Ärztefeingefühl

Hi Franz.

Gut, dass du mich so viel besser kennst als ich mich selbst.

Hast du einen?

Hast du mal den Rest des Threads gelesen? Ja, ich habe einen. Einen guten. Rat mal von wem die Anweisung zur Darmspiegelung kam.

Ich brauche eine Darmspiegelung, und zwar relativ zackig

Sagt jetzt wer? Und aus welchem Grund?

Oh, du hast doch dran gedacht, warum hast du den Gedanken nicht zu ende gedacht?

Meinst du ich wache eines Morgens auf und denke „Oh , ich denke ich lass mir morgen mal nen Schlauch in den Hintern schieben! Das wird bestimmt toll!“

Sag mal geht’s noch?

Aus welchem Grund?
Die Darmspiegelung war schon vorher angesetzt gewesen, einen Termin (für Ende des Monats) hatte ich schon, da mein Arzt vermutete aufgrund meiner diversen Beschwerden, es könnte ein Geschwür im Darm sein, der Gastroenterologe bei dem ich den längeren Termin hatte meinte bei der Vorbesprechung, dass es auch Morbus Crohn sein könnte.
ich musste aber noch meine schon lang geplante Forschungsreise absolvieren, schließlich hängt meine Zukunft da dran und vorher war kein Termin mehr zu bekommen.
Nun ich bin in China zusammen gebrochen, kam ins Krankenhaus, es wurde eine Bauchhöhlenentzündung diagnostiziert, die Behandlung passte nicht dazu. Also habe ich meine Eltern meinen Arzt anrufen lassen (durch die Zeitverschiebung ist nix mit deutschen Öffnungszeiten) und nach dessen Ratschlag habe ich mich, sobald ich krauchen konnte, nach Deutschland geschwungen.
Dort am nächsten Tag (ich kam ja erst um 22 Uhr an) direkt zum Krankenhaus, es wurde eine Pankreatitis vermutet und empfohlen vom Hausarzt nach einer Woche nochmal prüfen zu lassen.

Entsprechend war ich dort und er hat festgestellt, dass an meiner Bauchspeicheldrüse überhaupt nichts dran war und sonst auch ganz gut aussah, aber ich hatte immer noch die starken Schmerzen mit denen ich ins chinesische Krankenhaus gekommen war. Da alles andere überprüft worden war, sagte er mir er kann nicht weiterbehandeln ehe dort reingesehen wurde und ich solle mir baldmöglichst einen früheren Termin besorgen.
Seit letzter Woche kommen weitere Schmerzen dazu die, obwohl ich es mir kaum vorstellen konnte, noch stärker sind als die, die sowieso schon da sind. Im unteren Bereich des Darmes (in etwa entlang des Sigma), anfallsartig, verbunden mit wechselnd sehr hartem Stuhlgang und Durchfall. Ich habe also jetzt nicht nur anhaltende Schmerzen, sondern mehrmals täglich sehr starke Schmerzanfälle nach denen ich vollkommen fertig bin.

Und da ich laktoseintolerant bin, bin ich mit Schmerzen im Darm und Durchfall und Koliken durchaus vertraut, die Schmerzen kenne ich - die jetztigen sind viel schlimmer.

Dementsprechend das Drängen, einen früheren Termin für die Darmspiegelung zu bekommen.

Aber gut, dass du durch deine Glaskugel schon wusstest, dass ich nur ein Theater mache weil ich gestern Blähungen hatte, gelle? Schließlich ist es doch normal, mal eben zur Darmspiegelung zu rennen, das macht doch jeder von uns gerne, nicht wahr? /Sarkasmus.

Das Vorurteil nimmt seinen Lauf…

Von welchem Vorurteil sprichst du genaut? Ich bin da bei Ärzten nicht so auf dem Laufenden, klär mich auf.
Natürlich war ich enttäuscht dass ich nicht von dem Arzt behandelt wurde _bei dem ich den Termin hatte_. Ich denke du wärst dann auch irritiert. Ich hätte aber auch mit dem Fuß aufstampfen können und schreien „Neiiiin! Von der will ich nicht behandelt werden!“

Habe ich nicht getan, ich ging davon aus, dass auch eine junge Ärztin ihren Abschluss verdient hat.
Ich bin so ein schlechter Mensch.

Und obwohl die Frau noch so jung war

Oder gerade weil!
In Zeiten von G8 müssen sich mittlerweile 17-jährige „Kinder“
für ein Medizinstudium entscheiden. Gnadenlose Mühle Studium,
anschließende und begleitende Ausbildung, vielleicht
80-Std-Wochen im Krankenhaus, dann ausgenutzter Newbie in
einer renommierten Praxis, enttäuschte Patienten mit langem
Gesicht, wenn sie das Sprechzimmer betreten, …

Das ist nicht _mein_ Problem. Mein Studium laugt mich auch aus, mein Job wird nicht spaßiger und ich werde wesentlich weniger verdienen. Immerhin können mich keine Patienten anmaulen, meine „Patienten“ sind für gewöhnlich tot, aber ich persönlich lächel fremde Menschen erstmal an.

Wenn man das einem schmerzgeplagten Patienten, der schon jede
andere Methode durch hat (Labor, Sonographie, Magenspiegelung
etc.), dessen Ärzte nicht wissen _was_ es ist aber _das_ da
was ist, und dem man nichtmal zuhören wollte, sagt, dann geht
jener Patient (nämlich) ja auch BESTIMMT davon aus, dass die
Ärztin bei der Untersuchung auch wirklich nachguckt.

Währenddessen der Patient von einem Arzt zum anderen rennt,
anstelle eine verlässliche Anlaufstelle zu suchen.

Muss ich das verstehen? Was ist denn eine „verlässliche Anlaufstelle“ für dich, wenn mich mein Hausarzt dahin schickt?

Irgendwie erweckst du den Eindruck, dass du immer ein Notfall
bist und alle anderen sich danach zu richten haben.

Dafür hätte ich gerne Belege, vor allem für das „immer ein Notfall“ und „alle anderen nach mir richten“.

Ich warte.

In was für einer kranken Welt lebst du eigentlich?! Erst unterstellst du mir, dass ich nur so zum Spass zur Darmspiegelung möchte anstatt muss und dann sowas, dabei kennst du mich nicht, du hast dir nicht die Mühe gemach, andere Beiträge von mir in diesem Thread zu lesen, ich habe keine Hinweise darauf gegeben mich für irgendetwas besonderes zu halten, und trotzdem urteilst du mich derartig ab, was bist du denn für einer?

Allerdings kann ich das nicht vergessen und habe jetzt Angst,
dass die Ärztin sich aufgrund ihrer vorgefertigten Meinung
erst gar keine Mühe bei der Darmspiegelung geben wird.

Ja, dein Vorurteil ist mittlerweile sehr groß. Und wenn nach
der Spiegelung wiederum keine Ursache gefunden ist, dann
nicht, weil es die Ärztin eh schon vermutet hat, sondern weil
sie nichts kann.

