Hallo, liebe Expertinnen/Experten,
Text waaahnsinnig gekürzt und trotzdem noch sooo lang!
In einer (fiktiven) Gmbh übersteigen die Verpflichtungen bei weitem
die Aussenstände (Misswirtschaft).
Mitarbeiterin A hat GF schon öfter auf das Risiko, dass alles
zusammen bricht hingewiesen, GF wiegelt ab.
Mal angenommen, heute hätte GF A ins Büro gebeten um mit ihr über 2
Möglichkeiten zu sprechen: Alle 4 (fiktiven) Mitarbeiter auf halbe
Stelle mit halbem Gehalt (für mindestens drei Monate) oder Kündigung
von mindestens 2 MAs. MAs verdienen 1800 brutto bei 40
Wochenstunden.
GF will die neuen Verträge (heisst das richtig Änderungskündigungen?)
übers Wochenende vorbereiten, soll schnell geregelt werden.
Kann aber keine Garantie geben, dass nicht nach 3 oder mehr Monaten
doch Konkurs droht.
A ist der Meinung, wenn sie einfach unterschreiben, sind sie im Fall
künftiger Arbeitslosigkeit weit schlechter gestellt, da das Einkommen
niedriger wäre. A schlägt vor, sich beim AA kundig zu machen (weiss
denn eine/r, obs da überhaupt was gibt um so was aufzufangen und
Arbeitsplätze zu erhalten oder geht das nur bei Groß-Pleitiers?).
GF lehnt das ab, wegen Gefahr Finanzamt oder Staatsanwalt.
GF verlangt einvernehmliche Regelung, sonst Kündigung von mindestens
2 MAs. Wenn A nicht mitziehen will, „verschuldet“ sie ihre eigene und
die Kündigung eines anderen.
A will sich einerseits nicht erpressen lassen, andererseits will sie
künftig auch noch schlafen können.
GF will morgen mit den anderen reden.
Wie wäre denn die Position der Mitarbeiter wenn die oben geschilderte
Situation nicht hypothetisch wäre?
Sollte die fiktive Person A die anderen auf ihre Bedenken hinweisen
oder selber denken lassen? (Skrupel!)
Eine gerichtliche Auseinandersetzung möchte sie so lange wie möglich
vermeiden.
Danke für Eure Geduld und Dank im Voraus für viele gute Ratschläge
und aufmunternde Worte.
werbefuzzi
) Natürlich mit einem Fachanwalt…