Hallo,
mein Vater hat einen elektr. Rollstuhl.
Da sind die Batterien jetzt hinüber.
Die Batterien haben die Leistung: 12 V, 60 A, 60 AH und sind sehr teuer.
Kann ich da auch eine normale Starterbatterie einsetzen mit 60 AH.
Der Rollstuhl wird nicht sehr intensiv genutz, vielleicht 2,3 Stunden in der Woche. Wie wichtig sind die 60 A?
Welche Schäden wären zu befürchten?
Vielen Dank für Euere Bemühungen.
MfG
Sepp
Wenn der jetzige Akku ein Bleiakku ist, dann sollte das möglich sein. Evtl. ist aber noch die Ladespannung zu beachten. Wenns ein anderer Akkutyp, z.b. Li-Ion ist, dann wird da ein Austausch so einfahc nicht möglich sein.
Hallo,
vielen Dank mal für die Antwort.
Es ist ein Bleiakku.
Ich habe da eine entscheidende Frage:
Die anderen Akkus haben bei 60 AH meist 450 A oder mehr.
Kann es damit Probleme geben?
mfg
Sepp
Hi, naja du musst schon einen geschlossenen verwenden, also entweder Gel oder Vlies.
Eine Autobatterie oder offener Säureakku, da kanndir der Rollstuhl wegrosten.
aber bei 123 gibts günstige Gel oder Vliesakkus
Ol
Akku wiederbeleben / Selbstentladung
Hallo Sepp,
Da sind die Batterien jetzt hinüber.
Es gibt die Möglichkeit, die Akkus mit Hilfe eines Gerätes wiederzubeleben. Das Gerät des Marktführers heisst „Megapulse“. Das Megapulse-Gerät kostet ca. 60,-EUR, eines von Conrad Elektronik ca. 26,-EUR. Diese Geräte dienen hauptsächlich dazu, die Kapazität von Autobatterien wiederherzustellen. Ein Akku gilt nämlich dann als „kaputt“, wenn seine Kapazität nur noch ein Bruchteil der Nennkapazität beträgt.
Der „Trick“, den die Wiederbelebungsgeräte anwenden ist folgender: Im Laufe der Zeit bilden sich an den Platten immer größere Schwefelkristalle. Die Folge davon ist eine verminderte Oberfläche, und somit eine verringerte Reaktionsfläche und somit verringerte Kapazität. Die Schwefelkristalle können jedoch wieder kleiner gemacht werden, indem dem Akku kurzzeitig (einige Mikrosekunden) ein hoher Entladestrom entnommen wird. Diese Entladepulsströme erfolgen mit einer Frequenz von ca. 10 - 20kHz. Die Entladeströme werden nur solange dem Akku entnommen, bis er seine Entladeschlusspannung erreicht hat (ca. 10,4 Volt). Diese Geräte werden einfach parallel zur Batterie gehängt und arbeiten dann selbständig. Nach wenigen Lade-Entladezyklen sollte die Kapazität bereits deutlich zugenommen haben. Diese Technologie ist vom TÜV geprüft, d. h. es funktioniert.
Die Batterien haben die Leistung: 12 V, 60 A, 60 AH und sind
sehr teuer.
Probier mit dem Megapulse oder einem vergleichbaren Gerät aus, ob Du die kaputten Akkus wiederbeleben kannst. Wenn Du keinen Erfolg damit hast, hast Du das Gerät nicht umsonst gekauft, sondern kannst es in Dein Auto einbauen (parallel an die Autobatterie anschließen) und kommst damit besser über den Winter. Außerdem wird die Lebensdauer Deiner Autobatterie um einiges verlängert.
Kann ich da auch eine normale Starterbatterie einsetzen mit 60
AH.
Ist möglich, doch nicht empfehlenswert, da Autobatterien grundsätzlich nicht für Langzeitspeicherung geeignet sind, da sie eine hohe Selbstentladung haben. Außerdem gibt es das Problem mit der Schwefelsäure.
Der Rollstuhl wird nicht sehr intensiv genutz, vielleicht 2,3
Stunden in der Woche. Wie wichtig sind die 60 A?
Jede Batterie mit mehr als 60Ah kann einen sehr hohen Strom liefern. Wenn eine Batterie mehr Strom liefern kann, ist das kein Problem, denn wieviel Strom der Batterie entnommen wird, entscheidet allein die Antriebssteuerung des Rollstuhls. (Vergleiche: ist ein Auto mit 500 PS gefährlich? Nein, denn Du bestimmst mittels Gaspedal, wieviel Leistung der Motor erzeugen soll.)
Gruß, Hilarion
Moin,
Kann ich da auch eine normale Starterbatterie einsetzen mit 60
AH.
**Nein !
Du brauchst eine Antriebsbatterie.**
Z.B.
http://www.akkushop.de/yuasa-np6512-akku-blei-pb-12-…
http://s196713811.e-shop.info/shop/article_AGM%25205…
http://server2.gs-shop.de/200/cgi-bin/shop.dll?Anbie…
Zitat:
Warum sollte man eine Starterbatterie besser nicht
über einen längeren Zeitraum für Versorgungszwecke einsetzen?
Immer wieder kommt es vor,
dass Starterbatterien in Anwendungen eingesetzt werden,
für die sie nicht gedacht sind,
z. B. als Zweitbatterie im Wohnwagen,
zur Versorgung elektrischer Verbraucher,
zur Beleuchtung und Versorgung von Notarztwagen,
als Versorgungsbatterie von Booten
oder zur Stand-by-Absicherung von Computern.
Die Hauptaufgabe von Starterbatterien ist es,
für kurze Zeit während des Startvorganges hohen Strom abzugeben,
um einen Verbrennungsmotor zu starten.
Um diese hohen Ströme zu liefern,
bedarf es großer Plattenflächen.
Deshalb sind die Zellen von Starterbatterien mit möglichst vielen dünnen,
parallelgeschalteten Elektroden bestückt.
Dauerhaftes Zyklisieren (Laden/Entladen) von 60 % bis 80 % der Nominalkapazität
bei mittleren Strömen führt innerhalb der dünnen Platten zu starken Kräften,
was eine Ablösung der Masse vom Elektrodengitter zur Folge hat
und zu einem vorzeitigen Verschleiß der Batterie führt.
http://www.varta-automotive.de/index.php?id=38&L=1
… Der Rollstuhl wird nicht sehr intensiv genutz, vielleicht 2,3 Stunden in der Woche.
Dann sollte die Batterie, an ein Ladegerät mit Ladungserhaltung
(13,8 Volt Ladespannung) angeschlossen werden.
Z.B.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=P76;GRO…
http://www.elv.de/Automatik-Blei-Akku-Lader-AL600-co…
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=250248
Vielen Dank für Euere Bemühungen.
MfG
Sepp
mfg
W.