ich suche seit fast 9 Monaten ein Haus und habe Kontakt zu mehreren Maklern in meiner Umgebung gehabt.
Und so langsam bin ich echt genervt:
„Suchaufträge“ werden von sämtlichen Maklern igoniert. Auf Nachfrage heißt es stets: achten Sie auf unsere Internet-Seiten und unserer Inserate.
Obwohl ich bei einigen Maklern schon mehrfach Immos nachgefragt habe kommt von denen keine selbständige Resonanz bei neuen Objekten, auch wenn sie neuen passende anbieten.
Bei Anfragen sind Antworten richtig unwillig, oft muß ich erst einen ganzen Fragenkatalog abarbeiten bis ich zumindest mal die Adresse eines Hauses bekomme.
Sachkenntnis vom Objekt haben sie selten, oft waren sie selber gar nicht drin und können keine Fragen beantworten. Und dann noch die beliebte Klausel: Haftung bei Vermittlung ausgeschlossen.
Und: in richtigen Verhandlungen betreiben Makler oft „stille Post“, geben Aussagen nicht richtig weiter und behindern dadurch An- und Verkauf. Das habe ich jetzt schon 4mal konkret erlebt und dadurch wurde der Ankauf konkret verhindert. Aufklärung immer erst bei direktem Kontakt Verkäufer/Käufer.
Meine ganz blöde Frage jetzt: ich bin in Deutschland verpflichet, einen Makler zu bezahlen, wenn der vom Verkäufer einen Auftrag erhalten hat. Oft genug hat der lediglich die Aufgabe übernommen, das Haus ins Internet zu stellen und Anzeigen in der Tagespresse zu schalten. SAch- und Fachkenntnis gleich null, Engagement mäßig = unbefriedigend für beide Seiten.
Gut: es mag Verkäufer geben, die das alles nicht selber können. Aber was habe ich als Käufer damit zu tun? Ich suche mir die Angebote doch selber heraus, muß oft genug lange warten, bis der Makler überhaupt Zeit hat, einen Besichtitungstermin zu machen und dann noch die „stille Post“ mit dem Verkäufer auf mich nehmen, anstatt direkt Verhandlungen aufnehmen zu können?
Was soll das?
Woher kommt dieser Irrwitz, dass der Auftraggeber (Immo-Verkäufer) einfach die Kosten auf einen Käufer abwälzen kann? Ich als Käufer brauche keinen Makler, wenn ich mir die Angebote doch selber heraussuchen muß und bei Verhandlungen noch über drei Ecken gehen soll.
Und (viel wichtiger…) mit welchen Mitteln bekomme ich einen Makler überhaupt dazu, mir als Käufer einigermaßen dienlich zu sein?
Woher kommt dieser Irrwitz, dass der Auftraggeber
(Immo-Verkäufer) einfach die Kosten auf einen Käufer abwälzen
kann?
Das funktioniert nur, wenn der Interessent brav über das hingehaltene Stöckchen springt. Wer das macht, hat selbst Schuld. Alles ist frei verhandelbar, Kaufpreis, Maklercourtage und auch, wer sie bezahlt. Es liegt ausschließlich an Dir, dem Verkäufer klar zu machen, was Du insgesamt (also einschließlich Maklerlohn) für die Immobilie zu zahlen bereit bist. Mit Ausnahme besonders begehrter Lagen ist am Immo-Markt nicht viel los und Käufer haben deshalb eine starke Stellung. Nutze das!
Ich als Käufer brauche keinen Makler…
Offenkundig doch, wenn Du Makler beauftragst.
Und (viel wichtiger…) mit welchen Mitteln bekomme ich einen
Makler überhaupt dazu, mir als Käufer einigermaßen dienlich zu
sein?
Dir bleibt nur, solche Leute bei ersten Anzeichen unkooperativer Zickerei einfach stehen zu lassen.
entweder hast du nur Makler kennengelernt die Immobilien „sammeln“, d.h. keinen Alleinauftrag haben und hoffen, einer der Interessenten wird irgendein Haus schon kaufen.
Kommt der Kontakt über den Makler zustande und es resultiert daraus ein Kaufvertrag hat der Makler sein Geld „verdient“. Aber: Provisionen sind verhandelbar.
Gib doch selbst eine Suchanzeige in deiner Zeitung auf, das ist im Grunde noch das effektivste.
…sorry wenn ich dir das so ungeschminkt sage in die erste Falle hast du dich selbst schon mal gebracht - mit der Giesskanne los und mal überall reinhängen - sollte irgendwann doch einmal ein Objekt passen was vorher bei einem deiner Makler war bei dem du gelistet bist wundere dich nicht über das was dann noch passieren kann…
jau, das der Kontakt zu Maklern eine Falle ist, das habe ich nun auch gemerkt. Dabei waren die ersten Anfragen richtige Suchaufträge mit konkreter Beschreibung des Wunschhauses und der Bitte, sich bei mir zu melden, wenn eine solche Immobilien mal im Angebot sein sollte.
Resonanz gleich null: „dafür haben wir keine Zeit, informieren Sie sich im Internet oder in Zeitungen“.
doch, alles Alleinaufträge. Und immer Kontakt, nachdem ich mir die Immos selber aus Internet und Presse herausgesucht hatte.
Einer der Makler wollte es bei einem Besichtigungstermin nicht dulden, dass ich dem Verkäufer direkt Fragen stelle. Der Verkäufer wollte aber sehr gerne befragt werden, stand dabei und antwortete mir immer schön auf die Fragen, die der Makler nicht beantworten konnte (weil er zum ersten Mal überhaupt in dem Haus war!). Das Ende: der Makler ist richtig ausfallend geworden, hat mich angebrüllt und wollte mich rauswerfen. Wenn der Verkäufer nicht eingeschritten wäre hätte der Makler mich glatt vor die Tür gesetzt. Weil es ihm nicht passte, dass ich Fragen stelle. Der Verkäufer rief mich danach mehrfach an und hat sich entschuldigt, wir haben dann einen „privaten“ Termin gemacht und sind alle Fragen in Ruhe durchgegangen.
