In der AGB von Domainssaubillig.de findet man folgenden Auszug:
11.2 Der Kunde erklärt mit Abgabe seiner Bestellung ausdrücklich, dass er das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, voll geschäftsfähig ist und sein überwiegender Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland liegt. Sofern der Kunde das achtzehnte Lebensjahr nicht vollendet hat, versichert er mit Aufgabe der Bestellung, dass er zu dieser berechtigt ist. Der Anbieter weist auf die mögliche Strafbarkeit einer Falschangabe hiermit hin.
Bin ich nun auch zu der Aufgabe der Bestellung berechtigt, wenn meine Eltern dieser zustimmen.
Hiermit möchte ich mich auch hierauf (http://dejure.org/gesetze/BGB/113.html) beziehen.
Solange deine Eltern nicht gegen ein Gesetz verstoßen, dir etwas zu erlauben, was sie dir nicht erlauben dürfen, bist du berechtigt hier eine Bestellung mit deren Einwilligung zu tätigen. (Die Einwilligung zu Dingen, die vom Gesetze nicht erlaubt sind, könnte dann höchsten deinen Eltern angekreidet werden).Dies ist dann bei den AGBßs die sogenannte „Berechtigung“. Abgesehen davon, sind AGB´s sowieso oft Auslegungssache. Der Verkäufer versucht sich hier gegen einen evtl. Rücktritt wegen nicht geschäftsfähigkeit des Käufers zu schützen. Er müsste allerdings in meinen Augen, die Einwilligung deiner Eltern schriftlich einfordern, was er aber nicht tut. Insofern ist dieser Absatz sowieso Blödsinn, da du jederzeit lügen könntest. Also: Laut der AGB´s bist du mit Zustimmung deiner Eltern „berechtigt“.
Gruß
Bine
Servus BOnd,
wenn Du unter 18 bist solltest Du es lassen.
Oder deine Eltern das machen lassen mit dem Internet ist nicht zu scherzen, ich weiss wovon ich rede.
Einbfacher wäre es deine Eltern die Bestellung machen zu lassen, glaub mir.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Gruß
Tom
Ja, die Zustimmung der Eltern ist notfalls nachzuweisen, durch schriftliche Bestätigung, die man per pdf-Datei anhängen kann. Aber nur auf Anfrage. Ansonsten reicht deren Zustimmung.
Du darfst die Bestellung aufgeben.
naja weisst ich betreibe selbste einen Online Handel und Plattformen auf denen Judendliche mit Zustimmung der Eltern einkauffen dürfen sind mir von Haus aus suspekt. Das machst auf mich den Eindruck wie wenn der jemand es nötig hat etwas zu verkaufen. Ich finde es unseriös aber das ist meine Meinung, hör dich gern um.
Ohne das ich Dir zu nahe treten möchte fehlt jungen Menschen oft die Erfahrung im geschäftlichen Umgang, deshalb hat ja der Gesetzgeber ein „handlungsfähiges Alter mit Grenze“ eingeführt.
Im schlimmsten Fall hast Du ein Abo am Hals oder kaufst irgend was überteuertes weil das Kleingedruckte Dich erschlägt oder ähnliches, ich würde es lassen.
Mit freundlichen Grüßen
T. Schurig
Hallo Herr Schurig,
ich kann ihre Bedenken vollkommen nachvollziehen und es nur bestätigen, dass es viele Jugendliche geben, die nicht die geistige Reife besitzen, um geschäftliche Abwicklungen zu verstehen.
Doch wie möchte ein Jugendlicher Erfahrung im geschäftlichen Umgang sammeln, wenn er dabei die Verantwortung immer auf die Eltern abwälzt und nie selbst tätig wird?
Ich persönlich versuche bspw. durch das Lesen der AGBs, den Nutzungsbedingungen und den Datenschutzrichtlinien, sowie Erfahrungen von anderen Kunden einer Abofalle vorzubeugen.
das ist sehr löblich mit dieser Einstellung kannst Du nicht viel falsch machen auch bewundere ich dich das Du um Hilfe suchst. Vielen deiner Alterskollegen ist das zu peinlich wenn ich das mal so sagen darf.
Ich merke schon das Du dir das alles genau überlegst.
Dann mach doch folgendes, such das Produkt aus lese die AGB, stell es deinen Eltern vor und gebe ihnen auch gleich die Antworten auf ihre Bedenken dann bist du auf der sicheren Seite. Wenn Du dann noch sagst diesen oder diesen Passus verstehe ich nicht zeugt das gegeünber deinen Eltern von Reife und Überlegtheit, eine solche Chance hatte ich nie, ich habe immer Lehrgeld bezahlt. Ich denke so hast du das beste Mittel gefunden auch selbst handlungsfähig zu werden, wäre das ok für Dich?
beste Grüße
Thomas Schurig
Hallo Herr Schurig,
ich möchte ganz herzlich bei ihnen für die Mühe und Hilfe bedanken. Ich werde es so machen,wie sie es gesagt haben, dann bin ich auch auf der sicheren Seite.