Agr defekt nach au

Hi,

ich fahre ein Opel Astra H 1,9 CDTI (Baujahr 2005). Nun ist schon zum zweiten Mal unmittelbar bzw. wenige Tage nach der fälligen und durchgeführten AU das AGR als defekt angezeigt worden. Musste dann auch ausgetauscht werden.

Der Opel-Fachhändler sprach von einem dummen Zufall. Beim ersten Mal hätte ich es fast noch geglaubt, aber spätestens der zweite Defekt lässt mich kaum noch an einem unmittelbaren Zusammenhang zwischen AU und Defekt am AGR zweifeln. Die AU wurde übrigens immer beim Opel-Fachhändler durchgeführt. Dürfte also nichts mit Schlamperei bei der „freien Werkstatt um die Ecke“ zu tun haben.

Kann es sein, dass die AU das AGR einfach zu stark belastet? Vorher war nie eine Fehlermeldung angezeigt.

Danke für Infos

PS: Brief an Opel hat nichts gebracht. Dort sieht man keinen Zusammenhang.

Moin Namenloser.

Welch ein Glück, das ich schon vor Jahren erkannt habe, das es unterm Strich billiger ist direkt zum TÜV und erst dann, wenn der den Stempel verweigert zu einer freien Werkstatt zu gehen.
Ist doch klar, das die Werkstatt einfach behauptet das Teil ist hin, der TÜV nicht bestanden werden kann, das Teil wechselt und dir in Rechnung stellt usw.
Beispiel aus der Vergangenheit: Wagen wegen Zündungsprobleme in die Werkstatt, anruf, der TÜV ist abgelaufen, sollen wir den auch gleich mitmachen, Antwort, klar. Anruf, die Bremsbeläge sind runter und müssen vor dem TÜV erneuert werden, antwort, dann machen sie keinen TÜV. Wagen abgeholt, der TÜV wurde gemacht, eintrag im Protokoll, die Bremsbeläge sollten gewechselt werden. Bremsbeläge überprüft, Beläge gut für die nächsten 10 tkm.
Ein Schelm wer böses denkt.
Gruß
Wolfgang

moin moin,

welcher Fehlercode?
http://www.opel-voting.de/abgasr%fcckf%fchrventil/2/

AGR schonmal ausgebaut, saubergemacht und Code gelöscht?
Soweit ich weiss, ist die Diesel-AU eine Drehzahlorgie, aber in hohen Drehzahlen ist die AGR zu.

cu Tom

Hallo Wolf,

schade, dass Du solche Erfahrungen gemacht hast. In meinem Betrieb gibt es so 'was definitiv nicht, denn:

Welch ein Glück, das ich schon vor Jahren erkannt habe, das es
unterm Strich billiger ist direkt zum TÜV und erst dann, wenn
der den Stempel verweigert zu einer freien Werkstatt zu gehen.

in der Regel ist der Prüfer bei einer Werkstatt flexibler. Damit meine ich nicht Tricksen, sondern einfach Auslegungssache. Beispielsweise ein Steinschlag - ob der nun im Sichtfeld ist, oder eben nicht…? Oder das Tragbild der Bremsscheiben an der Hinterachse - oft kamen schon Kunden zum Erneuern der Scheiben, die wir (und unser Prüfer) als unbedenklich angesehen hätten.
Oder Kleinigkeiten, die sofort erledigt werden können, wenn bei der Prüfung eine Werkstatt „dabei“ ist.

Ist doch klar, das die Werkstatt einfach behauptet das Teil
ist hin, der TÜV nicht bestanden werden kann, das Teil
wechselt und dir in Rechnung stellt usw.

Eine böse Unterstellung, die sicherlich nur auf eine sehr geringe Anzahl an Werkstätten zutrifft.

Anruf, die
Bremsbeläge sind runter und müssen vor dem TÜV erneuert
werden, antwort, dann machen sie keinen TÜV. Wagen abgeholt,
der TÜV wurde gemacht, eintrag im Protokoll, die Bremsbeläge
sollten gewechselt werden. Bremsbeläge überprüft, Beläge gut
für die nächsten 10 tkm.

Bremsbeläge bis zum letzten Zehntel auszunutzen ist nicht unbedingt vorteilhaft. Eine komplett gestreckte Manschette des Kolbens wird leicht rissig, Wasser kann eindringen, der Kolben rostet, und beim Wechsel der Bremsbeläge wird der Dichtring zerstört. Aus, Ende, ein neuer Sattel oder Reparatur, je nach Wirtschaftlichkeit, ist erforderlich. Viel teurer, als 5% Bremsbelag.
Außerdem kommt es bei sehr stark abgefahrenen BB leichter zur Ablösung des Belages von der Trägerplatte - schon eher gefährlich.
Und letztlich ist es einfach sinnvoll, ein Auto so auszurüsten, dass ein zuverlässiges Fahren auf etwas längere Zeit hin betrachtet möglich ist.
Denn 10’km beim einen, sind auch nur 3’km beim anderen, und welche Werkstatt kennt schon alle Fahr-Gepflogenheiten der Autobesitzer…

Aus meiner Sicht ist die Fahrt zur Werkstatt in jedem Fall billiger, sofern man der Werkstatt vertrauen kann. Wenn nicht, ist es eh’ der falsche Laden.

Ach ja, zur eigentlichen Frage: ich sehe keinen Zusammenhang, wohl echter Zufall. Aber die AGR bei Opel sind nicht das Maß an Langlebigkeit.

Grüße
formica

Genauen Fehlercode müsste ich mal nachschauen, ob der auf den Rechnungen auftaucht. Hab da nix selbst ausgelesen. Für AGR ausbauen, saubermachen und Code selbst löschen fehlen mir Sachverstand, Lust und Zeit :wink: Allerdings ist es mit dem bloßen Auslesen definitiv nicht getan. Das hab ich beim zweiten Defekt über die Werkstatt versucht und schon am nächsten Tag war die Fehlermeldung wieder da.

Trotzdem Danke für die Info. Scheint so, als müssen ich halt damit leben, dass das Teil alle 2 -3 Jahre defekt geht.

Gruß
Thomas