Hallo Mike
Wir haben Prakika in den Ferien besorgt zur „Berufsfindung“,
usw. usw. Wir machen halt so gut es geht und kriegen immer
einen auf den Deckel dafür.Aber soll man denen das mit der
Lehrstelle überlassen-dann sitzen sie auf der Straße vor
lauter:Auch das is alles ätzend-brauch ich nicht!Die haben
außer sich selber nichts im Sinn-das ist meiner Meinung nach
der Knackpunkt der heutigen Zeit. Aber wir haben es so nicht
vermittelt!
Ich glaub, das funktioniert in dem Alter gerade nicht. Die Jungs müssen ihren eigenen Weg finden, und da ist es nicht gerade hilfreich, wenn die Eltern versuchen, ihnen einen Beruf zu finden. Damit erreichst Du eher, dass sie gar keine finden. Die Jungs sind keine Kinder mehr!!! Sie wollen nicht mehr, dass über sie bestimmt wird und reagieren dann ziemlich agressiv, wenn gerade die Eltern das doch versuchen.
Die Jungs müssen IHREN Weg finden. Wenn sie sich keine Lehrstelle suchen, dann solltet ihr sie nicht dazu zwingen, sondern die Konsequenzen aufzeigen, sprich den Geldhahn abdrehen. Nichtstun wird nicht finanziert (hat eine Freundin von mir ganz schnell dazu gebracht, nicht jahrelang auf den Wunschstudiengang zu warten sondern lieber doch einen anderen zu nehmen).
Wenn sie nur Vergnügen im Kopf haben, dann musst Du sie damit auf die Schnauze fallen lassen. Der Einfluß der Eltern auf die Kinder nimmt mit zunehmen Alter unweigerlich ab, in der Pubertät dürfte er den Tiefststand erreicht haben. Aber zum Trost, die meisten Erwachsenen wollen doch mit dem, was sie in der Pubertät gemacht haben, später nicht mehr viel wissen.
Kopf hoch!
Bianca
) aber ich hoffe ich