Ärger Finazdinstleister-

Vielleicht weiß jemand, ob es Ombudsleute auch für diesen Bereich gibt.
Gibt es eine Möglichkeit sich zu wehren, wenn ein Finanzdienstleister ohne nochmal nachzufragen einfach teurer über die Börse kauft, weil nur eine größere Menge v. d. Fondgesellschaft handelbar sei.(man kann da zu günstigeren Konditionen Wertpapiere kaufen)

Sicherlich kann man mit Kanonen auf Spatzen schießen und sich an die BaFin wenden.
Man kann aber auch erstmal seinen Vertrag durchlesen, der den Umfang der Vollmacht beschreibt. In der Regel kommt man zu dem Ergebnis, dass der Finanzdienstleister relativ freie Hand hat. Außerdem wäre zu klären, wie das Verhältnis Ausführungskurs Fondsgesellschaft zum Abrechnungsbetrag des Börsenkaufs ist: Wieviel teurer war es wirklich?
Dein Finanzdienstleister sollte dir bei Unklarheiten all diese Fragen beantworten können. Dass manche Fonds nur ab einem gewissen Volumen über die Gesellschaft zu erwerben sind ist halt so.
Es kommt sehr auf den Einzelfall an, ob das was du schilderst koscher war, tendenziell aber eher ja. Solange du das aber nicht erstmal mit deinem Finanzdienstleister klärst, frage ich mich, warum du ihn überhaupt hast.

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Antwort: Bin seit knapp einem Monat dabei. War mein erster Kauf. Es ärgert mich , weil mir der Preis gesagt wurde, den die Fondgesellschaft stellt und weil ohne nachzufragen, einfach der Börsenkurs genommen wurde. Vorher wurde mir noch gesagt, dass nicht über die Börse gekauft wird: Das kann ich ja auch selbst zum gleichen Preis machen. Es waren hierbei ca.350 Euro Verlust. Könnte aber bei weiteren Abwicklungen auch mehr sein. So ein Risiko will ich nicht eingehen.

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weil mir der Preis gesagt wurde, den
die Fondgesellschaft stellt

a) Dein Ausführungskurs bei der Fondsgesellschaft kann dir gar nicht vorab gesagt werden, da der Auftrag vor der täglichen Wertermittlung vorliegen muß.
b) Welcher Preis wurde dir genannt: Ausgabe oder Rücknahme?

Vorher wurde mir noch
gesagt, dass nicht über die Börse gekauft wird

Da war vielleicht noch nicht bekannt, dass dein Volumen die Mindestanlage unterschreitet.

Das kann ich
ja auch selbst zum gleichen Preis machen.

Warum machst du das dann nicht? Weil du Beratung wolltest bzw. dass dir jemand den für dich hoffentlich richtigen Fonds raussucht.

Es waren hierbei
ca.350 Euro Verlust. Könnte aber bei weiteren Abwicklungen
auch mehr sein. So ein Risiko will ich nicht eingehen.

Wie kommst du auf diese Summe? Vergleichen mußt du Rücknahmepreis zzgl. deinen Ausgabeaufschlagkonditionen mit deinem gehandelten Börsenkurs zzgl. Spesen, und das vom selben Geschäftstag. Alles andere ist eine Milchmädchenrechnung.

Nichts für ungut: Du hast einigen Informationsbedarf bezüglich Fondsabwicklung. Dein Finanzdienstleister vermutlich auch.

aus meiner erfahrung mit diversen dienstleistern kann ich sagen:
wenns so besprochen war,versuch das direkt zu regeln,aber mach keinen aufstand drum–es lohnt nicht.
kannst dir ja auch einen anderen dienstleister suchen oder sogar selber machen.

Antwort:
Infos sind immer gut, aber jeder fängt man an zu sammeln.
die Käufe werden übrigens ohne Ausgabeaufschlag getätigt, man zahlt eine Gebühr, die niedriger ist, als die Bankgebühren(ca. 17,00 Euro): dER bÖRSENPREIS Lag pro Anteil bei 0,50 cent höher(immofond), ok es war der Preis v. vorherigen Tag, aber der wechselt nur um wenige centpro Tag.Als rechne mal 600 Anteile x o,50= 300 + erhöhte Börsengebühr = 340 EU . Verstehen?

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Verstehen?

Verstehen ja, nachvollziehen nein. Vielleicht kommt Licht ins Dunkel, wenn du WKN/ISIN, Ausführungstag und Börsenplatz mitteilst.