Bin mal wieder hier: Folgendes Problem: ich hatte eine Gasthündin „Wanda“ (auch aus dem Dorf, also jedem Hund hier bekannt) in Pflege bei Abwesenheit des Frauchens aus Krankheitsgründen. Sie, also die Hündin ist sowas zartes Windhundartiges, sieht man, wenn sie läuft, eher mittelgroß, sehr sehr intelligent und manipualtorisch perfekt, also eher Chef.
Die Weiße da, der Rest auf dem Sessel ist mein Digger, Jule, der Balljunkie.Innerhalb einer Woche sind wir bei der letzten nächtlichen Hunderunde zweimal von Senta, einer ansonsten mir gegenüber sehr verträglichen, stabilen schwarzen Labradordame angefallenen worden, Ziel die weiße Wanda. Beim ersten Mal in der Nähe der Behausung von Senta, so dass ich die Hunde trotz Gekreisch von der armen Wanda trennen und Senta auf ihren Hof befördern konnte.
Beim zweiten Mal hatte ich (fand mich vorausschauend) eine andere Strecke gewählt und siehe da, Senta kam aus einem Gebüsch hervorgesprungen, als ob sie da gelauert hätte. An diesem Abend hat sie meine Gasthündin tatsächlich übel verletzt, weil ich die Situation schwarzer Hund in dunkler Nacht an unerwartetem Ort nicht sogleich erkannt hatte. Schön, ich hab sie wieder trennen können und die Große wieder nach Hause gebracht. Frage: was ist mit der Labradorhündin los, die sich von mir anstandslos wegbringen lässt, schon manchen Winter bei mir geschlafen hat, wenn ich sie nachts unterwegs angetroffen hatte, dass sie so mörderisch auf Wanda fixiert ist?
Kann ich was tun, außer Scherben aufzukehren? (Es geht nur gegen die Hündin, anfangs war Senta auch sehr grob gegen den Diggen, inwischen weiß sie, wo sie hintreten kann. Diese Gefahr ist gebannt).
Jule, dieses Weihnachtsfoto war nicht von mir geplant…ich wars nicht, ich wars nicht!!! (ist aber mein Sessel) Ich weiß, man soll Tiere nicht vermenschlichen, es war die Idee vom Wanda-Frauchen.