Ich habe der Ärztin nie unterstellt dass sie _nichts kann_,

Offenbar bist du der einzige der hier Vorurteile hat, hast du ein Problem mit Frauen? Ist das der Grund warum du die Ärztin schlechter machst als ich sie beschrieben habe und du so auf mich los gehst?

Hätte ich mit ihr Händchenhalten sollen?

lg
Kate

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Hi,

es ist immer wieder schön, wenn man gleich von Anfang an ein vollständiges Bild der Situation bekommt (Entschuldigung, von deinem Sarkasmus war noch was übrig, da hab ich mich mal bedient).

Das ändert jetzt zwar nichts dran, dass die REaktion der Ärztin für mich immer noch relativ im Rahmen zu sein scheint, aber es erklärt vollständig Deine Reaktion auf ihr Verhalten und Deinen Tonfall in so einigen Deiner Postings hier.

Ich wünsche Dir gute Besserung - ich kenne jemanden mit einer entzündlichen Darmerkrankung, kein Spaß. Hoffentlich ist es bei Dir nur die Extremvariante eines verklemmten Pups - oder etwas ähnlich harmloses.

die Franzi

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Hallo :smile:

Geh zu einem anderen Arzt, die Ärztin scheint recht
inkompetent zu sein.

Woraus schließt du das genau? Was macht für Dich speziell die Imkompentenz aus?

Natürlich gibt es sehr viele Ärzte, die dem Patienten nicht
zuhören, aber da ist die beste Lösung einfach nicht mehr zu
dem Arzt gehen, dann wird er oder sie dann sehen, dass die
Patienten ausbleiben.

Das ist meist nicht der Fall. Die Patienten bleiben eher aus, wenn die Patienten langfristig keine Heilung kriegen. Ob der Arzt nett oder nicht so nett ist, spielt nur eine geringe Rolle. Was bringt es einem, wenn man zu einem Arzt geht, der gut redet total einfühlsam ist, aber leider das falsche Bein amputiert, weil es immer rechts und links verwechselt? Der scheint dann kompentent zu sein… er hat ja richtig zugehört :smile:

Gerade sehr viele junge Ärzte werden sehr von Pharmafirmen
manipuliert oder halten sich für „Götter in Weiß“, dabei ist
der gepflegte Umgang und das Zuhören das A und O, gerade für
eine gute „Compliance“.

Sagt denn die Pharmaindustrie: „Blos nicht zuhören?!“ oder in welchem Zusammenhang soll der Einfluß hier stehen.

Vollkommen richtig ist jedoch, dass eine gute Compliance erforderlich ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zuviel zuhören und reden nicht gut ist. Wenn mein Assistent lange über gewisse Dinge mit Patienten geredet hat, passiert es sehr oft, dass der Patient Dinge aus Angst ablehnt. Er hat zuviele Infos bekommen und ist total verwirrt. Die Kunst ist es doch im Sinne des Patiente mit dem Patient zusammen zu einer Lösung zu kommen. Das geht auch sehr kurz und ich habe die Erfahrung gemacht, die Patienten sind nicht traurig darüber gewesen.

Leider merkt man das immer wieder, dass viele junge Ärzte zu
oft Dr. House und den ganzen anderen Mist im Fernsehn
anschauen und dann meinen, dass sie dann auch so mit Patienten
umgehen können.

Aber auch bei Dr. House wird manchmal klar, dass das feinfühlige rantasten nicht zur Lösung der Krankheit beiträgt. Wäre die Serie anders aufgebaut, würde sie keiner gucken… :smile:

  1. wenn etwas wirklich nicht in Ordnung von dem/der
    Arzt/Ärztin war sich zu beschweren - es gibt immer eine höhere
    Instanz und die gibt demjenigen dann eines auf den Deckel,
    damit der/die Arzt/Ärztin wieder angemessen arbeitet.

Diese Beschwerden scheinen ja recht praktisch, da der Patient glaubt, jetzt kriegt der andere eins aufn Deckel. In der Regel gibt die höhere Instanz der anderen keinen einfach so auf den Deckel. Ich für meine Teil höre meist mir beide Seiten an, das ist auf jeden Fall wichtig, doch meist stellt sich raus, dass kein großer Bruder notwendig ist.

Das wichtige ist einen modus vivendi zu finden, die knappe Zeit richtig zu nutzen. Manche Patienten brauchen mehr zeit und manche sehr wenig Zeit. So viel wie nötig so wenig wie möglich (da man sowieso keine Zeit hat).

Zur viel beschriebenen Ausbildung. Ich würde leicht provokativ evtl. sogar ins andere extrem gehen wollen. Wenn die Mediziner einer bessere fachliche wissenschaftliche Ausbildung bekommen würden, wäre sie in der Lage gewisse Probleme schneller zu kanalisieren und würde so (wie ich bereits oben genannt hatte) mehr kompentent wirken. Es ist ja nicht so, dass den jungen Medizinern nicht gesagt wird, man soll auf Anamnese und Gesprächsführung achten. Doch wenn man anfangen würde, zusätzliche Kurse, Stunden… etc… zu forden, würde das eindeutig zu Lasten von evtl. wichtigeren Dingen gehen. Soll nicht heissen dass das unwichtig sei, sondern nur, dass man das im Alltag lernen sollte und nicht an der Uni. Denn grau ist viele Theorie…

Abschließend denke ich, dass keiner in der Lage ist, ohne dabei gewesen zu sein, die beschriebene Situation zu beurteilen. Ich wage sogar zu sagen, selbst die betroffen Personen können nur ihre eigene Sicht darstellen, denn wie der (sorry) knorzig wirkende Priamos richtig sagt: Solange man die andere Ansicht nicht genau kennt, sollte man nie urteilen

Liebe Grüsse

Anja

P.s. ich glaube ich gucke gleich Dr. House

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Hallo Kate,

Hast du mal den Rest des Threads gelesen?

Das mit dem Hautarzt hat sich zeitlich überschnitten, sorry, weil ich mir bei den seltenen Antworten nun mal Zeit nehme. Und ja, ich habe deine Chinareise hier weitgehend mitverfolgt. Und ja, Darmspiegelung kenne ich, nicht allzu lange her, und wesentlich gravierendes nachfolgend…

Was mich ein wenig wundert:

Du hast hier ein Plauder- und Beschwerdethema aufgemacht. Anstelle vielleicht um Rat in der Sache zu fragen. Deine Aufgeregtheit in Ehren, aber so tust du dir und anderen, von denen du möglicherweise Hilfe erwartest, keinen Gefallen.

Hätte ich mit ihr Händchenhalten sollen?

Nein, aber gibst du ihr dennoch nochmal eine reelle Chance?

Nix für ungut, aber reg dich generell ein wenig ab (du lässt dich von der aktuellen Situation massiv beschäftigen, sie überrollt dich langsam), setz dich und andere nicht so unter Druck. Sonst wirst du auch in Zukunft zu keinem vernünftigen Ergebnis kommen. Denk jetzt schon mal daran, dass die Spiegelung möglicherweise nichts ergibt (ich vermute es einmal jetzt sogar). Was dann?

