ängstlicher Hund

wir haben einen hund aus Ägypten mitgebracht, sie ist 1,5 Jahre und echt super toll, sie hört recht gut,verträgt sich mir allem und jedem, nur ein Problem : sie hat fürchterliche Angst vor Kindern, erst recht wenn die einen Stock o.ä. in der Hand haben, oder wenn jemand einen Drachen fliegen läßt, sie zieht und flippt völlig aus, totaler stress für das arme Tier, sie tut mir dann total leid.
Soviel ich weiß habe Kinder in Ägypten mit ihr Handball gespielt, das sah eine Frau und hat den Welpen( ca. 4-8 Wochen alt damals)in ein privates Tierheim gebracht wo sie im Rudel aufgewaachsen ist. Sie ist echt ein Goldstück! Und wir wollen ihr auch helfen.
Hat jemand einen Rat was ich da tun kann? Wir wohnen nun mal in einem Ferienort und hier ist etwas viel Trubel zur Saison.

Bitte keine Diskusion wie: die deutschen Tierheime sind auch voll- das hatte ich zur Genüge!

Ihr könnt euch ja mal die Internetseite von dem Tierheim ansehen: www.bluemoon-animalcenter.com

Danke im vorraus

Hi, erstmal vorbildlich das Ihr den kleinen Racker gerettet habt ! Die Angst des Hundes ist natürlich wie du schon geschrieben hast nicht unbegründet ! Ihr solltet den Hund lansgam mit seinen Ängsten konfrontieren. Vielleicht an der Leine erstmal in grosser Entfernung an einen Spielplatz herran führen usw. Und dem Hund immer Mut machen das er es Toll gemacht hat durchzuhalten auch wenn der Spielplatz in grosser ferne liegt ! Dann Stück für Stück nähern ! Aber ich würde euch empfehlen das mit Professionellem Rat durchzuführen, denn man kann viel Falsch machen, und wir wollen ja nicht das euer Hund nacher das Beissen anfängt vor lauter Angst ! Noch ist es nicht zu spät !

hi

armer kerl!

aber blos kein mitleid zeigen oder gar och du arme sagen in so einer situation

meiner ist auch von kindern u. erwachsenen geärgert worden ( z.b. hund durch nen türspalt locken u. wenn er mittendrin ist tür zumachen… das üben wir seit einem jahr, langsam kapiert er dass nicht jeder die tür zumacht wenn er durchgeht…)

ich weiss nicht wie lange ihr sie schon habt, würde sie aber erst richtig gut eingewöhnen u. das „kinderproblem“ anfangs „vernachlässigen“. wenn sie dann wirkl. daheim ist bei euch, dann würde ich langsam anfangen mit kinder die man kennt, die mal zu besuch kommen u. sich auf die couch setzen u. die kinder müssen! den hund ignorieren u. dürfen auf keinen fall zu ihm hin (anfangs). dann dürfen die kinder mal rumlaufen - aber immernoch den hund ignorieren.das sind so die anfänge…

so hat es die hundenanny mal gemacht u. ähnlich dieser form mache ich es bei meinem auch - dauert aber es wird…

wenn ihr unsicher seid - experte ist nie falsch - klar…

Hallo Petra,

erstmal find ich’s auch toll, das die Hündin bei Euch ein liebevolles zuhause gefunden hat. Woher die geschundene Kreatur letzendlich stammt ist ja vollkommen wurscht.

Was das Problem angeht, wie Dir ja schon geraten wurde, würde ich Ihr auch erstmal genügend Zeit zur Eingewöhnung lassen. Und dann zur professionelleren direkten Hilfe.

Hundeerfahrung hast Du ja schon, wie in Deiner ViKa steht. Habt Ihr den „alten“ Hund auch noch und sie versteht sich mit Ihm?

Vielleicht habt Ihr ja einen Hunde(sport)verein in der Nähe, der auch eine Gruppe mit Problemhunden hat? Bei uns gibt es einen solchen, und da wurde dem Team Hund/Mensch bei den außergewöhnlichsten Problemen schon geholfen.

Alles Gute für Euch und die Hündin! (Ihr schafft das schon).

Momi

Hallo, guten Abend

ich habe selber 2 Hunde und beschäftige mich viel mit ihnen und auch den anderen.
Mein Vorschlag zu deinem Problem wäre (auch wenn es sich radikal anhört) es über den Futtertrieb zu regeln.
Viele Hunde, die von der Straße kommen (egal wie früh sie von da weg sind) sind verfressen.
Haben das auch mit einer spanischen Galgohündin gemacht, mit Erfolg.

ALSO:
Da du ja scheinbar keine kleinen Kinder zu Hause hast schnapp dir ein Nachbarskind zudem du vertrauen hast.
Möglichst alt und mit der Voraussetzung der Zuverlässigkeit.
Und wenn du deinen Hund in Zukunft fütterst dann ist dieses Kind IMMER im Raum, zunächst in einer Ecker, später immer Näher, je nach Vortschritt. Irgendwann hat dieses Kind das Futter in der Hand.
wichtig ist: es gibt nur Futter, wenn das Kind anwesend ist!
Der Hund wird das Futter am Anfang verschmähen, weil er zu viel Angst hat, aber du nimmst es nach ca 10 min weg, wenn sie es nicht anrührt und gibst es erst zur nä Mahlzeit wieder. Auch nicht mehr sondern das, was sie nicht gefressen hat, das gibt es nicht wieder.
Ein gesunder Hund verhungert nicht, auch wenn er angst hat. Mach dir keine Sorgen auch wenn er ein-zwei tage nichts frisst, sie wird es schon tun.
Wünsche dir ganz viel Glück, wenn nicht mit meiner Methode, dann mit einer anderen. Schreib doch deinen erfolg hier rein
liebe grüße Theresa

Hallo Theresa,

Deine Methode mag ja erfolgreich sein, dies möchte ich hiermit nicht anzweifeln, aber:

schnapp
dir ein Nachbarskind zudem du vertrauen hast.

Da würde ich aber vorher auch dessen Eltern fragen, ob das O.K. ist! Ich könnte mir vorstellen, daß es zig Eltern gibt denen das zu riskant erscheinen mag. Was es ja auch sein kann. Der Hund könnte ja auch ein Angstbeißer sein oder werden.

Gruß Momi

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hallo motoradmieze,
ja natürlich müssen die eltern zustimmen und ja, der hund könnte ein angstbeißer sein oder werden.
bei dem beißen bin ich der meinung, dass das kind ja zunächst nur anwesend sein soll, also sollte man das mit dem beißen zu vermeiden sein.
und erst mit der zeit soll sich das kind dem hund nähern, also eine woche anwesenheit im zimmer, möglichst weit weg.dann einen meter näher und wenn das klapp wieder einen näher und wenns kind direkt neben stehen kann dann ist der nä schritt futter aus kinderhand.