ich bin 17, bin vor einem halben jahr zuhause ausgezogen und lebe jetzt 600km von meinen eltern weg in einer 1,5 zimmer wohnung. hat auch alles ganz gut geklappt, bis ich die schrekensbotschaft bekommen hab das ich am 31.07.03 meinen job verlier! WAS KANN ICH MACHEN??? ich kann ohne den job die wohnung nicht halten, mein altes zimmer bei meinen eltern ist weg, zurück GEHT NICHT! … wer kann mir helfen, ich will nicht am ende dieses monats auf der strasse hocken!
der job sollte eigentlich bis zum 01.01.04 gehen aber aufgrund aktueller wirtschaftlicher probleme mussten 6 stellen gestrichen werden und darunter auch meine da ich der neueste in der firma war.
ab dem 01.02.04 habe ich die chance bei einer sehr guten firma eine ausbildung zum systemkaufmann zu machen.
was jedoch ist die 6 monate dazwischen?
weil ich noch kein ganzes jahr gearbeitet habe zahlt mir das arbeitsamt nichts und meine eltern können mir die wohnung ebenfalls nicht zahlen da mein vater schon rentner und meine mutter selbst vor 2monaten arbeitslos geworden ist.
zu freunden oder bekannten kann ich auch nicht da sie selbst noch bei ihren eltern wohnen.
ich weiss nun seid 3wochen das ich ab 01.08.03 ohne geld dastehen werde bin aber erst jetzt auf dieses forum durch einen bekannten gestossen.
habe mich schon beim arbeitsamt gemeldet und in zeitungen nachgeguckt, jedoch ist alles was ich dort gefunden habe putzanzeigen die ich immer nur zeitweise machen kann und wede.
das geld reicht aber lange nicht um die wohnung zu bezahlen und mich über wasser zu halten.
WAS KANN ICH MACHEN???
Hallo „BrauseBär“,
leider kann ich nicht feststellen aus welcher Stadt bzw. Bundesland Du kommst - daher nur allgemeine Hinweis:
Gib mal unter Google das Suchwort „rabaz“ ein. Vielleicht können die Dir weiterhelfen; dieses Programm des Staates bietet jungen Menschen (bis 25 Jahre) Unterstützung bei der Suche nach einem Job. Sollte in Deiner Nähe ein Infobüro bestehen wäre das eine gute Anlaufstelle.
Ansonsten:
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Zum Sozialamt. Dort nach Hilfe und Info fragen. Zudem fragen: Gibt es Anlaufstellen, die Dir helfen können. Ich denke dabei an Träger wie die AWO oder Caritas.
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Mach Dir keine Sorgen. Wenn Du um Hilfe bittest, wird Dir geholfen werden. Denk immer dran: Jeder kann in die Lage kommen in der Du Dich befindest. Um dir zu helfen hat unsere Staat vernünftige Einrichtungen ins Leben gerufen. Zum Teil gibt es auch private Initiativen.
Im Sozialamt wird man sich um Dich kümmern und Dir sagen, welche Hilfen Du bekommen kannst.
Für die Phase Deiner Ausbildung (ab dem 1.04.): erkundige Dich mal nach dem BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) und nach der Möglichkeit Wohngeld bzw. Bafög zu beziehen.
Viel Erfolg. Und: Du schaffst das!!
Gruss aus Lüneburg
Heiner Gierling
Hallo BrauseBär,
dem was Heiner dir geraten hat kann man nichts mehr großartig hinzufügen. Wenn du offen zum Amt gehst, wird dir auch geholfen werden. Dein Problem ist nämlich nicht mit dem von Schwarzpunkt zu vergeleichen.
Er will finanzielle Unterstützung weil er zu Hause keine Lust mehr hat, aber keine Notwendigkeit vorhanden ist (jedenfalls lese ich das so)
Du hast den Schritt in deine eigene Wohnung bereits getan, wie du sagst ohne finanzielle Unterstützung vom SoziAmt. Das ist der entscheidende Unterschied. Wenn du jetzt sofort aktiv wirst, wirst du es auch schaffen. Du hast es schon einmal geschafft,warum nicht jetzt auch.
Das wollte ich nur mal loswerden und dir auch viel Erfolg wünschen. Bitte informiere uns über den weiteren Weg,
Gruß
Martin
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Hallo BrauseBär,
frag auf jeden Fall auch beim AA nach, sofern sich da seit nichts geändert hat, bekommst Du nach 6 Monaten Arbeit von dort Arbeitslosenhilfe.
Gruß,
Micha