Franz

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Hi

Ich wollte meine Krankengeschichte hier nicht aufrollen, weil es mir um die Reaktion in der Situation ging.

Meine Krankengeschichte ist kompliziert (das war ja nur die Kurzfassung) darum gibt es bisher ja auch keine Diagnose, ich _weiß_ das mir in einem Internetforum dabei nicht geholfen werden kann, das hier sollte kein Welche-Krankheit-habe-ich? Thread werden, weil mir die Frage hier niemand beantworten kann.

Mir ging es auch nicht darum generell auf Ärzte zu schimpfen, ich weiß ja, dass es viele Probleme im Arzt-Patient Verhältnis gibt, nicht nur von Arschlöchern, sondern einfach auch von Ärzten die nicht wissen, wie sie mit Patienten (welcher Art auch immer) umgehen sollen. Das wollte ich ansprechen weil ich schon etwas geschockt war, das eine so junge Frau sich verhält wie ein seit jahrzehnten abgenudelter Nickarzt.
Hier die Straße runter lebt auch ein Nickarzt, zu dem geht man hin wenn man ein Attest braucht, er quatscht über den lieben Sonnenschein und schreibt prinzipiell auf wasimmer man will, aber für eine Behandlung sollte man woanders hin. Allerdings ist der Typ eben auch schon ziemlich alt.

Ich bin wirklich neutral reingegangen, WENN mir geholfen wird, ist mir doch egal WER mir da hilft. Hauptsache die Hilfe kommt.
Aber die Situation hat sich mit jenem Satz gewandelt, es hat mich wirklich verunsichert, noch viel mehr als ich es im ersten Moment wahrgenommen habe.
Das Grundvertrauen, mit dem ich an die neue Ärztin rangegangen war, ist so erstmal weg. Ich habe eben Angst, falsch behandelt zu werden, das gebrannte Kind scheut das Feuer.

Ich werde Montag nochmal anrufen und am Freitag vor der Darmspiegelung nochmal mit ihr sprechen. Ich hoffe ja einfach mal, dass es wirklich ein Ausrutscher war, als Experte vergisst man ja schonmal, dass das Gegenüber wirklich keine Ahnung hat. Sie wird dann hoffentlich umgänglich sein.
Wenn aber eine bösartige, schnippische Antwort kommt, werde ich mich wohl mit aller Dringlichkeit an den Namensträger der Praxis wenden, zu dem ich schließlich eigentlich hinwollte. Das aber wirklich nur als letzter Schritt, ich möchte das eigentlich nicht.

Vielleicht ist an dem Tag auch einfach viel drunter und drüber gelaufen, ein Bekannter von mir war mit der Praxis sehr zufrieden und als ich ihm heute von der Sache erzählte war er sehr überrascht, allerdings war er beim Chef gewesen.
Es bleibt mir erstmal nichts als bis Montag zu warten.

Von ihrer Reaktion hängt dann schließlich auch ab, ob ich dem Ergebnis der Darmspiegelung vertrauen kann. Wenn die Reaktion eine ganz normale ist, und sie vielleicht sogar versteht warum ich mich nochmal darauf melde, dann kann ich dem Ergebnis vertrauen. Wenn sie aber überschnappt ist es unwahrscheinlich, dass ich dem Ergebnis vertraue und lasse lieber den Chef nochmal drüberschauen :confused:

Und mit dem Ergebnis, welches ist auch ist, gehe ich dann zurück zu meinem Hausarzt und schaue, was der sagt, denn ich weiß dass ich ihm vertrauen kann.

Das hört sich für dich vielleicht alles bescheuert an, aber ich vertraue so schon nicht vielen Menschen, den Personen die meine Gesundheit in den Händen halte muss ich, nach meinen Erfahrungen, vertrauen können. Damit meine ich nicht die Kuscheltherapie, sondern das Vertrauen in die Kompetenz und das Wohlwollen des Arztes. Ich kenne inkompetente Ärzte (v.a. Zahnärzte…) aber Hausarzt Nr.2 war als Arzt nicht unfähig, es lag an etwas anderem (ich sage mal einem schlechten Charakter oder fehlgeleiteter Geiz ohne eingestehen zu wollen, dass er keine neue Patienten mehr annehmen will, oder was weiß ich).

Ärztehopping ist ein ernstes Problem. Die meisten Patienten tun das nicht weil sie lustig sind, sondern verzweifelt - aus den verschiedensten Gründen.
Doch mit jedem Arzt sinkt die Glaubwürdigkeit, irgendwann ist man einfach ein lästiger Patient. Meine Oma ist ein Hypochonder und ein sehr unangenehmer Mensch, der ständig zu Ärzten rennt und die Leute in den Praxen fertig macht. Jetzt, wo sie wirklich was hat, wird sie nur noch 0815 behandelt und wir mussten sie zu einem Arzt in einer anderen Stadt bringen damit sie für ihr Bein die richtige Behandlung bekam und oh wunder, plötzlich kann sie wieder laufen.

Muss ich erwähnen das ich von den lokalen Ärzten (die gibt es ja nicht wie Sand am Meer) mit ihr schon allein wegen des selben Namens in einen Topf geworfen wurde und mir deshalb viele Ärzte in einer anderen Stadt suchen musste?

Es gibt also Vertrauensprobleme auf beiden Seiten des Arzt-Patient Verhältnisses. Aber Vertrauen ist _sehr_ wichtig, wie soll der Patient gesunden wenn er seinem Arzt nicht vertraut?
Bei weniger mobilen Menschen endet dass dann darin, das verschriebene Mittel nicht genommen werden, obwohl sie vielleicht helfen würden, oder der Mensch überhaupt nicht mehr zum Arzt geht.
Ich bin zum Glück noch jung und mobil genug um mir, wenn ich merke es ist ein schlechter Arzt, einen neuen zu suchen. Denn gleichzeitig fühle ich mich eindeutig zu jung um mit Dauerschmerzen zu leben und die psychosomatische Diagnose nehme ich erst ab, wenn WIRKLICh alles andere ausgeschlossen wurde (wie es sein sollte), da die „typischen“ Symptome von psychosomatischen Problemen, so man davon sprechen möchte, nicht generell zutreffen, abgesehen davon, dass ich Stress habe (als Studentin mit idealen Noten. Welch Überraschung, als ob die BA/MA Generation Studenten nicht alle Stress hätten).

Warum? Weil „das ist psychisch“ die erste Diagnose bekam die ich je hörte, ohne das irgendetwas untersucht worden war, ohne dass wirklich etwas ausgeschlossen werden konnte, es war dann halt gerade in Mode.
Meine LI war psychisch, eine Lungenentzündung war auch psychisch, meine Panikattacken waren natürlich psychisch und ich habe ein Jahr bei einem Psychologen verschwendet. Die Panikattacken waren nach der zweiten Schilddrüsentablette weg.

Und darum ist es mir wichtig, dass genau geguckt wird, bevor man sich auf die nicht-nachweisbare Diagnose stürzt.

lg
Kate

Nochwas
Ich hatte mir überlegt, ob ich im Medizin oder im Plauderbrett poste.

