Liebe/-r Experte/-in,
können Sie mit Quellen widerlegen, daß die Gleichsetzung von Aggression mit Angst lediglich zum Ziel hat, einen Angreifer ungefährlich erscheinen zu lassen?
Liebe/-r Experte/-in,
können Sie mit Quellen widerlegen, daß die Gleichsetzung von Aggression mit Angst lediglich zum Ziel hat, einen Angreifer ungefährlich erscheinen zu lassen?
Liebe/-r Experte/-in,
können Sie mit Quellen widerlegen, daß die Gleichsetzung von
Aggression mit Angst lediglich zum Ziel hat, einen Angreifer
ungefährlich erscheinen zu lassen?
Das ist hier kein Hausaufgabendienst!!!
Eben. Du scheinst die Frage nicht beantworten zu können.
Eben. Du scheinst die Frage nicht beantworten zu können.
Eben. Du scheinst Deine Hausaufgaben selber machen zu müssen.
Wenn du die Frage nicht beantworten kannst, warum sollte ich dir auch erklären, daß es sich hier nicht um Hausaufgaben handelt. Aber das würde ein kompetenter Mensch auch von selbst erkennen.
Wenn du die Frage nicht beantworten kannst, warum sollte ich
dir auch erklären, daß es sich hier nicht um Hausaufgaben
handelt. Aber das würde ein kompetenter Mensch auch von selbst
erkennen.
Und damit gibst Du es ja geradewegs zu. Ich weiß sogar um welche Hausaufgaben es sich handelt. Und eine Nachricht an Deinen Prof. geht auch noch weg.
Liebe/-r Experte/-in,
können Sie mit Quellen widerlegen, daß die Gleichsetzung von
Aggression mit Angst lediglich zum Ziel hat, einen Angreifer
ungefährlich erscheinen zu lassen?
Nein
Liebe/-r Experte/-in,
können Sie mit Quellen widerlegen, daß die Gleichsetzung von
Aggression mit Angst lediglich zum Ziel hat, einen Angreifer
ungefährlich erscheinen zu lassen?
Lieber Frager,
ehrlich gestanden, kann ich weder mit der Überschrift noch mit der Frage irgendwas anfangen. Wer behauptet dass Angst und Aggression das gleiche seien? Wer behauptet, dass das nur dazu diene einen Angreifer ungefährlich erscheinen zu lassen?
Wen soll ich mit Quellen widerlegen? Den, der behauptet, dass die Gleichsetzung nur dazu diene einen Angreifer ungefährlicher erscheinen zu lassen? Oder den, der die Gleichsetzung behauptet?
Natürlich hat Aggression auch etwas mit Angst zu tun. Aber es ist nicht das Gleiche. Auch erscheint mir fragwürdig, ob es ernsthaft jemanden gibt, der die Gleichsetzung zum intrapsychischen Coping benutzt.
Ein wenig ausführlicher die Frage und vielleicht kann ich dann ja helfen…
MFG
Christoph Bornewasser
Hallo.
Ehrlich gesagt verstehe ich Ihre Frage nicht ganz. Von einer Gleichsetzung von Angst und Aggression habe ich noch nie gehört, denn dann wären sie ja dasselbe! Ich verstehe Sie so, dass Sie meinen, es würde (in der Wissenschaft?) von einem Zusammenhang zwischen beiden ausgegangen werden und dieses verfolge ein bestimmtes Ziel („erscheinen lassen“ des Angreifers). Dies sollten Sie dann aber weiter ausführen, es wäre schließlich Ihre These und die kann niemand „wiederlegen“, schon gar nicht mit Quellen. Warum auch, es wäre doch Ihre gute Meinung?
Freundliche Grüße
An welchen, ich habe mehrere. Schick es an Professor Kenne. Mein Name ist Hubertus.
Schade ich hatte mich auf einen Disput gefreut.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
An welchen, ich habe mehrere. Schick es an Professor Kenne.
Mein Name ist Hubertus.
Kindisch!
Folgendes:
Können Sie mit Quellen widerlegen, daß hinter Aggression keine Angst steckt sondern Angst im Falle der Aggression im wesentlichen abwesend ist?
Können Sie widerlegen, daß im allgemeinen Sprachgebrauch Aggression ersetzt wird durch die Aussage „Der hat eigentlich Angst“ um die eigene Angst vor der Aggression zu mindern und den aggressiven Menschen in schlechtem Licht erscheinen zu lassen?
An welchen, ich habe mehrere. Schick es an Professor Kenne.
Mein Name ist Hubertus.Kindisch!
Ja, aber inzwischen macht es auch mir Spaß.
