HI… was brauch ich alles um eigene Platinen herzusellen?
THX
HI… was brauch ich alles um eigene Platinen herzusellen?
THX
Hi
ne Gute vorlage, am besten wenns was kompliziertes ist, mit ner Platinenlayoutsoftware, ich mach meine (einfachen) Sachen mit Corel, und mache meine Filme als Offsetfilm positiv seitenverkehrt, also Schichtseite zur Platine. Dann brauchst du photoempfindliche Platinen.
Zum Belichten brauchst du ne kräftige UV Quelle, da nehme ich nen Gesichtsbräuner mit 4 Röhren. Distanz zur Lichtquelle sollte 30-60 cm sein, am besten legst du auf den Film noch ne Glasscheibe.
Entwickeln und Ätzen tu ich in Photo-Entwicklungswannen, sind Säurefest und kosten nicht viel. Entwickler brauchst du noch und Säure, wobei es da mehrere Sorten gibt. Ich würd nen klaren nehmen weil man darin den Atzprozess besser beobachten kann. du solltest darauf achten das nichts Saureempfindliches in der nähe ist, kinder und Viecher fernhalten, UV Licht ist auch nicht das wo man immerzu reingucken sollte… um die richtige Belichtungszeit rauszufinden (ne Eieruhr ist praktisch!) ne Belichtungsreihe auf nen Streifen Platine machen. Beachte, die UV Lampen werden immer Besser beim laufen, also erst ne Weile brennen lassen, bevor du belichtest, damit du sichere Werte hast.
wenn du genaueres wissen willst mail
Das Material bekommst du z.B. bei http://www.segor.de/
Helge
Also schonmal danke … noch paar fragen [bin null auf dem gebiet]
Wie würd das denn mit na lampe weggeätzt und wie schafft man es das da noch kupfer drauf bleibt… also vielleicht kannst du ja erklären wie das ganze den funktioniert… so wi lten scheints ja nicht zu sein 
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Mit einer Lampe wird da nichts weggeätzt!
Das CU der Platine ist mit einem lichtempfindlichen Lack versehen.
Layout mit Laserdrucker auf Papier ausdrucken. Papierrückseite mit „Plastik-Spray“ von Kontakt Chemie einsprühen, dadurch wird es super UV-Durchlässig. Papier trocknen lassen.
Dann Papier auf die Platine legen und mit UV-Belichtungsgerät belichten. Je nach Gerät 3 - 5 Minuten.
Anschließend in Entwickler entwickeln. Der Lack der Licht abbekommen hat wird dabei abgelöst, der Lack der kein Licht abbekommen hat, verliert seine Lichtempfindlichkeit.
Dann die Platine in das Ätzbad. Das blanke CU wird weggätzt, das mit dem Lack bleibt stehen. Dann gut spülen und anschließend bohren…
Alles nur mit Schutzausrüstung machen (Handschuhe, Schutzbrille, Kittel), die Lauge kann sonst gefährlich werden. Bei Conrad oder anderen Elektronik Häusern gibt es oft komplett sets.
Danke… kann man auch mit einem tintenstrahldrucker drucken???
und wird das papier nach der bestrahlung mit eingelegt???
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Hab was vergessen… wo krieg ich diese computer-layout programme??
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Danke… kann man auch mit einem tintenstrahldrucker
drucken???
und wird das papier nach der bestrahlung mit eingelegt???
Papier kommt direkt nach dem Belichten wieder runter.
Tintenstrahldrucker: Ausprobieren, wenn die Tinte durch das Plastikspray nicht verläuft geht es auch. Die Konturen sind jedoch bei einem Laser besser / schärfer.
Schau einfach mal im www,
gibt schon ganz gute Shareware die für Hobbyanwendungen meistens ausreichen
Hab was vergessen… wo krieg ich diese computer-layout
programme??
HI… was brauch ich alles um eigene Platinen herzusellen?
THX
Um einfachste Platinen herzustellen, reicht ein Millimeterpapier, Transparebtpapier, ein Edding 780 (Lackstift mit sehr feiner Spitze) und natürlich Ätzmittel.
Auf dem Milimeterpapier zeichnest du das Platinenlayout, wobei du arber spiegelverkehrt denken musst, da du die Bauteile von unten siehst.
Mit dem Transparentpapier holst du dir die Bohrungen. Das Papier dann auf die Platine legen und fixieren. Mit einem Körner nun die Punkte anreißen.
Löcher bohren. Jetzt die Platine gut reinigen, also fett- und oxidfrei machen. Dazu können billige Haushaltsscheuermittel reichen. Nun mit dem Edding das Layout auf die Platine übertragen.
Trocknen lassen und Ätzen mit
a) Fe2Cl3 (Wird nicht mehr verwendet, da es sich in der Umwelt nicht abbaut, sehr dreckig)
b) Persulafte (handelsübliche Ätzmittel)
c) Salzsäure und Wasserstoffperoxid (sehr dreckig)
oder nimm eine LayoutSoftware wie Eagle/Target/Protel/Mentor (nach Preisen ansteigend) und gib deine Platine bei PCB-Pool ab (http://www.pcbpool.de/de_index.htm). Das ist die professionellste und einfachste Art, sher gute Platinen anzufertigen.