Aber im Plauderbrett wäre es eben _nur_ eine Sammlung von schlimmen Arzterlebnissen geworden. Darum ging es mir eben nicht. Auch treiben sich Poster mit Einsicht in den medizinischen Betrieb zumindest aktiv eher selten im Plauderbrett rum, nach meinen Erfahrungen.

lg
Kate

Hallo,

aber eine
Corifee

Meintest Du: eine Konifere?

Gruß:
Manni

Hallo,

aber eine
Corifee

Meintest Du: eine Konifere?

Hi,

Annie war schneller ; )

Gruß

Das Grundvertrauen, mit dem ich an die neue Ärztin rangegangen
war, ist so erstmal weg. Ich habe eben Angst, falsch behandelt
zu werden, das gebrannte Kind scheut das Feuer.

Ich werde Montag nochmal anrufen und am Freitag vor der
Darmspiegelung nochmal mit ihr sprechen. Ich hoffe ja einfach
mal, dass es wirklich ein Ausrutscher war, als Experte
vergisst man ja schonmal, dass das Gegenüber wirklich keine
Ahnung hat. Sie wird dann hoffentlich umgänglich sein.

Ich habe den Eindruck, daß Sie gar nicht mehr wissen, was Sie verlangen. Die Ärztin soll sich so verhalten, wie Sie es erwarten, sonst rappelt es aber im Kasten!

Ich denke nicht, daß Sie ein gebranntes Kind sind, sondern daß Sie eine gewaltige Arroganz besitzen, wobei sich alle Leute nach Ihnen richten sollen. Jetzt gehen Sie mal mit spitzer Feder auf die Ärzte los, morgen wird es wohl irgendein Beamter bei der Stadtverwaltung sein, der Ihnen komisch gekommen ist. Ich komme zu diesem Schluß auf Grund der Postings, die Sie hier veröffentlicht haben.
Sharon, unsere MOD, hat es eigentlich sehr schön erklärt, darauf eingegangen sind Sie nicht, wohl weil es nicht in Ihre Konzeption paßte.

Und da wir gleich dabei sind: Ich habe mir Ihre Vika mal angesehen. Was Sie da von Sich behaupten, schafft man noch nicht einmal mit dem IQ eines Albert Einstein. Ich habe den Eindruck, daß Sie eine gewaltige Geltungssucht haben, und gnade Gott dem Menschen, der dieser nicht seine Referenz erweist.

In der Nettiquette steht, daß man immer so schreiben soll, als würde man dem anderen gegenüber sitzen. Das ist auch gut so. Aber ich versichere Ihnen: Ich würde Ihnen das auch an den Kopf werfen, wenn Sie mir am Tisch gegenüber säßen.

Wie soll man es auch ausdrücken? Ich habe Ihre Postings gelesen und ziehe daraus meine Schlüsse. Und daß die anderen so bösartig sind und die Postings analysieren - damit müssen wir alle, die hier etwas schreiben, leben.

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Bekommen Ärzte mittlerweile eigentlich mal Stunden im Umgang
mit Patienten?

Hallo Kate,

glaub mir, die Ärzte brauchen keine Schulung im Umgang mit Patienten - sie können es. Es hängt nur davon ab, welche Versicherungskarte du vorweisen kannst.

Ich habe den direkten Vergleich, nachdem ich von Kasse zu Privat gewechselt bin. Und ich kann selbst kaum glauben, wie sehr manche Ärzte nun um mich bemüht sind. Die wollen so sehr an mein Geld, dass nur noch fehlt, dass sie mir einen roten Teppich ausrollen - was ich widerlich finde.

Aber nicht alle sind so. Es gibt auch die Guten, und die behandeln alle Patienten gleich. Es ist nur schwer sie zu finden.

Ich kann verstehen, dass du ohnmächtig bist. War mal in einer ähnlichen Situation, aus der ich gravierende bleibende Schäden mitnahm. Meine Konsequenz war dann der Kassenwechsel. Jetzt kriechen mir zwar die meisten Ärzte in den Arsch, dafür wird mir wenns mal heftiger zugeht schnell geholfen.

Alles Gute!
Yasa

Guten Morgen,

ich glaube du schätzt die Situation grundsätzlich falsch ein. Du hast eine Überweisung für eine spezielle fachärztliche Untersuchung. Die Praxis, die hierfür teures Gerät investiert hat, führt diese Untersuchung durch und schreibt einen Brief an den Hausarzt. Quasi ein Verwaltungsakt, vergleichbar wäre u.a. ein MRT. Sie schauen nur nach, ob und welche optische Veränderungen im Darm möglicherweise aufgetreten sind. Mehr nicht. Sofern die Untersuchung ein Ergebnis bringt, kann es (muss nicht) sein, dass du in der Praxis direkt nach der Untersuchung zu diesem Ergebnis noch aufgeklärt wirst, z.B. über Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa, Ursachen, Möglichkeiten etc. Und ein paar Tipps bekommst (wenn man ruhig, sachlich und ein wenig demutsvoll :wink: auftritt). Alles andere, wie Behandlungskonzept, Medikamente etc. ist eh Sache deines Hausarztes.

Ich bin wirklich neutral reingegangen, WENN mir geholfen wird

und dies umfasst nur eine erfolgreiche Untersuchung, mehr nicht. Das ist einfach so. Sie stellen Dir persönlich i.d.R. kein Behandlungskonzept auf, sie geben Empfehlungen an den überweisenden Arzt.

Ich werde Montag nochmal anrufen und am Freitag vor der
Darmspiegelung nochmal mit ihr sprechen.

Würde ich zwar nicht, weil es nichts an der Untersuchung und am Ergebnis der Spiegelung ändert. Du beschäftigst nur dich und die Ärztin, ohne dass es euch beide einen Schritt weiter hilft.

Wenn sie aber überschnappt ist es unwahrscheinlich,
dass ich dem Ergebnis vertraue und lasse lieber den Chef
nochmal drüberschauen :confused:

Du verrennst dich jetzt in etwas, weil du bei einem ersten Termin hinsichtlich deiner (falschen) Erwartungen enttäuscht wurdest. Dieser Termin dient nur zur Auf- und Erklärung, wie die Untersuchung durchgeführt wird, welche Maßnahmen du vor der Untersuchung beachten musst.

Für deine Zweifel, dass die Ärztin das Verfahren der Untersuchung selbst und deren Auswertung nicht korrekt durchführt, gibt es m.E. bislang nur deine emotionalen Gründe. Ihre fachlichen Qualitäten kannst du überhaupt nicht einschätzen.

Aber Vertrauen ist _sehr_ wichtig,
wie soll der Patient gesunden wenn er seinem Arzt nicht
vertraut?

Da ist jetzt dein Hausarzt die richtige Adresse, nicht die Praxis, die hilfsweise eine spezielle Untersuchung aufgrund der technischen Möglichkeiten und Gerätschaften durchführt.

