Ärzte die keine Hände zum Gruß schütteln

Hallo M.

du hast eine klasse Gesundheit? Schön für dich.
Aber es geht nicht um dich. Es geht um die Weiterverbreitung von Infektionskrankheiten und Seuchen. Du kannst Infektionen weitertragen ohne selber zu erkranken. Je Größer die Zahl der Kontakte ist, desto schneller können sich Infektionen un Seuchen übertragen. Im Mittelalter ist so manche Seuche einfach in einem Dorf hängengeblieben. Heute reisen Menschen quer durch die Welt und reichen vielen wildfremden Menschen ihre feuchten Patscher.

Wenn also wieder so etwas wie der Novo-Virus unterwegs ist, ist Händeschütteln kontraproduktiv. Spätestens bei einem Arzt, der mit Kranken und eben auch geschwächtem Menschen zu tun hat, hört der Spaß auf.

Gruß
Carlos

Hallo,

Es geht ja nicht (nur) um die Gesundheit des Arztes, sondern
die Bazillen/Viren, die er an kranke Menschen weitergibt.

Ist da allgemein gemeint, oder beziehst Du Dich darauf, daß
Kranke sowieso schon ein geschwächtes Immunsystem haben (Ich
meine, das ist ja aber auch von der Art der Erkrankung, die
sie haben, abhängig)?

Eher allgemein. Natürlich trifft das auf Patienten beim Orthopäden eher weniger zu. Beim Hausarzt werden aber doch viele sein, denen es gerade nicht so gut geht und auch da wird das Immunsystem angegriffen sein.

Ich halte es für eine sehr deutsche Sitte, weshalb ich wenig Wert darauf lege. Ich treffe in meinem Büro viele Menschen am Tag, Handschütteln ist so sehr die Ausnahme, dass ich es merke, wenn es mal vorkommt. Trotzdem ist der Umgangston immer freundlich, oft sogar herzlich.

Meine Hausärztin schüttelt mir nicht die Hand, ich weiß aber nicht, wie sie auf eine angebotene Hand reagieren würde.

Jedenfalls wird er sich wohl gut die Hände waschen.

Wenn er es oft genug macht, kann er sich dabei eine schöne Allergie einhandeln.

Gruß
Elke

Du kannst Infektionen
weitertragen ohne selber zu erkranken.

Hi Carlos,

stimmt. Du hast Recht.

Von dieser Seite hab ich´s eben nicht betrachtet.

Da sehe ich mal wieder, wie ich-bezogen ich doch bin.
(„Wenn ich nicht krank werde, werden´s andere auch nicht“)

M

(Das Geschriebene meine ich 100% ernst).

Es geht ja nicht (nur) um die Gesundheit des Arztes, sondern
die Bazillen/Viren, die er an kranke Menschen weitergibt.

Beim Arzt gehe ich ganz einfach davon aus, dass der sich nach jedem Kontakt die Hände wäscht.

Unter diesen Umständen die Hand geben ist etwas anderes, als wenn ich von Stadt zu Stadt und Dorf fahre und erst dem Bauern, dann dem Oberstudienrat die Hand gebe. Ich habe aber auch Feuchtreinigungstücher an Bord.

M

Hallo.

…trifft das beim
Orthopäden
eher weniger zu. Beim Hausarzt werden
aber doch viele sein,
denen es gerade nicht so gut geht und auch da wird das
Immunsystem angegriffen sein.

Ich halte es für eine sehr deutsche Sitte, weshalb
ich wenig Wert darauf lege. Ich treffe in meinem Büro
viele Menschen am Tag, Handschütteln
ist so sehr die Ausnahme, … angebotene
Hand reagieren würde.

In meinen Augen kommt es oft vor in alltäglichen Situationen, daß das „Geben“ der Hand, sprichwörtlich geben ZU (beinahe im math. Sinne) der Hand des Anderen hin, irgendwo eine Art Reflex ist bzw. darstellt (und derjenige wird es oft eine gute Entscheidung finden, das zu erwidern, im allg. Normalfall). U. a. in Deutschland (nun ja, in Frankreich kann man es auch beobachten) ist es halt wirklich Sitte.

Wenn er es oft genug macht, kann er sich dabei eine schöne
Allergie einhandeln.

Vermutlich treten jene bei Ärzten gehäuft auf. Von der Konstitution des Betroffenen ist es ja auch abhängig. Nicht jeder wird die Allergien als zwangsläufige Folge(rung) kriegen. Dem einen o. anderen macht’s was aus.

Gruß, Michael

Hallo Paul,
je nach Kultur ist der Gruß verschieden - Händeschütteln ist nicht überall auf der Welt „in“ - und ich finde, dass ein Arzt sich nur einmal mehr das Händedesinfizieren spart, wenn er einem Patienten nicht die Hand schüttelt - mir reicht ein nettes „Guten Tag“, wenn ich zum Hausarzt gehe.
Gruß, Susanne