Einfach mal die Frage: wozu sind Makler denn überhaupt da??
Das funktioniert nur, wenn der Interessent brav über das
hingehaltene Stöckchen springt. Wer das macht, hat selbst
Schuld. Alles ist frei verhandelbar, Kaufpreis, Maklercourtage
und auch, wer sie bezahlt. Es liegt ausschließlich an Dir, dem
Verkäufer klar zu machen, was Du insgesamt (also
einschließlich Maklerlohn) für die Immobilie zu zahlen bereit
bist.
Na, eben. Die Verhandlungen werden doch sowieso zwischen Verkäufer und Käufer geführt. Was soll ein Makler dabei???
Mit Ausnahme besonders begehrter Lagen ist am Immo-Markt
nicht viel los und Käufer haben deshalb eine starke Stellung.
Nutze das!
Ich als Käufer brauche keinen Makler…
Offenkundig doch, wenn Du Makler beauftragst.
Nein, das habe ich nicht. Bei uns wird leider nicht viel privat verkauft, Kontakt deshalb leider immer wieder über Makler. Und das ist dann oft ein echter Hemmschuh. Oft genug musste ich mich erst telefonisch durch Fragenkataloge wälzen, bevor ich überhaupt die Anschrift des Objektes bekam. Name und Anschrift sehe ich ja ein, für die Nachweise des Maklers. Aber was hat mein Familienstand, die Anzahl meiner Kinder und meine sonstigen Umstände im ersten Schritt zu suchen???
Zunächste dachte ich, die Makler notieren sich das, um mir weitere Angebote zu machen. Aber nix.
Und (viel wichtiger…) mit welchen Mitteln bekomme ich einen
Makler überhaupt dazu, mir als Käufer einigermaßen dienlich zu
sein?
Dir bleibt nur, solche Leute bei ersten Anzeichen
unkooperativer Zickerei einfach stehen zu lassen.
Da, das habe ich auch schon durch. Mit dem Effekt, dass mich ein Verkäufer danach „privat“ anrief. Trotz alledem muß dann bei einem evtl. Kauf die Courtage gezahlt werden (von wem auch immer) und das finde ich einfach irrwitzig.
also mit Verlaub, anstelle des Verkäufers hätte ich den Makler rausgeschmissen, aber hochkant. So Leuten würde ich den Alleinauftrag entziehen, das ist ja ein Benehmen. Wenn dieser Makler dem RDM angeschlossen ist, würde ich mich a) als Interessent und b) als Verkäufer beschweren, aber ganz massiv.
Gruß
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ich kann nur aus Verkäufer-Sicht sagen, warum Leute einen Makler beauftragen.
Wir wollten ne Wohnung verkaufen - Interessenten melden sich - machen Termine aus - man nimmt sich frei - klar - der Interessent ist der am längeren Hebel - der bestimmt, wann. Tja - nur dann kommt niemand. Man wartet. Vergebens.
Andere kommen und bieten 40 % weniger als Verhandlungsbasis. Verhandlung ja - aber in der Größenordnung - warum kommen die?
Und irgendwann will man nicht mehr - irgendwann sagt man - soll doch ein Makler für sein Geld - das hier der Käufer zahlt - den Ärger haben.
Da ist es einem dann egal, daß evtl. der Käufer dadurch mehr zahlen muß. Und auf einmal klappt das mit Terminen etc.
Mit Mietwohnungen ist es genauso - scheinbar ist ein Termin mit einem Eigentümer vereinbart nicht mal wert, abgesagt zu werden, wenn man nicht kann. Mit nem makler, den man mit 2 Monatsmieten honorieren muß klappt es.
Das ist zwar sehr bedauerlich - aber letztendlich dann nicht mein Problem.
das passiert einem Makler auch.
Termine werden nicht abgesagt und man steht da wie bestellt und nicht abgeholt. Man fährt so lässige 20 km hin und zurück und wofür: für nichts. Das macht man dann vielleicht so 5 bis 10 mal.
Ist man mal so knappe 2 Stunden unterwegs.
Und beim 30. Mal klappt es vielleicht mit dem Verkauf oder der Vermietung und dann fragen die Leute: wofür sollen wir eigentlich 5% oder 2 MM zahlen? Sie haben uns das Haus/die Wohnung doch nur 1 x (!!!) gezeigt und das wars.
So wie es unseriöse Makler gibt, gibt es auch unseriöse Interessenten/Käufer *grins*
das passiert einem Makler auch.
Termine werden nicht abgesagt und man steht da wie bestellt
und nicht abgeholt. Man fährt so lässige 20 km hin und zurück
und wofür: für nichts. Das macht man dann vielleicht so 5 bis
10 mal.
Ist man mal so knappe 2 Stunden unterwegs.
Logo - nur - bei denen ist es der Job, für den sie bezahlt werden - wenn mir das passiert, muß ich mir jedes Mal freinehmen - und irgendwann sagt man: Dann soll lieber jemand dafür bezahlt werden… ist nicht mein Geld…
Gib selbst eine Suchanzeige auf und fahre in der Gegend rum. Makler sind Vermittler. Das heißt, diese vermitteln Kontakte zwischen Käufer und Verkäufer. Fachliche Beratung und Kompetenz darf und sollte man nicht unbedingt erwarten.
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