Hallo,
ich bastele an einem Abschlusssatz und komme zu nichts…
Es geht um folgendes: ich habe mich in Singapur für ein Praktikum beworben, meine Adresse wurde weiter gereicht und nun fragt jemand an, was genau ich für ein Praktikum machen würde. Das habe ich so gut es ging beschrieben, und jetzt muss ich nur noch fragen: und? Haste denn was für mich??
Ich bekomme es nicht mal auf deutsch hin.
Habt Ihr Vorschläge, wie ich auf Englisch schön fragen kann, ob er nach meinen Beschreibungen denn denkt, dass er einen Praktikumsplatz für mich hat?
Danke,
Wendy
Vorschlag
Hi Wendy!
Was hältst Du von folgendem Satz:
I would appreciate very much if you would inform me as soon as possible whether you[r company] is able to offer me a traineeship as described above. Thank you in advance!
Ich drücke Dir die Daumen für Deinen Praktikumsplatz!
Gruß!
Christopher
‚Praktikum‘ auf Englisch
Hallo Wendy und Christoph!
I would appreciate very much if you would inform me as soon
as possible whether you[r company] is able to offer me a
traineeship as described above. Thank you in advance!
Das Wort „Praktikum“ ist ein bißchen schwierig. „Traineeship“ ist es eigenlich eher nicht. Hier in England nennen sie’s eher „placement“, wogegen eine Freundin von mir in New York ein „internship“ absolviert hat.
Ich drücke Dir die Daumen für Deinen Praktikumsplatz!
Da drück ich mit! Ausland lohnt. 
Schönen Gruß,
Christiane
Hallo, Christiane!
Hallo Wendy und Christoph!
Christopher, bitte.
Das Wort „Praktikum“ ist ein bißchen schwierig.
Ich gebe zu, dass ich mir um dieses spezielle Wort kaum Gedanken gemacht habe. Ich nehme weiter an, dass Wendy im Zuge ihrer vorherigen Mails bereits den in Singapur gängigen Begriff für Praktikum herausgefunden und benutzt hat bzw. dort einsetzen würde.
Bist Du sonst mit meinem Satz einverstanden?
Gruß!
Christopher
Hallo zurück!
Christopher, bitte.
Oops! Sorry!
Bist Du sonst mit meinem Satz einverstanden?
Ich denke, er ist ein bißchen Denglisch, aber ich denke ebenfalls, dass das absolut okay ist, wenn man sich als Nicht-MuttersprachlerIn irgendwo bewirbt. Und dann noch in einem Land, das selbst eine vollkommen andere dritte Sprache als Muttersprache hat.
Kleiner Ausflug in generelle Überlegungen: Das, was man schreibt, sollte in meinen Augen einem selbst schon irgendwie entsprechen. Was habe ich davon, wenn ich eine Bewerbung schreibe, die klingt, als wäre sie von einer Muttersprachlerin, man nimmt mich, ich erscheine persönlich vor Ort und muss erst einmal mit der Erwartungshaltung aufräumen, ich spräche perfekt und fließend?
Schönen Gruß,
Christiane
Hallo Dennis!
Das Wort „Praktikum“ ist ein bißchen schwierig. „Traineeship“
ist es eigenlich eher nicht. Hier in England nennen sie’s eher
„placement“, wogegen eine Freundin von mir in New York ein
„internship“ absolviert hat.
Hmm… also „internship“ scheint mir in England aber auch
recht gebräuchlich. Zumindest bei den Firmen, wo ich mich grad
bewerbe, heißt’s überall so.
„Placement“ ist meines Wissens nach das offizielle britische Wort. Allerdings geht es selbst bei uns in der Firma bunt durcheinander. Während ich vor ein paar Wochen in einem Zeugnis jemandem sein „internship“ bestätigt habe, habe ich die Tage gesehen, dass meine holländische Kollegin das Wort „placement“ benutzt hat. Und das alles im Namen einer britischen Firma mitten in East Anglia!
Cheers,
Christiane
Hi Christopher,
ein weiterer non-native versucht sich…
I would appreciate very much if you would inform me as soon
as possible whether you[r company] is able to offer me a
traineeship as described above. Thank you in advance!
Ich hätte folgende Kommentare:
- ich würde anstatt „I would appreciate very much“ schreiben: „I would be grateful if“
- das „as described above“ ist meine Meinung nach nicht nötig und kann ersatzlos gestrichen werden.
- Statt „Thank you in advance“ würde ich entweder „Thanks in advance“ oder „Thank you very much in advance“ schreiben.
Just my 0.02€ ;o)
Viele Grüße,
Dennis
Jetzt aber voll und ganz OT
Hi Dennis!
Bei was für einer Firma arbeitest Du denn?
Wir sind eine sogenannte Softwarelokalisierungsfirma. Ganz vereinfacht: Bei uns geht’s hauptsächlich ums Übersetzen. (Deswegen auch 75% Nicht-Briten in der Firma, stattdessen alles von Westeuropa bis Japan und Brasilien.)
Und bietet ihr
Praktika für Leute wie mich an, die mit ihrem MSc fertig sind
und danach promovieren möchten?
Wir bieten hauptsächlich ab und an Praktika für angehende ÜbersetzerInnen und anscheinend manchmal auch im Bereich Sales. Über letzteres weiß ich nichts genaues und muss passen.
Das ist sicher auch ein
Problem… es schaut mir sehr danach aus, dass internships
hier als ein guter Weg angesehen werden, um zu sehen, ob der
Mitarbeiter ins Unternehmen passt… kurzfristig.
Mit der Vermutung liegst du wahrscheinlich gar nicht so falsch. Der eine oder die andere ist so auch schon hier gelandet. Allerdings waren dabei die Deutschen mit Praktika bis zu einem halben Jahr meist schon an der Spitze für Praktikumslänge. Die meisten anderen Nationen, die hier ab und an auftauchen, brauchen höchstens ein paar Monate. Und 3 Jahre? Mmmmh …
Auf jeden Fall viel Glück beim weiteren Suchen!
Schönen Gruß,
Christiane
Hi Christiane!
Wir sind eine sogenannte Softwarelokalisierungsfirma. Ganz
vereinfacht: Bei uns geht’s hauptsächlich ums Übersetzen.
(Deswegen auch 75% Nicht-Briten in der Firma, stattdessen
alles von Westeuropa bis Japan und Brasilien.)
Verstehe :o) nix für mich, glaub ich *g*
Das ist sicher auch ein
Problem… es schaut mir sehr danach aus, dass internships
hier als ein guter Weg angesehen werden, um zu sehen, ob der
Mitarbeiter ins Unternehmen passt… kurzfristig.
Mit der Vermutung liegst du wahrscheinlich gar nicht so
falsch. Der eine oder die andere ist so auch schon hier
gelandet. Allerdings waren dabei die Deutschen mit Praktika
bis zu einem halben Jahr meist schon an der Spitze für
Praktikumslänge. Die meisten anderen Nationen, die hier ab und
an auftauchen, brauchen höchstens ein paar Monate. Und 3
Jahre? Mmmmh …
Da hast Du mich glaub ich etwas falsch verstanden… ich suche nach einem Praktikum für etwas 3 Monate. Mein PhD dauert ca. 3 Jahre… das wäre die Zeit, die das Unternehmen auf mich „warten“ müsste. Na, ich werd schon was finden :o)
Viele Grüße, und danke für Deine guten Wünsche,
Dennis