Hallo,
ich bin freiberuflicher Musiker und vermarkte mich als Solist und die Ensembles in denen ich mitspiele. Wenn ich aber für Kollegen tätig werde und versuche diese zu vermitteln (ohne dass ich selbst dabei mit auftrete) werde ich gewerblich tätig und müsste das dann wie eine Konzertagentur als Gewerbe anmelden.
Welche Konsequenzen hätte dies inm Hinblick auf meine Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse? Welche Gründungskosten kämen auf mich zu? Wie ist das Gewerbe steuerlich einzuschätzen?
Die grundsätzliche Frage für mich ist die: Lohnt sich der Aufwand für eine Arbeit, die auf jeden Fall nur im Nebenerwerb betrieben werden soll.
Vielen Dank für Antworten.
MfG
saitenzauber
Hi Saitenzauberer,
Wenn ich aber für
Kollegen tätig werde und versuche diese zu vermitteln (ohne
dass ich selbst dabei mit auftrete) werde ich gewerblich tätig
und müsste das dann wie eine Konzertagentur als Gewerbe
anmelden.
Welche Konsequenzen hätte dies inm Hinblick auf meine
Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse? Welche
Gründungskosten kämen auf mich zu? Wie ist das Gewerbe
steuerlich einzuschätzen?
Da wird´s wohl schwierig für dich als dann „Gewerbetreibender“ - wir hatten die gleiche Problematik bei der Gründung unseres Labels & Managementagentur, die KSK sagt dann schlicht „no way!“. Würde anrufen und mal dumm fragen 
Als Konzertagentur könntest du aber zudem das Problem bekommen, daß du prinzipiell als „Arbeitsvermittler“ auftrittst und das ist in der deutschen Bürokratie nun mal nicht so einfach möglich - auch hier gilt : jemanden fragen, der sich damit auskennt … das Gründerzentrum deiner lokalen IHK würde wohl weiterhelfen und ist extremst kostenlos …
Die grundsätzliche Frage für mich ist die: Lohnt sich der
Aufwand für eine Arbeit, die auf jeden Fall nur im Nebenerwerb
betrieben werden soll.
Hmm, das ist wohl eine Frage, die dir keiner außer dir selbst beantworten kann
)
Grüße
Frank