Hallo,
seit ich im Besitz eines neuen Rads bin, beschäftige ich mich etwas eingehender mit Fahrradtechnik. Habe hier kürzlich schon einmal sehr kompetente Antwort auf eine andere Frage bekommen, daher stelle ich gleich noch eine:
Bei Ahead-Steuersätzen hat ja die obere Lagerschale kein Gewinde (und der Gabelschaft auch nicht). Aber das Gewinde dient doch bei normalen Steuersätzen nicht nur der Lagereinstellung, sondern stellt überhaupt erst eine feste Verbindung zwischen Lagerschale und Gabelschaft her. Mit anderen Worten, was verhindert beim Ahead-Steuersatz, dass sich der Gabelschaft einfach in der Lagerschale dreht, ohne dass diese sich mitdreht? Ist das ein Preßsitz?
Wäre für jede Erklärung wieder sehr dankbar!
meist sorgt ein konischer ring, der zwischen oberer lagerschale und lagerabdeckung auf den gabelschaft gesteckt wird, für die feste verbindung. bei manchen steuersätzen sitzt die lagerabdeckung ziemlich fest auf dem gabelschaft, z.b. beim extralite the head. dadurch fällt die gabel in aller regel auch nicht einfach raus, wenn man den vorbau entfernt.
durch das vorspannen des steuersatzes wird dann eine kraft auf die lagerschale ausgeübt, so dass sich in aller regel nichts mehr verdreht - außer das lager natürlich
an den kontaktstellen hat man einfach wesentlich mehr widerstand (vorpsannkraft, haftreibung) als im lager (kaum vorspannung, rollreibung).
grüße
crazyeddie
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