In einem Leeren Raum befinden sich zwei ruhende Elektronen.
Aufgrund der Ladungsgleichheit erfahren diese Elektronen eine abstossende Kraft.
Bewegen sich beide Elektronen jedoch gleichförmig parallel zueinander in die gleiche Richtung, so sind sie von einem Magnetfeld umgeben, dass eine anziehende Kraft auf diese Elektronen ausübt.
Nun ergibt sich folgendes Problem:
- Ein ruhender Beobachter wird die gleichförmige parallele Bewegung der Elektronen feststellen, aufgrund derer sich ein Magnetfeld ausbildet, dass eine anziehende Kraft auf die Elektronen ausübt.
- Ein Beobachter, der sich parallel zu den Elektronen mit gleicher Geschwindigkeit in die gleiche Richtung bewegt, wird den Stillstand der Elektronen feststellen aufgrund dessen es auch kein Magnetfeld mit anziehender Wirkung gibt. Die Elektronen werden sich also abstossen.
Wie kann es aber sein, dass zwei Beobachter so unterschiedliche Beobachtungen vom gleichen Vorgang machen?
Man beachte, dass die Gesschwindigkeit der Beobachtung in diesem Experiment so gering gewählt werden kann, dass relativistische Effekte zu vernachlässigen sind. Dennoch bleiben die konträren Beobachtungen bestehen.
Wo ist hier mein Denkfehler?
Gruss,
Gunther