Aggressionstheorien (Freud, Dollar/Miller, etc.)

Hallo,
ich wollte einmal Fragen, ob sich jemand mit Aggressionstheorien auskennt.
Ich muss nächste Woche ein Referat darüber halten und habe auch schon ein paar Quellen im Internet zu diesem Thema finden können, allerdings wäre es sehr hilfreich wenn mir jemand, der sich vielleicht speziell damit auskennt, ein paar Internetseiten hier rein stellen kann.

Also, falls jemand gute und zuverlässige Quellen im internet hat, bittteeee schreibt mir zurück!

Gruß Thomas

Hallo, Thomas,

Also, falls jemand gute und zuverlässige Quellen im internet
hat, bittteeee schreibt mir zurück!

die Originalartikel des Symposiums zu Frustration und Aggression, an dem die Yale-Gruppe um Dollard und Miller beteiligt waren, gibt es beispielsweise hier kostenlos:

http://psychclassics.yorku.ca/FrustAgg/

Und auch den Artikel von Bandura, Ross und Ross zur Imitation aggressiven Verhaltens durch Kinder nach Betrachten eines Modells läßt sich finden:

http://psychclassics.yorku.ca/Bandura/bobo.htm

Aber ich denke, es wäre doch besser, wenn Du in ein gutes Lehrbuch schauen würdest.

Vermeide Wikipedia!

Beste Grüße,

Oliver Walter

Hallo Thomas: Buch-Hinweis; (Prof Dr. med.) Friedrich Hacker, Aggression, Die Brutalisierung der modernen Welt,1971, 448 Seiten, z.B. Buchclub Ex Libris Zürich. Das interessante an Friedrich Hacker war, dass er bei Diskussionen immer sehr aggressiv das Gespräch an sich riss, und sich gegen Einwände vehement verteidigte. Gruss

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Hallo, Oliver hat nicht erwähnt welches Lehrbuch dafür geeignet ist, da du noch kein Psychostudi bist, hilft dir vielleicht der Tip, dass du mal unter Sozialpsychologie gucken solltest, Stroebe/Hewstone/Stephenson etc. haben da ein schönes wo man mal reinschauen kann. Gibts sicher in einer bibliothek in deiner Nähe.
Schöne Grüße Suanne

Okay, ich danke euch für die Angaben!!! Werd dann gleich mal nachschauen!

Grüße Euer Comandante/Thomas

Hallo, Susanne,

Hallo, Oliver hat nicht erwähnt welches Lehrbuch dafür
geeignet ist,

stimmt. Ich hatte nämlich auch an den Stroebe et al. gedacht, fand ihn aber damals im 1. Semester für Einsteiger nicht besonders geeignet (ich hab nicht viel verstanden :wink:) Inzwischen gibt´s die wasweißichwievielste Auflage ohne Stephenson als Mitherausgeber, dafür aber mit Klaus Jonas, der damals bei uns die Lehrstuhlvertretung für Sozialpsychologie gemacht hat und mit dem ich mich einst darüber unterhalten habe, ob Kosten-Nutzen-Theorien gut auf „romantische“ Beziehungen anwendbar seien. Ich hing ja schon damals dieser These an. :wink: Wie dem auch sei: Hoffentlich ist das Buch heute besser für Einsteiger geeignet als damals.

Beste Grüße,

Oliver Walter