahlt nicht wenn kein konkreter versicherungsfall (z.b. abmahnung, kündigung etc.) eingetreten ist. ich kann hier keinen versicherungsfall erkennen. hier wurde lediglich eine rechtsauskunft eingeholt.

Jetzt stellt sich die AdvoCard schon wieder quer und will im
jetzigen Falle auch nicht eintreten! Ob wohl die Sache vor
Gericht geht!
Das kann doch nicht sein, oder?

hier würde mich der grund der ablehnung interessieren

Was könnt ihr mir so o.g. Sache raten?

immer erst mit dem vr sprechen und dann zum anwalt gehen
mfg
snake