Denn gleichzeitig fühle ich mich eindeutig zu jung um mit
Dauerschmerzen zu leben und die psychosomatische Diagnose
nehme ich erst ab, wenn WIRKLICh alles andere ausgeschlossen
wurde (wie es sein sollte), da die „typischen“ Symptome von
psychosomatischen Problemen, so man davon sprechen möchte,
nicht generell zutreffen, abgesehen davon, dass ich Stress
habe

Selbst eine Diagnose MC oder CU wird darauf hinauslaufen, dass es Erkrankungen ohne bekannte Ursachen sind, deren Verlauf wesentlich durch Faktoren wie Stress, also psychosomatisch, beeinflusst werden kann. Schon alleine die Vorbereitung und Durchführung dieser für dich persönlich und beruflich wichtigen Chinareise, möglicherweise noch etwas ungünstiges gegessen, und jetzt dein Stress mit Terminen und bald wieder zur Arbeit gehen müssen … können die Beschwerden auslösen.

Und darum ist es mir wichtig, dass genau geguckt wird, bevor
man sich auf die nicht-nachweisbare Diagnose stürzt.

Das sollst du auch machen, aber erwarte einfach nicht zuviel oder gar Falsches von dieser Untersuchung und der Ärztin. Lass es nur in Ruhe angehen.

Ein schönes WE noch

Franz

Lies dich schon mal hilfsweise und verstärkt zu Themen wie Ernährung, Entspannungstechniken etc. ein. Dir sollte es angesichts deiner fachlichen und beruflichen Gebiete nun wirklich nicht schwer fallen :smile:

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Sag mal, geht’s noch?!

Ich habe Ihre Postings gelesen und ziehe daraus meine Schlüsse.

Wer im Glashaus sitzt …

*kopfschüttel*

=^…^=

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Hi,

komisch… ich war Kassenpatientin, dann ne weile privat, dann wieder kasse, und jetzt wieder privat. Viele meienr Ärzte hatten mich als Privat- und als Kassenpatientin. Kein Unterschied. Mein Neurologe gibt mir in 2-3 Wochen einen Termin, egal ob Kasse oder privat. Und nach 15mnin flieg ich raus - egal ob Kasse oder privat. Sonst wird das Sprechzimmer nie leer. Und er tippt seine Notizen zu meinem Besuch, während ich vor ihm sitze - egal, ob kasse oder privat.
Der Hautarzt hier vor Ort läßt ein Vierteljahr auf einen Termin warten, auch, wenn es sich um Folgetermine handelt - auch, wenn man Privatpatient ist. Und mein Hausarzt hat ein Rezepttelefon eingerichtet, an dem man seine Rezept- und Überweisungswünsche aufsprechen kann, die dann am nächsten Morgen ab 11 Uhr abgeholt werden können - auch von Kassenpatienten.

die Franzi

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Hallo,

danke für deine nochmals sehr ausführliche Antwort.
Es wird nach der Darmspiegelung ein Gespräch geben, soviel wurde mir schon mitgeteilt.

Wahrscheinlich hätte ich ruhiger reagiert, wenn sie mir einfach erklärt hätte, warum sie das so gesagt hat. Als Patient wäre ich eben gerne informiert worden, ich weiß bei manchen Ärzten ist es Mode, dass alles hinter dem Rücken des Patienten gekummelt wird und dieser nichteinmal gesagt bekommt, was er eigentlich hat, wenn der Arzt es weiß. Auf sowas steh ich aber nicht.
Mir wurden in den letzten Wochen so viele Diagnosen um die Ohren gehauen, wenn man da schon im Geiste was streichen könnte, auch wenn die Ärztin nur annimmt, dass es das nicht ist, wäre das schonmal schön gewesen.

Ich habe vielleicht auch in dem Moment einfach überreagiert, aber jene Aussage hat mich nun einmal daran zweifeln lassen, dass richtig nachgeguckt wird (und damit meine ich eben nur die Darmspiegelung, die wird ja nicht mal eben nochmal gemacht oder so, mit dem einen Ergebnis muss man dann leben und davon ausgehen können, dass es so stimmt).
Damit meine ich nicht nur die Grundsatzkompetenz der Ärztin, denn ihren Abschluss hat sie sicher auch nicht im Lotto gewonnen, sondern eben auch die psychologische Komponente. Menschen gehen mit unterschiedlichen vorgefassten Meinungen unterschiedlich an die Dinge heran, auch Ärzte.

Sprich: Ob etwas gefunden wird oder nicht ist für das Vertrauenskonzept unwichtig solange ich mich auf die Vorgehensweise verlassen kann…denn auch wenn etwas gefunden wird, KANN das falsch sein. Das ist jetzt, wenn ein Arzt von einem „finde nix“ ausgeht, eher unwahrscheinlich, aber solche Fälle gibt es auch.
Da ist es eben wichtig, dass man als Patient grundsätzlich von der Richtigkeit des Untersuchungsergebnisses ausgehen kann. Mein Hausarzt bekommt das Ergebnis, ja, aber er ist eben Hausarzt und kein Gastroenterologe, wie hoch ist da die wahrscheinlichkeit ob er beurteilen kann, dass da richtig gearbeitet wurde oder nicht?
Eben.

Im Zweifelsfall könnte eine Zweitmeinung eingeholt werden, aber wer will das gerade bei solchen Untersuchungen schon? Da ist ja auch noch die Kostenfrage…

Ich will damit nicht sagen, dass ich jetzt losrenne um eine Zweitmeinung einzuholen. Das habe ich nicht vor, ist jetzt ja auch lächerlich.
Ich will nur sagen: Mit einem Nebensatz mehr hätte man die ganze Verunsicherung vermeiden können.

lg
Kate

Hallo Priamos.

Ich glaube dir kein Wort. Zumindest nicht viel von dem was du schreibst. Du tust so, als hättest du andere Postings gelesen, hast du offenbar nicht, sonst wäre dir aufgefallen, dass ich durchaus auf Sharon eingegangen bin, schon lange bevor du dieses Posting schriebst. :

Ich habe den Eindruck, daß Sie gar nicht mehr wissen, was Sie
verlangen. Die Ärztin soll sich so verhalten, wie Sie es
erwarten, sonst rappelt es aber im Kasten!

Ich weiß überhaupt nicht, was ich machen soll in dieser Situation. Welche Reaktion erwarte ich denn? Beschreib doch mal, du hast mich doch „analysiert“ (wusste gar nicht, dass du auch Psychologe bist).
Denn alle Verhaltensweisen die nicht „Sie wagen es mich in Frage zu stellen […]?!“ sind führen zu einer positiven Reaktion.

Dort anzurufen wurde mir hier geraten. Aber für dich entsprang das natürlich meiner bitterbösen Seele.

Ich denke nicht, daß Sie ein gebranntes Kind sind, sondern daß
Sie eine gewaltige Arroganz besitzen, wobei sich alle Leute
nach Ihnen richten sollen.

Schon wieder dieser Satz, der immernoch haltlos ist. Fällt dir nichts neues ein?

Jetzt gehen Sie mal mit spitzer
Feder auf die Ärzte los, morgen wird es wohl irgendein Beamter
bei der Stadtverwaltung sein, der Ihnen komisch gekommen ist.
Ich komme zu diesem Schluß auf Grund der Postings, die Sie
hier veröffentlicht haben.
Sharon, unsere MOD, hat es eigentlich sehr schön erklärt,
darauf eingegangen sind Sie nicht, wohl weil es nicht in Ihre
Konzeption paßte.

