Gerade wurde wieder überall publiziert, dass wir circa 40 Mio. HIV Infizierte weltweit haben.
Schlimm. Auch schlimm: 10 Prozent sind Kinder, die es vererbt bekommen haben.
Aber im Verhältnis zu 6 Mrd. Menschen… nicht gerade viel. Aber meine Frage bezieht sich auf etwas anderes:
WIE verteilen sich diese 40 Mio. Infizierten?
Zum Bsp.:
Männer zu Frauen?
Homoexuelle zu Nichthomosexuellen?
Regionen:
Wieviel Prozent in
Afrika, Asien, Lateinamerika
und WEST-Europa?
Ich habe irgendwie den Verdacht, dass diese Zahlen gar nicht verfügbar gemacht werden, weil sich dann herausstelen würde, dass zum Bsp. westeurop. heterosexuelle Männer fast gar nicht infiziieren können.
Das googeln nach „AIDS Statistik“ ergab 276.000 Treffer.
Auch wenn die meisten Infizierten in Westeuropa homosexuell sein sollten, warum sollte das dann verheimlicht werden? AIDS ist eine Krankheit, kein moralisches Problem.
Außerdem: Stell Dir vor: Eine Frau infiziert sich beim Geschlechtsverkehr mit einem bisexuellen Mann, einen Monat später hat sie Sex mit einen heterosexuellen Mann. In Cheb/CZ sieht man immer wieder Familienkutschen mit deutschen Kennzeichen den dortigen Strich auf- und abfahren. Zumindest vor ein paar Jahren waren dort wohl auch sehr viele HIV+ Prostituierte.
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„Gut z w e i D r i t t e l aller Infektionen in
Deutschland sind auf ungeschützten
Sex zwischen Männern
zurück zu führen.“
hallo MV,
der fehler liegt im detail: dort oben steht nicht homosexuell, sondern gleichgeschlechtlicher sex. ein wesentlicher teil der oben so titulierten ist nicht homosexuell oder bisexuell, sondern versteht sich durchaus als hete, geht aber dennoch sexuelle kontakte zu anderen männern ein.
auf deutsch, manch ein (ehe)mann geht nachts in den park, um…
daß diese auch nicht unbedingt monogam leben müssen, ist der infektionsweg über dritte personen durchaus gegeben.
Schön, wie tröstlich Zahlen doch sind. Wie sich allerdings die 12.000 betroffenen Frauen infiziert haben, wenn nur 8.000 „rein heterosexuelle“ Männer betroffen sind, das fragt man sich. Scheinbar haben sie ein sehr ausgefülltes Sexualleben.
Ich möchte ja nicht als besserwissserische Spaßbremse dastehen, aber mir will scheinen, als ob der eine oder andere der 40.000 Männer vielleicht nicht so schwul ist, wie man aufgrund der Krankheit wohl vermuten will.
Eine Krankheit ist eine Krankheit. Man weiß, wie sie übertragen wird, man weiß, wie man sich schützen kann und sollte. Sich auszurechnen, wer nicht gefährdet sei, gehört nicht zu den empfohlenen Maßnahmen.