Meiner Schwester wurde bei einer OP der Darm perforiert.
Was war die Ursache der OP, ein „Routineeingriff“ wie
Gallenop., Blinddarm etc. oder hatte sie unvorhersehbare
Veränderungen am Darm???
Sie hat überlebt, aber was hat sie nun für Rechte?
Hi Dilarah,
meine Mutter verstarb vor einigen Wochen mit 58 an einer
Gallenblasen-Operation.
erstmal mein Beileid, auch an Deinen Papa
Ich überredete meinen Vater zu einer
Obduktion, gegen die er zuerst vehement war.
…was ich verstehe, denke mal an die Vorstellung aber:
Dreimal schrieb
ich den Leiter der Pathologie an. Erst dann schrieb er mir
händisch, mit EDV nix am Hut zu haben. Das erklärt zwar seinen
Unwillen meine Anfrage zu beantworten, doch rechtfertigt
nichts.
3 x, weißt Du Romana, sie nutzen den Schmerz der Hinterbliebenen manchmal aus, haben viel zu tun und es war einfach falsch 3 x zu schreiben, wobei ich sehr sehr gut verstehe, daß Du in diesem Institut nicht persönl. vorstellig werden wolltest…
Was meinte der Herr Doktor? Meine Mutter sei an einer
fortgeschrittenen Diabetis Mellitus verstorben
DAS kann er ja nun nachweisen müssen, wenn ihr darauf besteht.
Bitte mich jetzt nicht falsch verstehen: aber wenn ihr den
viell. begründeteten Verdacht habt, das da etwas nicht stimmt,
ist die einzige Möglichkeit, es durch eine Obduktion herauszufinden; und an fortgeschr. Diabetes stirbt man halt auch. Wobei ich die Krankheitsgeschichte ja nicht kenne, aber ich denk mir es waren (fortgeschritten heißt ja nix anderes) zu große Folgeschäden vorhanden.
und sollte ich
tatsächlich noch mehr erfahren wollen, möge ich ihm die
Adresse meines Arztes nennen, diesen würde er dann
informieren, und der widerum könne mich informieren.
Ja, das sind sie, die , die den Dienstweg einhalten. Du darfst als Tochter und der Ehemann erst recht, Einsicht einfordern!!!
Einziger Grund wäre, Euch dies nicht zu genehmigen, wenn Verdacht auf fahrlässige Tötung, Mord, Kunstfehler besteht, aber
dann wäre der Gerichtsmediziner - und nicht ein path. Insitut -
zuständig.
Zu meinem Vater bzw. zu mir wurde gesagt, es sei zwar eine
längere Erholungsphase nötig, doch es sei nicht
lebensgefährlich.
Ärzte, die Prognosen über einen krankheitsverlauf geben, traue niemals!!! Das kann näml. keiner. Gleich werden sie zu Hauf über mich herfallen, wetten wir??? Aber die Wahrheit ist, dass man da nur statistisch, studiol. urteilen kann, das dann aber auch zum Ausdruck bringen muß - u. vor allem dem Kranken selbst.
Jedenfalls ich hab immer so gehandelt; und die Ärzte, die irgendwo auch Mensch geblieben sind, wissen dies. Es ist nicht immer einfach, zu sagen, viel Zeit bleibt nimmer, aber wieviel es letztlich ist, steht keinem zu, zu bemessen, weil es einf. keiner kann. Ein Aspekt, der oft vergessen wird…
Und wieso fühle ich mich jetzt etwas verarscht?
Nicht verarscht, Romana, sondern betroffen und verletzt. Glaub mir, wenn ich auf alles was gegeben hätte, bzw. nicht meinen Weg gefunden hätte, wär ich nicht mehr am Leben.
Bitte versucht stark zu sein, rauszufinden, was passiert ist und falls die Zeit Deiner Mama halt gekommen ist, dies hinzunehmen.
Wie sehr es zum Ko**** ist, weis ich nur zu genau…
Ich wünsch Dir und Deinem Vater alle Kraft, die ihr braucht und die auch nötig ist.
LG
d.