Wie gesagt, offenbar hast du rein gar nichts gelesen, eine reine Schutzbehauptung.

Und da wir gleich dabei sind: Ich habe mir Ihre Vika mal
angesehen. Was Sie da von Sich behaupten, schafft man noch
nicht einmal mit dem IQ eines Albert Einstein. Ich habe den
Eindruck, daß Sie eine gewaltige Geltungssucht haben, und
gnade Gott dem Menschen, der dieser nicht seine Referenz
erweist.

[…]
Tut mir Leid aber wie schlecht sind denn deine Bildungskenntnisse wenn du bei meiner bescheidenen Vika von Albert Einstein schreibst?
Mein Werdegang ist für einen Studenten der Geisteswissenschaften relativ normal, und da denen oft abgesprochen wird überhaupt eine Existenzberechtigung zu haben kann es doch aus deinen Augen gar nicht so großartig sein.

Du vergisst bei deiner wilden Behauptung eines:
Für Universitätsabschlüsse und Studien gibt es Nachweise.

Und diese Nachweise habe ich. Ich habe ein Zeugnis, eine Urkunde und ein extensives Transcipt of Records, auf dem auch alle meine Sprachnachweise verzeichnet sind.
Ich schäme mich nicht, es dir zu zeigen. Schreib mir ne Mail, steig ins Auto, komm vorbei, schau es dir selbst an.

Und wo du gerade dabei bist: Bring doch mal einen Nachweis für deine Tätigkeit als Mediziner mit, ich bin gespannt, ob DU wirklich einer bist. Irgendwo muss dein schlechtes Gewissen ja herkommen.

Ich möchte mal wirklich wissen, was du an meiner Vika so übermenschlich findest. Aber nur weil es dich so brennend zu interessieren scheint: Mein IQ liegt tatsächlich über dem Durchschnitt meiner Altersgruppe (du erinnerst dich hoffentlich daran, dass IQs relativ sind).

Auch dafür gibt es Nachweise, die ich dir zeigen kann, wenn du dich traust, vorbeizukommen. Ich warte.

In der Nettiquette steht, daß man immer so schreiben soll, als
würde man dem anderen gegenüber sitzen. Das ist auch gut so.
Aber ich versichere Ihnen: Ich würde Ihnen das auch an den
Kopf werfen, wenn Sie mir am Tisch gegenüber säßen.

Das ist schön, ich freue mich, tatsächlich mit dir an einem Tisch zu sitzen und auf dein […] Gesicht zu warten, wenn ich dir meine Zeugnisse zeigen, die meine über-Albert-Einsteinischen Fähigkeiten belegen :wink:

Was hat das ganze jetzt eigentlich mit dem Fall zu tun?
Achja, Geltungssucht. Scheiße wenn aber alles stimmt, was?

Wie soll man es auch ausdrücken? Ich habe Ihre Postings
gelesen und ziehe daraus meine Schlüsse. Und daß die anderen
so bösartig sind und die Postings analysieren - damit müssen
wir alle, die hier etwas schreiben, leben.

Der einzige der hier bösartige Ansätze hat bist du. Du hast dich keinen Deut darum gekümmert zu helfen sondern nur eine Tirade losgelassen, die haltlos ist, und weil du offenbar von einem schlechten Gewissen gedrückt wirst, dich gleich dahin verrannt, dich über meine Vika auszulassen.

Und dabei hast du dir jetzt die Finger verbrannt.

Wir leben im Dokumentationszeitalter, es gibt für alles Nachweise.
Ich halte meine bereit.

lg
Kate


[MOD] Textpassagen gestrichen

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Sag mal, geht’s noch?!

Ich habe Ihre Postings gelesen und ziehe daraus meine Schlüsse.

Wer im Glashaus sitzt …

*kopfschüttel*

Vielleicht den ganzen Passus zitieren - mal vor dem Kopfschütteln?

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Wenn der Arzt den Patienten ignoriert und ihn als Deppen abstempelt und der Arzt sich selbst als Allwissend darstellt halte ich den arzt für inkompetent. Da wäre lieber, er wäre in die Forschung gegangen, als Patienten zu malträtieren.
Das Beispiel mit dem Bein ist nicht sinnvoll, da wenn sowas wirklich der Fall ist man zwischen Sinn und Sinnhaftigkeit unterscheiden muss. Leider musste ich dennoch sehr oft feststellen, dass einigen Ärzten dieses Feingefühl fehlt.
Es gibt einige Patienten die einfach ein Medikament haben wollen und mehr nicht, dann gibt es eine andere Sorte von Patienten, die ihre Version der Dinge schildern wollen und sehr genervt sind, wenn Ärzte dies ablehnen und als Unfug abstempeln, obwohl dies auch sehr zutreffend sein könnte. Viele Patienten wollen beispeilsweise mit gewissen Medikamenten nicht behandelt werden, der Arzt verschreibt dennoch dieses Medikament und sagt, „wenn das nicht klappt dann sehen wir weiter“, im Grunde ist dies Manipulation bzw. Überredungskunst. Der Patient ist trotzdem danach unzufrieden. Was folgt daraus, dieser Patient kommt nicht mehr zu dem Arzt, der Arzt hingegen glaubt, dass die Therapie angeschlagen hat, er gesund ist und deswegen der Patient nicht mehr kommt. Viele Patienten wissen sehr gut über die Risiken bescheid und die „Verunsicherungsvermeidung“ ist wohl ein schlechter Scherz in dem Fall, da fühlt man sich höchstens im wahrsten Sinne des Wortes veralbert.
Das mit der Pharmaindustrie ist der Fall, das viele indoktrinierten jungen Ärzte dann Medikamente von gewissen Pharmafirmen, die ich hier nicht nennen will verschreiben, die mäßig wirken oder von unabhängigen Medikamententests als gar unzuverlässig eingestuft wurden. Die Pharma zahlt dies, die Pharma zahlt das, der junge Arzt fühlt sich geborgen und wird auch gewissermaßen von den Medikamentenriesen suggestiert.
Ich bin kein Fan von Arztserien, und Serien allgemein, da die meist nur, zumindest in meinen Augen betrachtet (ich weiß, die meisten lieben sie) Müll sind.
Wegen der Ausbildung gebe ich dir Recht, wenn ich deine Meinung modifizieren darf würde ich sagen, dass neben der besseren fachlichen Ausbildung noch zudem eine bessere Ausbildung im Umgang mit dem Menschen angebracht wäre und damit meine ich nicht diese Patientenumgangs-LV. Hier kann man ja die Theorie perfekt mit der Praxis koppeln.
In manchen Kuluren hat man früher den Arzt bezahlt, nachdem man von ihm geheilt wurde, ich finde, dies sollte auch heutzutage so sein (Einmal ausgenommen von der Palliativmedizin und weiteren solcher Spezialfälle).
Naja, also wenn man gewisse Beschwerden als Arzt am Kopf hat, weil man nicht angemessen handelt, dann glaube ich, dass es für den Arzt rauh wird.
Natürlich, wir können daruber nicht urteilen, wie du es sagtest - wir waren nicht dabei, also können wir es auch nicht sagen.
Aber, ich habe mich darauf bezogen, dass sehr viele Patienten wegen solcher von mir beschriebenen Ärzten beleidigt fühlen und bei bestem Willen, diesen Ärzten fehlt eindeutig das Feingefühl.

