in einem Land, dem die Genfer Konventionen wurscht sind:
…Der Einsatz von Streubomben ist seit 1949 durch die Genfer Konvention verboten, 1970 gab es dazu ein präzisierendes Zusatzprotokoll. 1980 wurden Streubomben in die UN-Konvention der sogenannten inhumanen Waffen aufgenommen. Ihr Einsatz ist demnach völkerrechtswidrig…
…Sie sind illegal und sie müssen aus dem Verkehr gezogen werden.« Ungeachtet dessen wird in Deutschland Streumunition für den internationalen Rüstungsmarkt produziert. Die Firma Diehl Munitionssysteme GmbH & Co. KG im saarländischen Nonnweiler bot nach Informationen von »Report Mainz« auf Rüstungsmessen in Polen und Tschechien Streumunition an…
(Quelle: http://…)
Gegendarstellung:
…es dient der Sicherung unseres Wohlstandes, es sichert Arbeitsplätze, wir schmeissen sie ja nicht ab, also weiterproduzieren …oder was?
…Der Einsatz von Streubomben ist seit 1949 durch die Genfer
Konvention verboten, 1970 gab es dazu ein präzisierendes
Zusatzprotokoll. 1980 wurden Streubomben in die UN-Konvention
der sogenannten inhumanen Waffen aufgenommen. Ihr Einsatz ist
demnach völkerrechtswidrig…
Hier irrt die „Junge Welt“. Die Genfer Konvention verbietet, „Waffen, Geschosse und Material sowie Methoden der Kriegführung zu verwenden, die geeignet sind, überflüssige Verletzungen oder unnötige Leiden zu verursachen“. Es werden also keine Waffentypen exakt benannt. Damit ist es immer Auslegungssache und Abgelegenheit weiterführender Verträge und politischer Entscheidungen, ob eine Waffe diese Bedingungen erfüllt. Im Fall von Streubomben würde ich dem doch widersprechen. Das Problem ist, dass die Bombletts in den Bomben wie jede andere Waffe auch eine bestimmte Blindgänger-Chance haben. Dadurch ergibt sich natürlich eine Gefährdung durch später explodierende Bombletts im Zielgebiet. Aber das gilt grundsätzlich auch für alle anderen Munitionsarten.
Mich würde darüber hinaus interessieren, welches Zusatzprotokoll es laut „Junge Welt“ 1970 gegeben haben soll. Meines Wissens gab es nur zwei Zusatzprotokolle, und die wurden 1977 eingefügt.
in einem Land, dem die Genfer Konventionen wurscht sind:
…Der Einsatz von Streubomben ist seit 1949 durch die Genfer
Konvention verboten, 1970 gab es dazu ein präzisierendes
Zusatzprotokoll. 1980 wurden Streubomben in die UN-Konvention
der sogenannten inhumanen Waffen aufgenommen. Ihr Einsatz ist
demnach völkerrechtswidrig…
Aber torsten. Wo verstossen unsere Waffenhändler gegen die Genfer Konvention ? Der Einsatz ist doch verboten, nicht die Herstellung. Wir werfen doch auch keine Streubomben auf andere, völkerechtswidrig verhält sich nur der, der diese Bomben zum Einsatz bringt.
…Sie sind illegal und sie müssen aus dem Verkehr gezogen
werden.« Ungeachtet dessen wird in Deutschland Streumunition
für den internationalen Rüstungsmarkt produziert. Die Firma
Diehl Munitionssysteme GmbH & Co. KG im saarländischen
Nonnweiler bot nach Informationen von »Report Mainz« auf
Rüstungsmessen in Polen und Tschechien Streumunition an…
(Quelle: http://…)
Gegendarstellung:
…es dient der Sicherung unseres Wohlstandes, es sichert
Arbeitsplätze, wir schmeissen sie ja nicht ab, also
weiterproduzieren …oder was?
Unsinn, Wir benötigen, die Europäer benötigen diese Bomben, insbesondere seit uns Europäern Scharon droht.
Wir benötigen, die Europäer benötigen diese Bomben, insbesondere seit
uns Europäern Scharon droht.
Interessant. In Europa leben ca.700 Millionen Menschen. Die Menge der in Europa vorhandenen Atomwaffen immer noch ausreicht, die Erde bzw. die Menschheit mehrmals zu zerstören. Und trotzdem behauptest du dass Scharon (Israel - ein Land, das ich im Atlas nur mit großer Mühe finden kann) uns droht und deswegen sollten wir noch Streubomben auf Vorrat haben. Wie kann das sein?
Erklär mal bitte genauer.
Fragt Michael.
P.S. Habe nichts gegen Streubomben.
P.P.S. Denke das Brett Auslandpolitik passt für diese Diskussion besser. Wäre dir dankbar wenn du mir dort antworten könntest.