Was meinen Sie denn mit „Disput?“
Liebe/-r Experte/-in,
können Sie mit Quellen widerlegen, daß die Gleichsetzung von
Aggression mit Angst lediglich zum Ziel hat, einen Angreifer
ungefährlich erscheinen zu lassen?
Hallo, Bramah Buddha.
In der Wissenschaft wird Aggression nicht mit Angst gleichgesetzt. Es gibt zwar die Aggression, die aus starker Angst entsteht (vermutlich ist hier Furcht der bessere Begriff). Auch kennt man in der kindlichen Entwicklung die übertriebene Aggression aufgrund von Angst. Aber eine Gleichsetzung von Angst und Aggression (weshalb auch immer) wird von keiner der Aggressionstheorien behauptet.
Ok. Ich weiß immer noch nicht, ob wir uns wirklich verstehen. Ihre Frage enthält eine Art doppelter Verneinung sowie einen mit „sondern“ abgesetzen Widerspruch, von dem ich jetzt nicht weiß, ober be- oder widerlegt werden soll. Zudem ist mir der beschriebene „allgemeine Sprachgebrauch“ gänzlich unbekannt.
Also nun so wie ich (als Psychologe) es verstehe: Sie suchen Quellen, die eine Aussage widerlegen, die vielleicht irgendjemand in Ihrer Umgebung gesagt hat, aber meines Wissens nach keine wissenschaftliche Aussage ist. Ich habe noch einmal einige Artikel über die Aggressionsforschung überflogen und muss sagen: Keiner der namhaften Forscher beschäftigt sich mit einem (positiven oder negativen) Zusammenhang zwischen Angst und Aggression. Wenn aber keiner ein solche Aussage macht, widerspricht ihr auch keiner und entsprechend wird Ihre Suche - fürchte ich - erfolglos bleiben.
Man kann drei verschiedene Richtungen innerhalb der psychologischen Aggressionsforschung unterscheiden, die im Grunde nach einander aufgetreten sind: Die ersten versuchten Aggression als im Menschen angelegten Trieb zu erklären. Später versuchte man einen Zusammenhang zwischen Frustration und Aggression herzustellen. Dieser existiert in Einzelfällen sicher, ist aber nicht so allgemeingültig, wie die Theorie behauptet hat. Schließlich - bis heute - versucht man Aggression als erlerntes Verhalten zu begreifen.
Es kann natürlich vorkommen, dass ein Mensch in Angstsituationen lernt, dass Aggression die Situationen so verändert, dass er keine Angst mehr haben braucht. Das ist im Bereich der Copingforschung bekannt. Ein solcher Lernerfolg könnte dann in der Tat aggressives Verhalten bei DIESEM Menschen dauerhaft verstärken. Man denke an Kindersoldaten, die unter massiven Drohungen (-> Angst) zu Mördern (-> Aggression) werden und dafür von ihren Kriegsherren belohnt werden. Ähnlich kann man Angstbewältigungsstrategien für Jugendliche nach eigenem Gewalterleben basteln - aus Opfern werden dann Täter. Aggression als Bewältigungsstrategie für Angsterleben. Hm…
Aber ehrlich gestanden: das ist mächtig konstruiert und sehr einseitig. Andererseits berücksichtigt es viele andere gut untersuchte Faktoren nicht. Wie steht es mit Vorbildern, mit Stress- und Glückshormonen. Ich glaube: In Alltagssituationen in Deutschland bedarf es in aller Regel solcher Theorien nicht um aggressives Verhalten zu erklären. Ich kenne keine allgemein bedeutsame Untersuchung zu diesem Thema. Wie gesagt: In der Wissenschaft rund um das Thema Aggression wird ein solcher Zusammenhang mit Angst nicht gesehen.
Sorry!
Wenn es um eine Diskussion geht, in der jemand diese Behauptungen aufstellt und als allgemeingültig verkaufen will, dann wäre es vielleicht mal interessant, diese Person nach ihren Quellen zu fragen. Denn da wird sich m.E. nichts haltbares finden. Wahrscheinlich ist es eine sehr subjektive Art der Welterklärung, die mehr über den Inhaber der Theorie verrät als über den „ängstlichen“ oder „nicht-ängstlichen“ aggressiven Menschen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen wenigstens etwas helfen…
Bis dann…
Liebe/-r Experte/-in,
können Sie mit Quellen widerlegen, daß die Gleichsetzung von
Aggression mit Angst lediglich zum Ziel hat, einen Angreifer
ungefährlich erscheinen zu lassen?