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Hallo und guten Tag :smile:

Wenn der Arzt den Patienten ignoriert und ihn als Deppen
abstempelt und der Arzt sich selbst als Allwissend darstellt
halte ich den arzt für inkompetent.

Hmm, darüber kann man sich streiten. Klar darf der Arzt den Patienten nicht ignorieren. Aber die Kompetenz hängt für mich mehr vom wahren Wissen ab. Es ist oft so, dass viele Ärzte es gar nicht mögen, wenn man zuviel weiss, da auffallen könnte, der Arzt weiss selbst zu wenig. Darum sage ich ja immer, zuviel wissen kann man nie. Wie ich schon erwähnt hatte, kommt es eben darauf an, für jeden Patienten die geeignete Mischung zu finden. Dabei gibt es auch viele Fehler. Man täuscht sich, das Gespräch geht daneben. Wenn jeder jetzt in der Ecke sitzt und schmollt und nur bazige Antworten von sich gibt, ist nichts gewonnen. Da kann der Arzt noch so einfühlsam sein, wenn die andere Person es anders auffasst oder anders als erwartet reagiert, kommt es eben zu Problemen. Genauso auch umgekehrt, wenn der Patient sich bemüht auf die Art des Arztes einzugehen und es nicht fruchtet.

Da wäre lieber, er wäre in
die Forschung gegangen, als Patienten zu malträtieren.

Na es gibt auch klinische Berufe, indenen man gut Arbeiten kann, oder viel Patientenkontakt zu haben. PATHOLOGE etc…

Das Beispiel mit dem Bein ist nicht sinnvoll, da wenn sowas
wirklich der Fall ist man zwischen Sinn und Sinnhaftigkeit
unterscheiden muss.

Doch ich finde das sehr plakativ und ich gebrauche es gern. Zeigt es doch meiner Meinung nach, dass Gespräch nicht alles bei der Therapie des Patienten ist. Wie gesagt: Gemeinsam und nicht jeder für sich wird es was.

Es gibt einige Patienten die einfach ein Medikament haben
wollen und mehr nicht…

die beschweren sich aber auch nicht, dass man nicht geredet hat…

Was aber falsch ist, wenn man nicht denkt. Ich überprüfe nahezu jedes Rezept dass ich unterschreibe, und beschäftige mich so mit dem Patienten…

, dann gibt es eine andere Sorte von

Patienten, die ihre Version der Dinge schildern wollen und
sehr genervt sind, wenn Ärzte dies ablehnen und als Unfug
abstempeln, obwohl dies auch sehr zutreffend sein könnte.

Gemeinsam reden, nicht aneinander vorbei reden!

Viele Patienten wollen beispeilsweise mit gewissen
Medikamenten nicht behandelt werden, der Arzt verschreibt
dennoch dieses Medikament und sagt, „wenn das nicht klappt
dann sehen wir weiter“, im Grunde ist dies Manipulation bzw.
Überredungskunst.

Schwieriges Thema… so pauschal würde ich das nicht stehen lassen wollen. Es sollte das Medikament verschrieben werden, was der Arzt aufgrund seines Kenntnisstandes für das richtige hält. Setzt vorraus dass der Arzt weiss was der andere hat… Auch wenn die Patienten viele Wünsche haben, aber in der Regel wissen Patienten nicht immer, was für sie gut ist. ABER es kommt immer auf den Gesprächsinhalt an. Manchmal schnappen Patienten falsche Dinge auf, und wollen diese dann haben… Davor muss der Patient auch geschützt werden.

Der Patient ist trotzdem danach unzufrieden.

Weil ihm wohl nicht erklärt worden ist, warum das so gemacht wurde!

Was folgt daraus, dieser Patient kommt nicht mehr zu dem Arzt,
der Arzt hingegen glaubt, dass die Therapie angeschlagen hat,
er gesund ist und deswegen der Patient nicht mehr kommt.

Leider kommen viele Patienten dadurch vom Regen in die Traufe…
Das Problem liegt in der Kommunikation…

Viele Patienten wissen sehr gut über die Risiken bescheid und die
„Verunsicherungsvermeidung“ ist wohl ein schlechter Scherz in
dem Fall, da fühlt man sich höchstens im wahrsten Sinne des
Wortes veralbert.

Nein… das ist sehr ernst gemeint. Die Betonung liegt aber auf der Wertung der Dinge, die beim Gespräch bewußt oder unbewußt übertragen wird. Es macht wirklich keinen großen Sinn alles bis ins letzte Detail zu erörten. Der Patient hat keinen großen Nutzen. Es wird nur mehr und mehr verunsichert. Ich habe ja nicht gesagt, dass man nix sagen soll. Es muss das wichtigste für den Patienten in der Situation gesagt werden… Im Gespräch bekommt man meist ein Gefühl dafür, was der Patient alles wissen will und soll.
Soll man etwa einen Patienten der eine Colo hat, aufklären dass er theoretisch eine Darmperforation kriegen kann, wenn der Untersucher auf einer Wasserpfütze ausrutscht? Das schafft kein Vertrauen! Und so doof es klingt, ich habe das bei einem Assistenten schon gesehen…
Wie gesagt, ich für mich, bleibe der Meinung: zuviel verunsichert nur… Soll ja nicht heisse, gar nichts zu sagen

Das mit der Pharmaindustrie ist der Fall, das viele
indoktrinierten jungen Ärzte dann Medikamente von gewissen
Pharmafirmen, die ich hier nicht nennen will verschreiben, die
mäßig wirken oder von unabhängigen Medikamententests als gar
unzuverlässig eingestuft wurden.

Ich glaube da liegst du völlig falsch! Im Krankenhaus bestimmt in der Regel nicht der junge Stationsarzt was für Medikamente gegeben werden. Es gibt eine Hausliste und neue Medikamente dürfen nicht ohne Rücksprache gegeben werden. Zudem bestimmt die Apotheke den Hersteller, so dass nur Inhaltsstoffe verschrieben werden sollen. Alles andere ist laut KTQ in der Arzneimittelkomission zu besprechen. Sonderanforderungen sind in der Regel Oberarztpflichtig oder manches sogar Chefarztpflichtig zu unterschreiben.
Die älteren Ärzte lassen sich in der Regel auch nicht mehr gut beeinflußen, weil sie stärkter in ihr Gebiet eingearbeitet sind. ZUDEM es heutzutage kaum Prämien gibt, die so attraktiv sein können, dass man freiwillig ein Präparat eines Herstellers verwendet, ohne wirklich einen Vorteil zu haben.

