Ärger mit der Telekom!

Hi!

Angenommen, ein Kunde der Telekom kündigt zum 27.8.04 (meinetwegen auch zum 31.) alles, was ihm denn möglich ist bei der Telekom und wechselt zu Arcor mit dem Preselect 765-Vertrag.

Weiter angenommen, dieser Kunde hatte bis zu diesem Zeitpunkt bei T-Online einen DSL-Anschluss sowie eine Flatrate.

Diese beiden Dinge wurden gekündigt - durch den Kunden selbst und lt. Auskunft auch durch Arcor (weshalb blöderweise nue ein normaler Brief geschickt wurde)…

Nehmen wir mal an, die Telekom ignoriert dies und schickt auch nur eine Mahnung im November, woraufhin der Kunde dort persönlich aufschlägt (da das Telefon gesperrt war), um die Entsperrung zu veranlassen, was auch klappt…

Nun wäre es Ende Januar, und die Telekom sperrt den Anschluss erneut und besteht auf die Zahlung der ausstehenden Beträge (wohl gemerkt auf ALLE Beträge aus den Rechnungen, also im Klartext den DSL-Anschluss sowie die Flatrate von T-Online)…

Auf ein Einschreiben an die Telekom mit der Bemerkung, dass der Anschluss gefälligst wieder freigeschaltet wird, käme lediglich ein Brief der RAe Seiler und Kollegen, die bekannt dafür sind, sich auf keinerlei Schriftverkehr mit den Kunden einzulassen (wenn man dem glauben darf, was im Internet berichtet wird).

Welche Möglichkeiten hätte der Kunde, den Anschluss wieder frei zu bekommen?

Wohlgemerkt: Der DSL-Anschluss würde nicht gesperrt sein, da dieser an die Arcor AG gezahlt wird - nur das Telefon ist für abgehende Anrufe gesperrt!

Der Kunde würde sofort komplett zu Arcor wechseln, jedoch wäre der ISDN-Anschluss an seinem Wohnort noch nicht verfügbar!

Liebe Grüße
Guido, der diesen Konjunktiv grauenvoll findet :wink:

Hi!

Angenommen, ein Kunde der Telekom kündigt zum 27.8.04
(meinetwegen auch zum 31.) alles, was ihm denn möglich ist bei
der Telekom und wechselt zu Arcor mit dem Preselect
765-Vertrag.

Tach und herzlichen Glückwunsch!

Diese beiden Dinge wurden gekündigt - durch den Kunden selbst
und lt. Auskunft auch durch Arcor (weshalb blöderweise nue ein
normaler Brief geschickt wurde)…

Hier tauchen die ersten Probleme auf:

  1. Du könntest ein Problem bzgl. des Nachweises des Zugangs der Kündigung haben. Ohne den wird´s schwer.
  2. Konntest Du zum 31.08.2004 bei der Telekom kündigen? Oder warst Du aus irgendwelchen Gründen vielleicht länger gebunden?

Auf ein Einschreiben an die Telekom mit der Bemerkung, dass
der Anschluss gefälligst wieder freigeschaltet wird, käme
lediglich ein Brief der RAe Seiler und Kollegen, die bekannt
dafür sind, sich auf keinerlei Schriftverkehr mit den Kunden
einzulassen (wenn man dem glauben darf, was im Internet
berichtet wird).

Yep, die machen sämtliche Forderungen der Telekom als Massengeschäft, schriftlich fahren die dann außergerichtlich meist ihren Standard-Stiefel. Tip: Greif mal zum Telefon (nicht zu Deinem, ich meine eins, das geht :wink: sorry) und ruf den Sachbearbeiter bei Seilers an - da gibt es wirklich Personen, mit denen man sprechen kann, das hilft meistens mehr als schreiben.

Welche Möglichkeiten hätte der Kunde, den Anschluss wieder
frei zu bekommen?

  1. Unter Rückforderungsvorbehalt ohne Anerkenntnis zahlen und dann klagen oder
  2. gleich klagen.
    In beiden Fällen wird es entscheidend auf die weiter oben dargestellten Probleme ankommen.