Lieber Anfragender,
was Ihre Frage angeht, gibt es einen Haufen psychologische Theorien, die jeweils in unterschiedliche Richtungen gehen, von daher ist die Anfrage nicht eindeutig zu beantworten. Es z.B. gibt die Theorie der erlernten Aggression, wo eine Koppelung von Angst mit Aggression ueber Erzehung/die Familie uebertragen wird, es gibt die Frustrations-Aggressions-Hypothese, die nicht nur Angst, sondern jede Art von Frustration als Quelle von Aggression sieht.
Was aber aus meiner Sicht etwas Licht ins Dunkel bringt, ist die Frage der biologischen Funktion von Angst und Aggression in der Natur.
Angst hat die Funktion, uns vor Bedrohungen zu schuetzen. Typische Bedrohungen dabei sind entweder Fressfeinde, Konkurrenten der eigenen Art sowie Bedrohungen die nicht von Lebewesen ausgehen (Erdbebeben, Feuer etc.) typische Reaktionen auf Angst gehen in drei Richtungen: 1tens: Kampf (erfordert Fitness sowie die Einschaetzung ohne grosses Risiko, den Gegner ueberwinden zu koennen, oder es geht um eine Sache, die dieses Risiko rechtfertigt, z.B. meine Existenz, meine Nachkommen) 2tens: Flucht (erfordert Fitness bei gleichzeitiger Unfaehigkeit, den Gegner ohne grosses Risiko im Kampf zu ueberwinden)3tens: Stillhalten (Schreckstarre, Totstellreflex) hier scheint weder die Fitness fuer Kampf oder Flucht auszureichen, noch ist die Hoffnung da, das irgendetwas anderes effektiv ist ausser stillzuhalten und darauf zu setzen, uebersehen zu werden.
Was die Aggression angeht so gibt es noch weitere Formen, die nicht mit Bedrohung und Angst einhergehen in der Natur:
Instrumentelle Agression: Das Raubtier, das einfach angreift, weil es das Beutetier oder etwas vom Beutetier haben will bzw. hungrig ist.
Spielerische Aggression: Aggression als Spiel meist bei Jungtieren von Raubtieren, die so aggressive Muster und effektives Jagdverhalten fuer die instrumentelle Aggression einueben.
Wir haben alle diese Potentiale in uns und es kommt nun zum einen in der Erziehung darauf an, welche Muster in uns gepraegt oder verstaerkt werden, dann aber auch, was wir als Bedrohung empfinden und ob wir andere Wege der Auseinandersetzung mit bedrohlichen Situationen kennen und einueben. (je geringer mein Repertoire ist, desto grosser die Wahrscheinlichkeit, dass ich zur Aggression greife). Auch die Einschaetzung meiner eigenen Fitness und Wehrhaftigkeit spielt eine Rolle. Mangelnde Aggression aus subjektiver Schwaeche heraus kann dann auch krank machen.
Man sollte auch betonen, dass die meisten Bedrohungen heute sozial symbolischer oder abstrakter Natur sind. D.h. die Bilder, die bei mir im Kopf entstehen, wenn mich z.B. jemand anschnauzt, sind individuell verschieden und haben wieder mit der Erziehung und der Lernerfahrung zu tun. Hier kann man aber psychologisch sehr gut ansetzen, auf diese Bilder eingehen und unterstuetzen, diese zu veraendern, so dass erst gar keine grosse Bedrohung und Notfallreaktion entsteht.
Zu guterletzt darf man Aggression auch nicht grundsaetlich abwerten. Aggression in eingeschraenktem Rahmen, kann mir helfen, mich an der richtigen Stelle zu behaupten, mir nicht alles gefallen zu lassen etc. Es hat natuerlich Eskalationpotential, wewegen die Kinder von vorneherein in Richtung Grenzen und Risiken aggressiven Verhaltens erzogen werden sollten, Humor und Gelassenhaeit erlernen sollten, um nicht aus jeder Muecke einen Elefanten zu machen und eine Vielzahl verschiedener Verhaltenvarianten kennen lernen sollten, um Aggression und Flucht als zwei Moeglichkleiten unter einer Vielzahl von Reaktionsmoeglichkeiten waehlen zu koennen. Dann kommt es auch nicht zur Einseitigkeit und Eskalation von Gewalt.
Uebrigens: Auch die Verhaltensweisen, die Aggression entgegenwirken: soziale Bindung, Trost, Versoehnung stecken biologisch als Potential in uns und koennen ebenfalls in uns aktiviert und verstaerkt werden, meist in der Erziehung, aber auch ueber psychologische Interventionen.
Ein schoenes Buch, wo man die biologischen Wurzeln des Menschen zum Umgang mit Konflikten, Aengsten und Aggressionen studieren kann stammt von de Waal, einem Affenforscher und heisst „wilde Diplomaten“
Gruss
Peter