Die Pharma zahlt dies, die
Pharma zahlt das, der junge Arzt fühlt sich geborgen und wird
auch gewissermaßen von den Medikamentenriesen suggestiert.

Nö!

Ich bin kein Fan von Arztserien, und Serien allgemein, da die
meist nur, zumindest in meinen Augen betrachtet (ich weiß, die
meisten lieben sie) Müll sind.

Das ist wohl wie mit der Bildzeitung. Keiner liest sie, aber ab 8 ist sie ausverkauft… Das wichtige ist doch dabei, das Hirn nicht komplett abzuschalten und mitzudenken!

Wegen der Ausbildung gebe ich dir Recht, wenn ich deine
Meinung modifizieren darf würde ich sagen, dass neben der
besseren fachlichen Ausbildung noch zudem eine bessere
Ausbildung im Umgang mit dem Menschen angebracht wäre und
damit meine ich nicht diese Patientenumgangs-LV.
Hier kann man ja die Theorie perfekt mit der Praxis koppeln.

Das geht ja nicht, weisst du wie voll der Stundenplan eines Medizinstundenten ist?! Da geht fast nix mehr! Zudem geht es dabei um mehr als 2000 Stunden die man braucht, die schaffste niemals nicht in den Stundenplan eingebaut. Darum macht es meiner Meinung keine Sinn, die im Studium deutlich zu steigern. Grundlagen und der Rest im Alltag in den ersten Berufsjahren!

In manchen Kuluren hat man früher den Arzt bezahlt, nachdem
man von ihm geheilt wurde, ich finde, dies sollte auch
heutzutage so sein (Einmal ausgenommen von der
Palliativmedizin und weiteren solcher Spezialfälle).

Gegenbeispiel:
In anderen Kulturen bekommt der Arzt einen Umschlag mit vielen Scheinen, sonst kommt er gar nicht. Von vorher reden kann auch keine Rede sein!
Nicht dass ich das ok finde, aber wollte ich mal erwähnen, weil ich gerade daran dachte. Und das sind nicht die Medizinmänner im Urwald sondern die Länder gehören zu Europa!

Naja, also wenn man gewisse Beschwerden als Arzt am Kopf hat,
weil man nicht angemessen handelt, dann glaube ich, dass es
für den Arzt rauh wird.

Hmm, ja? Sagen wir so, ist viel heisse Luft die da manchmal erzeugt wird… So richtig rauh wird es erst, wenn es ums inhaltliche geht.

Liebe Grüsse

Anja

Guten Tag
Das stimmt, ist das Med. Wissen bei Arzt nicht vorhanden, so ist jeglicher gute Umgang mit den Menschen auch egal.
Viele Ärzte die krank sind wollen meist nicht zu anderen Ärzten gehen, weil sie genau wissen, dass sie mit den Methoden nicht einverstanden sind.
Ja, gemeinsam, das sollte so sein. Nur leider sind nicht so viele Ärzte so offen wie beipsielsweise du (ich nehme das mal an, da du mir jetzt von deiner Umgangsweise geschildert hast).
Natürlich, viele Patienten kennen sich mit dem Detail des Fachs nicht aus. Lateinische Fremdwörter zu lernen ist einfach, Physiologie ist schon etwas schwerer.
Es gibt Ärzte die sich in ihrem Stolz verletzt fühlen, wenn ein Patient ihnen Vorschläge macht, andere verharren einfach auf ihrer Position.
Ich weiß ich spreche nur für mich, aber wenn ich behandelt werde, will ich alles bis ins kleinste Detail wissen, sonst lehne ich die Behandlung ab und gehe zu einem anderen Arzt.
Wegen den unsinnigen Medikamenten, die verschrieben wurden:
Natürlich werden spezielle Medikamente von Ober- oder Chefärzten verordnet, davon rede ich nicht. Aber eine gewisse Anzahl von Präparaten wird auch so verschrieben, bzw. steht im Verschreibungskreis. Ein Beispiel ist das Metamizol bei idiopathischen Schmerzen, ich persönlich lehne das Medikament bei jeglicher Therapie ab, da ich das Medikament (es gibt noch ein paar andere Medikamente) als „Müll“ klassifiziere.
Naja, ich habe schon mit ein paar Ärzten zu tun gehabt (und damit meine ich nicht als Patient) und die waren schon ein wenig von den Pharmafirmen beeinflusst. Ich sage nicht, dass jeder Arzt von gewissen Riesen beeinflusst wird, aber es gibt da schon einige.
Ich weiß, hier ist das bei vielen Ärzten so, wenn man Privatpatient ist kriegt man am selben Tag einen Termin und wenn man Krankenkassa-Patient ist dann kreigt man 2 Wochen später einen Termin - das ist schon lange bekannt und auch weiträumig im Volkswissen verbreitet, das bestreitet ja niemand. Aber diese alte Vorgehensweise wäre ideal - wird nichts (sinnvolles) geleistet, so ist auch keine Zahlung nötig.
lg

will ich alles bis ins kleinste Detail wissen, sonst
lehne ich die Behandlung ab und gehe zu einem anderen Arzt.

An diesem Punkte würde ich Ihnen den Kauf eines etwa 1200 Seiten umfassenden Lehrbuchs der inneren Medizin empfehlen. Bis ins kleinste Detail kann man dem Patienten nicht alles erzählen, es sei denn, man will verhungern. Mit Ihrer Einstellung wäre ich nicht traurig gewesen, sollten Sie zu einem anderen Arzt gehen.

ich persönlich lehne das Medikament
bei jeglicher Therapie ab, da ich das Medikament (es gibt noch
ein paar andere Medikamente) als „Müll“ klassifiziere.

Sind Sie Pharmakologe? Metamizol ist eines unserer wichtigsten Schmerzmittel.

Naja, ich habe schon mit ein paar Ärzten zu tun gehabt (und
damit meine ich nicht als Patient) und die waren schon ein
wenig von den Pharmafirmen beeinflusst. Ich sage nicht, dass
jeder Arzt von gewissen Riesen beeinflusst wird, aber es gibt
da schon einige.

das ist wieder so ein unklarer Ausdruck. Wieviele gibt es denn? 100, 200, 5000? Man hätte gern einen kleinen Beleg.

Ich weiß, hier ist das bei vielen Ärzten so, wenn man
Privatpatient ist kriegt man am selben Tag einen Termin und
wenn man Krankenkassa-Patient ist dann kreigt man 2 Wochen
später einen Termin - das ist schon lange bekannt und auch
weiträumig im Volkswissen verbreitet, das bestreitet ja
niemand.

Das Volkswissen! Vox populi, vox Rindvieh. Schon mal gehört? Was weiträumig im Volkswissen verbreitet ist, bestimmt heutzutage die Bild-Zeitung.

Aber diese alte Vorgehensweise wäre ideal - wird
nichts (sinnvolles) geleistet, so ist auch keine Zahlung
nötig.

Klasse Idee! Ich schicke also jeden Krebspatienten umgehend nach Hause, wenn ich keine Heilungsmöglichkeiten sehe. Sollen doch alle chronisch Kranken sehen wo sie bleiben.

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