Agb

Hallo,
ich biete auf meiner Homepage einen telefonischen Beratungsservice für Entscheidungssituationen an. Um Transparenz zu schaffen habe ich einen groben (vorläufigen) Ablauf wie folgt dargestellt:

  • Sie rufen mich unverbindlich an oder schreiben mir eine E-Mail, in welcher Sie mir kurz Ihre Entscheidungssituation schildern.

  • Im Anschluss daran klären wir gemeinsam die Rahmenbedingungen der Beratungen. Mein Ziel ist vollkommene Transparenz zu schaffen, damit sie genau wissen woran Sie sind und keine Ihrer Fragen mehr offen ist.

  • Wenn Sie eine Beratung wünschen, sende ich Ihnen per Post oder E-Mail meine Geschäftsbedingungen zu und Sie überweisen bitte xx.- Euro, für die erste Beratungseinheit von 50 Minuten, auf mein Konto.

  • Nach erfolgreichem Eingang Ihrer Zahlung erkennen Sie meine Geschäftsbedingungen an und wir legen einen festen Beratungstermin fest, an welchem Sie mich anrufen können.

Zur Zeit habe ich folgende Punkte schriftlich fixiert:

  • Dauer der Stunden
  • Dauer der Beratung in der regel 3 probatorische Sitzungen/ innerhalb dieser die Beratung von beiden Seiten beendet werden kann.
  • Stundenfrequenz
  • Frage von Verspätungen
  • Kostenfrage
  • Bedeutung der Schweigepflicht / Supervision
  • Es findet keine Therapie statt, sollten wiedererwarten größere Themen auftauchen, wird gemeinsam geschaut, welche Alternativen gegeben wären
  • Eine Haftung für den Erfolg der Beratung, sowie für mögliche Folgen (inkl. direkter oder indirekter Folgeschäden) durch die Beratungstätigkeit wird in jedem Fall ausgeschlossen.

Meine Frage lautet nun, was habe ich vergessen und sollte dies unbedingt noch in meine Beratungsbedingungen aufnehmen?
Vielleicht kann mir ja jemand Tipps geben

viele Grüße
Andreas

Hallo Andreas,

Du solltest schon in den AGB, aber auch auf Deiner Seite alle Fragestellungen ausschliessen, die in irgendeiner Weise mit Recht zu tun haben. Du darfst ja als Nicht-Anwalt keine Rechtsberatung durchführen, sonst bekommst Du grossen Ärger. Das können auch Gewissensfragen sein, wie z.B. „Ich habe eine Dummheit gemacht, soll ich mich stellen oder nicht“.

Du solltest auch prüfen, ob es im psychologischen Bereich ein Beratungsmonopol eines Berufsverbandes gibt.

Des weiteren empfehle ich Dir den Vorbehalt, dass Du eine Auftragsannahme ohne Angabe von Gründen ablehnen kannst. (Ist im Rahmen der Vertragsfreiheit normalerweise selbstverständlich, aber in AGB’s angebracht zu nennen)

Gruss Hans-Jürgen