Alles weitere kann eigentlich nur ein Anwalt mit mehr Infos Deinerseits beurteilen.

Ciao, Wotan

Hallo,

ich habe Ende Dezember durch Zufall den Hinweis bekommen, das ich nicht nur DSL in Bonn kündigen muss, sondern bei der Telekom auch die Bereitsstellung für DSL zu kündigen habe, dies wiederum an die zuständige Geschäftsstelle in Ulm. Am 24.01.2005 habe ich die Mitteilung erhalten, dass am 24.01.2005 um 0 Uhr DSL abgeschaltet wird. Von der Telekom selbst habe ich aus Ulm bereits zum 04.01.2005 die Mitteilung erhalten, dass die Bereitstellung für DSL über die Telekom ab 05.01.2005 nicht mehr vorgenommen wird. Meine HP musste ich wiederum getrennt abmelden. Ich komme weit 25.01.2005 nun nicht mehr in das Kundencenter, jedoch steht mir weiterhin eMail zur Verfügung von t-Online. Die Kosten für DSL wurden mir nun bis 08.02.2005 berechnet. Lt. DSL erhalte ich en Betrag in der kommenden Abrechnung zurück. Angeblich soll es bei DSL nicht möglich sein, selbst wenn die Kündigung bereits nachweislich am 03.01.2005 DSL vorlag, nur die anteiligen Kosten abzurechnen. Ich warte nun die nächste Abrechnung ab und werde dann den Vorgang zur Prüfung bei der Regulierungsbehörde vorlegen. Ich vertrete die Auffassung, dass sich DSL illegal Zinsgewinne durch vorsätzlich falsche Kundenabrechnungen verschafft und zwar dadurch, dass trotz Kenntnis der Vertragskündigung über den Termin hinaus Gelder verlangt werden und Kunden bestraft werden für die Vertragsbeendigung.

Wenn Rechtsschutz besteht Anwalt aufsuchen.

Gruss Günter

Angenommen, ein Kunde der Telekom kündigt zum 27.8.04
(meinetwegen auch zum 31.) alles, was ihm denn möglich ist bei
der Telekom und wechselt zu Arcor mit dem Preselect
765-Vertrag.

Weiter angenommen, dieser Kunde hatte bis zu diesem Zeitpunkt
bei T-Online einen DSL-Anschluss sowie eine Flatrate.

Diese beiden Dinge wurden gekündigt - durch den Kunden selbst
und lt. Auskunft auch durch Arcor (weshalb blöderweise nue ein
normaler Brief geschickt wurde)…

Nehmen wir mal an, die Telekom ignoriert dies und schickt auch
nur eine Mahnung im November, woraufhin der Kunde dort
persönlich aufschlägt (da das Telefon gesperrt war), um die
Entsperrung zu veranlassen, was auch klappt…

Nun wäre es Ende Januar, und die Telekom sperrt den Anschluss
erneut und besteht auf die Zahlung der ausstehenden Beträge
(wohl gemerkt auf ALLE Beträge aus den Rechnungen, also im
Klartext den DSL-Anschluss sowie die Flatrate von T-Online)…

Auf ein Einschreiben an die Telekom mit der Bemerkung, dass
der Anschluss gefälligst wieder freigeschaltet wird, käme
lediglich ein Brief der RAe Seiler und Kollegen, die bekannt
dafür sind, sich auf keinerlei Schriftverkehr mit den Kunden
einzulassen (wenn man dem glauben darf, was im Internet
berichtet wird).

Welche Möglichkeiten hätte der Kunde, den Anschluss wieder
frei zu bekommen?

Wohlgemerkt: Der DSL-Anschluss würde nicht gesperrt sein, da
dieser an die Arcor AG gezahlt wird - nur das Telefon ist für
abgehende Anrufe gesperrt!

Der Kunde würde sofort komplett zu Arcor wechseln, jedoch wäre
der ISDN-Anschluss an seinem Wohnort noch nicht verfügbar!

Liebe Grüße
Guido, der diesen Konjunktiv grauenvoll findet :wink: