Aggressive Telefonanrufe

Hallo,

wie sollte man sich bei folgendem Verhalten?

Man wird angerufen und es wird gefragt, ob man Person XY ist. Man sagt ja und der Anrufer fragt weiter, nennt Straße und Postleitzahl. Man beantwortet beides mit ja. Bisher ist der Anrufer noch freundlich. Als nächstes kommt die Frage nach dem Geburtsdatum. Man fragt nach, warum möchten Sie das wissen? Anrufer wird frech, sagt, wenn sie das Datum nicht nennen wollen, verlängern wir ihren „Vertrag“ um 6 Monate. Das Gespräch wird beendet. Es soll sich um eine Firma Komet oder Comet handeln. Was verkauft werden soll, ist nicht klar aber es scheint sich um eine Art Lotterie oder ein Lottospiel zu handeln. Wie soll man sich verhalten? Bevorzugt scheinen ältere Leute angerufen zu werden. Wird evt. ein Vertrag gemacht, von dem der Anrufer nichts weiß? Und, was kann man machen, wenn plötzlich eine Rechnung ins Haus flattert?

Hi,

wie man sich verhaelt wenn jemand anruft und nach persoenlichen Daten fragt? „Sagen Sie mir bitte Ihren Namen, Firma, Telefonnummer, ihre Durchwahl und den Grund weshlb sie das wissen wollen - ich rufe sie dann zurueck“.

Hallo

Die vielleicht kommende Rechnung wird natürlich nicht gezahlt. Man sollte wenn möglich einen Anwalt einschalten. Sollte irgendein Rechtsbescheid vom Gericht kommen, so hat man dort die Möglichkeit des Einspruches, was man unbedingt wahrnehmen sollte.

Gruß

Hallo,

Man sollte wenn möglich einen Anwalt einschalten.

Hast Du zu viel Geld? Und was soll der denn unternehmen?
Gruß
loderunner (ianal)

Was macht man da schon?
Man beschert dem Anrufer ein schönes *tut* *tut* *tut* *tut* :smile: So einfach ist das Problem gelöst.

Moin,
viel effizienter ist die Methode, um einen kurzen Moment Geduld zu bitten, den Telefonhörer neben das Telefon zu legen, und dann wieder der vorherigen Beschäftigung nachzugehen. Das raubt solchen Leuten wenigstens noch Zeit, andere zu belästigen und kostet noch (ein wenig) Geld.

Gruß,
Ingo

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wie sollte man sich bei folgendem Verhalten?

Grundsätzlich stimme ich meinen Vorrednern voll und und ganz zu!
Vor allem das mit dem „Hörer beiseite legen und was anderes machen“ gefällt mir persönlich sehr gut! :wink:
Im Grunde wär mein Tipp (der jedoch jetzt vermutlich nicht mehr viel nützt, den Anrufer zu bitten mir das Ganze schriftlich zu geben / zuzusenden da er dann auch eine schriftliche Antwort bekäme. Entweder melden sich die Heinis dann eh nicht mehr oder man kann denen ne passende Antwort schreiben…

Wie soll man sich verhalten?
Wird evt. ein Vertrag gemacht, von dem der Anrufer nichts weiß?
Und, was kann man
machen, wenn plötzlich eine Rechnung ins Haus flattert?

Zunächst mal - oben bereits Gesagtes.
Falls man dann doch Post von denen bekommt bzw. wenn das Kind bereits in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen ist (sei es nun ne Vertragsbestätigung, Rechnung oder Mahnung) würd ich in so nem Fall erstmal Widerspruch/Einspruch einlegen! Wenn nix dergleichen laut dem Schrieb gegeben sein sollte würd ich’s trotzdem tun (Einschreiben mit Rückschein - ist im Zweifelsfall am Besten, denn nur dann kann man im schlimmsten Fall vor Gericht nachweisen, dass man unverzüglich Kund getan hat was Sache ist). So nen Mist würd ich selbst nicht zahlen wenn ich mir sicher bin, dass der „Gegner“ keinen Beweis (Unterschrift/Vertragsabschluss) hat!

Da ich aber nicht weiß wie die Sachlage konkret ist (gab es bereits mal einen Vertrag? Wurde irgendwann mal irgendwas zugesagt? Etc.) sind das alles nur Vermutungen oder persönliche Erfahrungen…!

Mfg, kiribati.

HAllo, war da nicht was mit einer GEsetzesänderung, ich bin mir aber nicht sicher ob schon durch oder noch in der MAche.

-TElefonnummer soll nicht mehr unterdrückt werden dürfen für solche Werbeanrufe

  • auch sollen telefonisch geschlossene VErträge ungültig sein bzw. erst durch schriftliche BEstätigung und Unterschrift Gültigkeit erlangen

Das war es was bei mir hängenblieb von einer Radionachricht.
Gruß Susanne

Den Anrufer solange, wie möglich hinhalten, (falls man eben gerade die Zeit dazu hat), freundlich zu ihm sein, Begeisterung für sein Angebot heucheln, möglichst viele Fragen zur Sache stellen (nicht unbedingt beleidigende). Auch solche Fragen; wie Z.B. Woher haben Sie eigentlich meine Rufnummer usw.
Auf jeden Fall das Gespräch so lange wie möglich hinauszögern. Ich selbst mache eine Art Sport daraus, wie lange ich den Anrufer hinhalten kann. (Mein Rekord war 37 Minuten)

Dann, wenn es zur Abfrage der Kontodaten kommt, kategorisch ablehnen, diese zu nennen. Ich sage dann immer: Senden Sie mir Ihr Angebot bitte schriftlich zu, auch mit Ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen, dann entscheide ich mich.
Man kann ihm auch hoch und heilig versichern, daß man nach Erhalt von schriftlichen Informationen den Vertrag abschließen wird, ohne Nennung von Kontodaten am Telefon jedoch beendet dann der Anrufer meist böse den Anruf.

Der Knackpunkt: Je länger der Call-Center-Mitarbeiter in ein von vornherein erfolgloses Gespräch verwickelt wird, um so weniger Kunden kann er anrufen, und umso weniger Abschlüsse wird er machen, was sich dann nachteilig auf seinen Verdienst auswirken wird.

mfg

Zanderechse