Unsinn, Wir benötigen, die Europäer benötigen diese Bomben,
insbesondere seit uns Europäern Scharon droht.
Du meinst das nicht ernst, oder? Scharon mag eine Bedrohung für den Nahosten sein, doch nicht für Europa. Ich halte G.W. Bush für viel bedrohlicher - nicht nur für Europa.
Scharon mag eine Bedrohung
für den Nahosten sein, doch nicht für Europa.
Doch, er könnte z.B. eine kulinarische Italienreise machen. Dann würde eine Hungersnot südlich von Neapel ausbrechen. Also der ist eine echte Gefahr für Europa!
Sharon hat vor einigen Wochen gedroht, alle die Israel in irgend einer Form bedrohen, dass sie sich an keinem Ort auf der Welt sicher sein können. Da er stets auch Kritik als Drohung findet, muss man bei ihm wohl mit allem rechnen.
Bush mag zwar gefährlich sein, aber in den USA besteht eine Demokratie mit mindestens funktionierenden Gerichten. Hausdruchsuchungen, Plünderungen und Zerstörung von Eigentum, um eine Familinemitglied zu strafen, ist in den USA nicht erlaubt. Wir müssen schon zwischen Bush als religiösen Fundamentalisten und Scharon als internationalen Barbaren unterscheiden.
Gruss Günter
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Scharon mag eine Bedrohung
für den Nahosten sein, doch nicht für Europa.
Doch, er könnte z.B. eine kulinarische Italienreise machen.
Dann würde eine Hungersnot südlich von Neapel ausbrechen. Also
der ist eine echte Gefahr für Europa!
Hallo datafox,
nichts von Deinem früheren Humor ( unter Deinem früheren Nick) verlernt. Weiter so.
Scharon mag eine Bedrohung
für den Nahosten sein, doch nicht für Europa.
Doch, er könnte z.B. eine kulinarische Italienreise machen.
Dann würde eine Hungersnot südlich von Neapel ausbrechen. Also
der ist eine echte Gefahr für Europa!
Hallo datafox,
nichts von Deinem früheren Humor ( unter Deinem früheren Nick)
verlernt. Weiter so.
in einem Land, dem die Genfer Konventionen wurscht sind:
…Der Einsatz von Streubomben ist seit 1949 durch die Genfer
Konvention verboten, 1970 gab es dazu ein präzisierendes
Zusatzprotokoll. 1980 wurden Streubomben in die UN-Konvention
der sogenannten inhumanen Waffen aufgenommen. Ihr Einsatz ist
demnach völkerrechtswidrig…
Naund? Deutschland liefet auch U-Boote an Israel, die dort so umgebaut werden, dass sie Atomwaffen abfeuern können (gegen wen eigentlich?) Damit verstößt Deutschland gegen den Atomwaffensperrvertrag. Aber man kann sowas ja wieder als landwirtschaftliche Maschinen bezeichnen, vielleicht diesmal zum Urbarmachen von Land.
Bush mag zwar gefährlich sein, aber in den USA besteht eine
Demokratie mit mindestens funktionierenden Gerichten.
Hausdruchsuchungen, Plünderungen und Zerstörung von Eigentum,
um eine Familinemitglied zu strafen, ist in den USA nicht
erlaubt. Wir müssen schon zwischen Bush als religiösen
Fundamentalisten und Scharon als internationalen Barbaren
unterscheiden.
Bush IST eine Gefahr, da er einen Angriffskrieg angefangen hat. Der fadenscheinige Grund der Biowaffen rechtfertigt den Krieg gegen den Irak nicht. Bush setzt sich über Entscheidungen der UN hinweg und über internationale Abkommen.
(Leider finde ich den Link nicht mehr… ein kanadischer Staatsbürger wurde in Texas verhaftet und inhaftiert und durfte zwei Wochen lang niemanden anrufen, seinen Botschaft wurde nicht informiert.)
In einer Demokratie regiert jemand, der gewählt wurde und zwar über freie Wahlen und nicht über Tricks.
Über das Rechtssystem in den USA kann man sich auch streiten. In 34 von 50 Staaten gibt es die Todesstrafe, Kinder werden in Handschellen mitte in der Nacht aus dem Haus gezerrt…
Ich finde, dass Bush durchaus eine Bedrohung für den Weltfrieden darstellt.
Aber wir sind hier im Brett Inlandspolitik…
Gruß
Camilla
Übrigens:
Hausdruchsuchungen, Plünderungen und Zerstörung von Eigentum,
um eine Familinemitglied zu strafen, ist in den USA nicht
erlaubt.
Was macht/ hat Bush in Irak und Afghanistan gemacht? Ich sehe da keinen großen Unterschied. Mit sseinem Kreuzzug gegen irgendwelche Phantome hat er nur die Bevölkerung bestraft.