Ärger mit 1und1, Vertrag kündigen bei Umzug!?

Ich ziehe bald um,
bin seit 2,5 Jahren Kunde bei 1und1,
habe einen laufenden Vertrag,
Ende in 1,5 Jahren.

Wie kann ich den Vertrag kündigen? 1und1 verweist mich immer auf eine Umzugsservicehotline.
Was, wenn ich aber keinen Bock mehr auf diesen Provider habe.
Wie komme ich aus dem Vertrag raus?
Hilft mir mein Umzug dabei? Ist das ein ausreichender Grund?

Erfahrungen?

Danke.

Hi,

habe einen laufenden Vertrag, Ende in 1,5 Jahren.

Wie kann ich den Vertrag kündigen?

Schriftlich zum Ablauf der Laufzeit. Würde ich jetzt schon machen.

1und1 verweist mich immer auf eine Umzugsservicehotline.
Was, wenn ich aber keinen Bock mehr auf diesen Provider habe.

Dann is schlecht. Aber Vertrag ist Vertrag.

Wie komme ich aus dem Vertrag raus?

Gar nicht vermutlich.

Hilft mir mein Umzug dabei? Ist das ein ausreichender Grund?

Ein Umzug ist kein Grund zur Kündigung. Du kannst ihn ja Dank Umzugsservice dort weiternutzen.

Erfahrungen?

Nunja… Wenn Du den enthaltenen T-Com-DSL-Anschluss abmeldest, wird Dir dieser nicht mehr via 1&1 berechnet. Dann musst Du schauen, was dann noch an monatlichen Kosten übrigbleibt. Das rechnest Du mal 18 Monate, und hast die Summe, um die Du nicht herumkommst, sofern 1&1 bereit ist, Dich dafür im Zweifelsfall auch zu verklagen. Ob sie das sind? Tja… Das ist Risiko. Sofern Du einen günstigeren Provider findest, kannst Du diese Summe (für Dein Gefühl) mit der Ersparnis verrechnen. Vielleicht reicht Dir das schon.

Gruß,

Malte

Danke, Malte, für deine Antwort.

Komisch nur, dass Freenet.de bei einer Freundin gesagt hat, dass der DSL Tarif aus technischen Gründen im Falle eines Umzugs nicht mitgenommen werden könne.

Daher konnte sie, nach Einsendung der Telekom-Kündigung an den Provider, sofort aus dem Vertrag raus. Sind die einfach kundenfreundlicher?

Je nach Sichtweise sind sie kundenUNfreundlicher, der Umzugsservice ist ja ein Feature.

Ich kann Dich schon verstehen, aber letztlich ist die Sache doch so: 1&1 ist ein Billigprovider, der seine Preise eben über die zweijährige Laufzeit kalkuliert, und Du hast Dich irgendwann einmal bewusst dafür entschieden. Das mag jetzt dann doof für Dich sein, aber beschweren kannst Du Dich kaum darüber - hättest es ja bleiben lassen können. Längerfristige Bindungen wollen halt gut überlegt sein - trivial, oder?

Gruß,

Malte

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Komisch nur, dass Freenet.de bei einer Freundin gesagt hat,
dass der DSL Tarif aus technischen Gründen im Falle eines
Umzugs nicht mitgenommen werden könne.

Daher konnte sie, nach Einsendung der Telekom-Kündigung an den
Provider, sofort aus dem Vertrag raus. Sind die einfach
kundenfreundlicher?

Mmöglicherweise können sie wieklich am neuen Wohnort kein DSL anbieten, da sie teilweise nicht mit der Telekom, sondern mit anderen Partnern zusammenarbeiten.

HTH,

Sebastian

Hallo Malte,

Sofern Du einen günstigeren Provider
findest, kannst Du diese Summe (für Dein Gefühl) mit der
Ersparnis verrechnen. Vielleicht reicht Dir das schon.

daraus wird nix. Ein neuer Provider muß sich die Freigabe vom vorhergehenden Provider holen. 1&1 wird keine Freigabe erteilen, wenn sie Ihr Geld nicht bekommen haben. Das hieße 18 Monate gar kein Internet.

Würde man dem neuen Provider die Bindung an 1&1 verschweigen gibt es ne Betrugsanzeige. Dann wird es richtig teuer. Und den Prozeß gegen 1&1 hätte man dann schon verloren, bevor er überhaupt begonnen hat.

Gruß,
Gerhard

Hi,

Sofern Du einen günstigeren Provider
findest, kannst Du diese Summe (für Dein Gefühl) mit der
Ersparnis verrechnen. Vielleicht reicht Dir das schon.

daraus wird nix. Ein neuer Provider muß sich die Freigabe vom
vorhergehenden Provider holen. 1&1 wird keine Freigabe
erteilen, wenn sie Ihr Geld nicht bekommen haben. Das hieße 18
Monate gar kein Internet.

Moment, ich rede davon, die DSL-Leitung zu kündigen - da hat 1&1 nix zwischen (bei älteren Verträgen wie hier), das ist ne T-Com-Sache, die nach Abmeldung auch nicht mehr von 1&1 berechnet wird. Danach existiert folgerichtig auch keine BIndung in Sachen DSL-Anschluss.

Würde man dem neuen Provider die Bindung an 1&1 verschweigen
gibt es ne Betrugsanzeige. Dann wird es richtig teuer. Und den
Prozeß gegen 1&1 hätte man dann schon verloren, bevor er
überhaupt begonnen hat.

Ich verstehe nicht ganz, was Du meinst. Nach Abmeldung des DSL-Anschlusses hat man bei 1&1 noch den Flatratetarif und evtl. Telefonietarife laufen, das sind nicht so viele Euros. Klar, die könnten sie erfolgreich einklagen. Ob sie das tun, ist eine andere Frage. Will man dieses Risiko nicht eingehen, zahlt man diese geringen Beiträge eben noch, je nach Tarif lohnt sich ein Wechsel trotzdem.

Gruß,

Malte

Hallo Malte,

Moment, ich rede davon, die DSL-Leitung zu kündigen - da hat
1&1 nix zwischen (bei älteren Verträgen wie hier), das ist ne
T-Com-Sache, die nach Abmeldung auch nicht mehr von 1&1
berechnet wird. Danach existiert folgerichtig auch keine
BIndung in Sachen DSL-Anschluss.

stimmt, Irrtum meinerseits. Danke, daß Du mich drauf aufmerksam gemacht hast und mein Geschreibsel nicht unkommentiert stehen bleibt.

Das kommt, weil ich bei arcor alles aus einer Hand hatte und die, bei meinem Wechsel zu Alice, erst ne Freigabe erteilen mußten, damit Alice überhaupt bei mir Telefonie und DSL aufschalten konnte.

Mea culpa, Asche auf mein Haupt und @ Kristine ein dickes „sorry“

Allerdings wird 1&1 sich da auf nix einlassen, die Brüder sind nicht gerade das, was man kulant nennt. Und letztlich ist durch den Vertrag das Recht auch noch auf ihrer Seite.

Gruß,
Gerhard