LOL
hallo steven,
Auf dem Milimeterpapier zeichnest du das Platinenlayout, wobei
du arber spiegelverkehrt denken musst, da du die Bauteile von
unten siehst.
du musst nicht spiegelverkehrt denken *amüsiertgrinz*
es genügt auch, wenn du ein durchsichtiges millimeterpapier nimmst und anschließend mit der seite, auf der du dein - richtig rum gedachtes! - layout gezeichnet hast, auf das fotopositiv beschichtete kupfer legst. neben der richtig rummen denke hat das aus noch den vorteil, dass die eddingfarbe oder das kreppband nicht unterlichtet werden kann, weil es ja direkt aufliegt.
beste grüße
ann
Servus!
Hab nicht alles gelesen, erst mal im Voraus.
Wenn ich mich noch recht erinnere(Ausbildung ist schon weile her), gibt es die Möglichkeit mit einem Säurefestem Schreiberling einfach deine Leiterbahnen aufzeichnen, für Löcher machst einfach nen großen Punkt (Punkt ohne Loch bohrt sich nach dem Ätzen aber blöd) und dann Ätzen.
Sicher nicht geeignet für hohe Stückzahl und hochkomplexe Anwendungen.
Sparst halt die UV Lampe, wie bei anderen Techniken.
Gruß
Jens
Eigentor? 
Hi,
wenn ich das Verfahren „Zeichnen mit Edding“ verwende, wie bei der Beschreibung, die Deinem LOL vorausging, nehme ich seehr selten fotobeschichtetes Material *grins*.
Gruß,
Micha
wohl kaum
ich hab auch in meinem schlechtesten zeiten nie einfach so auf kupferbeschichtete platte gemalt, sondern immer wenigstens auf transparentes millimeterpapier. dann aber bevorzugt mit kreppband geklebt. und das alles schon zu zeiten, als du „elektronik“ noch nicht buchstabieren konntest 
gruß
ann
Lehrstunde? aber für wen…
Hallo Ann,
ich glaube, das wir hier einen typischen Fall von Missverständnis haben
… ich weiss nur noch nicht, von welcher Seite.
Aaaalso mal ausführlich, was ich meinte:
Erklärt wurde von Steven, wie man das macht, wenn man eben - wie Du es nie getan hast- die nicht zu ätzenden Flächen dem Ätzmittel nicht per Photolack, sondern per (z.B.) Eddingstift beibringt. Und es hilft dem Ätzmittel und der Platine nichts, wenn Du das auf Papier machst, das muss dann schon auf dem Kupfer passieren.
Also: Die Eddingfarbe IST die ätzfeste Schicht und ersetzt den Photolack bei diesem Verfahren. Das erspart die Belichtung und ist bei mangelnder Versorgung mit Photolack, wie wir armen, armen Ossis damals schmerzlich spüren mussten *grins* eine Alternative zumindest für grobmotorische Schaltungen
. Damals gabs allerdings auch keinen Edding, was die Sache nicht wirklich vereinfachte, sondern wirklich eine Art Lack.
Sinnvollerweise nimmt man natürlich dann für dieses Verfahren keine photolachbeschichtete Platine. Und da darauf ein gut Teil Deines Scherzes beruhte (der im übrigen ja von der Aussage her trotzdem stimmt), hab ich das vom Eigentor vermeldet…
Ich hoffe jetzt nur, ich bekomme nicht einen noch längeren Text zurück, wo mir meine kleine Schrift zerpflücket wird…
In diesem Sinne…
Gruß
Micha
P.S. weitere Diskussionen gern auch mailenderweise, das arme Elektronikbrett…
Es gab ja auch noch diese „Rubbellötaugen“ usw., die man direkt auf der Platine auftragen konnte und mit dem Edding „weitermalente“
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Hallo,
schau Dir mal folgenden Link an:
http://www.smatlok.de/elektronik/platinen_herstellen…
mfg: Josef
ne komm, lass gut sein
huhu micha,
wir können ja gerne mal ne runde zusammen ätzen, dann zeige ich dir, dass ein edding nicht nur ätzfest ist (was mir übrigens vollkommen wurscht ist), sondern vielmehr auch weitestgeshend lichtundurchlässig. das allerdings qualifiziert ihn für belichtungstechnische sachen weitaus mehr als seine ätzfestigkeit.
aber nun gut.
in diesem sinne: macht doch watt ihr volt da ohm!
ciao
ann
PS: wenn ich dir jetzt erzähle, wie ich immer belichtet habe… ne schluß jetzt!
genau! (owt)
Es gab ja auch noch diese „Rubbellötaugen“ usw., die man
direkt auf der Platine auftragen konnte und mit dem Edding
„weitermalente“
gruß
ann