ich habe seit neuestem einen Laptop und da ich ihn täglich mehrere Stunden nutze, frage ich mich, ob es für den Akku besser ist, wenn ich ihn ab und zu auch mal entladen lasse, oder ob ich den Laptop ständig am Strom hängen kann. Ich weiß, dass die Akkus heutzutage keinen Memory-Effekt mehr haben… aber vielleicht ist es doch besser, wenn ich ihn nicht ständig ans Netz hänge?
ich habe seit neuestem einen Laptop und da ich ihn täglich
mehrere Stunden nutze, frage ich mich, ob es für den Akku
besser ist, wenn ich ihn ab und zu auch mal entladen lasse,
oder ob ich den Laptop ständig am Strom hängen kann. Ich weiß,
dass die Akkus heutzutage keinen Memory-Effekt mehr haben…
aber vielleicht ist es doch besser, wenn ich ihn nicht ständig
ans Netz hänge?
ich verstehe die Frage so, dass du ausschließlich mit Netzstrom arbeitest. In diesem Fall solltest du den Akku aus dem Gerät nehmen, weil die beim Betrieb entstehende Hitze ihm schadet. Von Zeit zu Zeit kannst du ihn dann wieder einsetzen und auf etwa 80% Ladung bringen, außer natürlich, dein Laptophersteller empfiehlt etwas anderes - die meisten geben nämlich jede Menge Tipps zur Akkupflege. In der Anleitung, die dem Laptop beilag, gibts bestimmt auch ein Kapitel dazu.
Ich gehe mal davon aus, dass du das Gerät wenigstens woanders als daheim an die Steckdose hängst, richtig?
Das ist ja wohl Ansichtssache! Ich selbst bin jedenfalls heilfroh, seit dem Kauf meines Notebooks nicht mehr ins Arbeitszimmer verbannt zu sein. Jetzt kann ich mit dem Rechner überall hin. Meine Lieblingsplätze sind das Wohnzimmer und der Balkon. Der Akku liegt ausgebaut im Schrank und wird nur zu Kurzsitzungen auf dem Balkon mal herausgeholt. Meist arbeite ich aber auch von dort per Verlängerungskabel am Netz.
Wenn ich will, kann ich aber auch in den Garten oder ins Schlafzimmer zum Arbeiten ausweichen. Oder eben ganz woanders hin. Nie wieder Desktop!
Viele Grüße
Anne
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ich habe seit neuestem einen Laptop und da ich ihn täglich
mehrere Stunden nutze, frage ich mich, ob es für den Akku
besser ist, wenn ich ihn ab und zu auch mal entladen lasse,
oder ob ich den Laptop ständig am Strom hängen kann. Ich weiß,
dass die Akkus heutzutage keinen Memory-Effekt mehr haben…
… was nicht heißt, dass sie ewig halten. Die neueren Akkus altern, und zwar abhängig von den Lade/Entladezyklen *und* vom Alter.
aber vielleicht ist es doch besser, wenn ich ihn nicht ständig
ans Netz hänge?
Lässt Du ihn im Laptop, hält ihn die Ladeelektronik ständig nahe Vollladung, damit Du, wenn Du losschlappst, die vollen x Stunden Akkustrom zur Verfügung hast. Diese ständigen kleinen Nachladezyklen lassen den Akku schneller altern als wie wenn er ausgebaut rumliegt. Also: Akku ausbauen verlängert sein Leben. Um wie viel ist allerdings umstritten.
Aber: Tiefentladung schadet dem Akku enorm, und wenn er nie nachgeladen wird, entlädt er sich durch interne Leckströme bis auf null. Einen ausgebauten Akku musst Du deshalb alle paar Monate nachladen, sonst stirbt er u.U schneller an Tiefantladung als wie wenn Du ihn dauernd im Computer behalten hättest.
Beachte außerdem, dass manche Notebooks ohne Akku zum Umkippen neigen, weil ihnen das Gegengewicht fehlt. Einmal vom Tisch gekippt kostet mit Sicherheit mehr als ein neuer Akku nach 2 Jahren.
er meint, wenn du zuhause am Netz arbeitest, hättest du dir
keinen Laptop kaufen müssen (wg. Ergonomie).
richtig.
Das ist ja wohl Ansichtssache! Ich selbst bin jedenfalls
heilfroh, seit dem Kauf meines Notebooks nicht mehr ins
Arbeitszimmer verbannt zu sein. Jetzt kann ich mit dem Rechner
überall hin.
Ich persönlich ziehe es vor, meinen flexiblen und preiswerten Desktoprechner zu behalten und stattdessen das Zimmer, in dem er steht, zu verschönern. Aber das bleibt ja jedem selbst überlassen
Du gehörst eben zur Zielgruppe der Desktop-Replacement-Computer: Von der Leistung her sind diese Dinger eher in Richtung Desktop angesiedelt, mit größerer Tastatur und größerem Bildschirm, allerdings kann wegen Gewicht, Größe und kurzer Akkulaufzeit von Mobilität eigentlich keine Rede mehr sein. Diese Laptops kannst du zwar herumtragen, aber sie tatsächlich unterwegs zu benutzen ist nicht sinnvoll.
Ich persönlich ziehe es vor, meinen flexiblen und preiswerten
Desktoprechner zu behalten und stattdessen das Zimmer, in dem
er steht, zu verschönern. Aber das bleibt ja jedem selbst
überlassen
Du gehörst eben zur Zielgruppe der
Desktop-Replacement-Computer: Von der Leistung her sind diese
Dinger eher in Richtung Desktop angesiedelt, mit größerer
Tastatur und größerem Bildschirm, allerdings kann wegen
Gewicht, Größe und kurzer Akkulaufzeit von Mobilität
eigentlich keine Rede mehr sein. Diese Laptops kannst du zwar
herumtragen, aber sie tatsächlich unterwegs zu benutzen ist
nicht sinnvoll.
Hallo!
Da ist schon etwas dran . Wobei ich aber glaube, dass mein Notebook auch für einen Außendienstmitarbeiter, der beim Kunden notfalls Zugang zu einer Steckdose hätte, gut geeignet wäre. Gut 2 Stunden Akkulaufzeit sind schließlich nicht so übel - man kann sich schließlich zwei einpacken. Außerdem passt es noch gerade in einen normalen Rucksack.
Ich kann jetzt, nach fast 2 Jahren Nutzungsdauer, sagen, dass ich mich noch nie mit einem Rechner so wohl gefühlt hatte. Meinen ersten kaufte ich 1989 - es waren also schon ein paar. Allerdings kommt dazu, dass ich früher meist billige Geräte gekauft hatte, dieser aber relativ teuer war (Sony). Man gönnt sich ja sonst nichts . Richtig kaputt habe ich aber keinen gemacht. Wenn einer so richtig veraltet war, wurde halt ein neuer gekauft, bzw. wir ließen ihn aufrüsten. Ich habe noch einen voll funktionstüchtigen mit Win 95 herumstehen. Der steckt noch in dem Gehäuse von 1989. Wenn ich Lust hätte, im Arbeitszimmer zu sitzen, könnte ich darauf noch ein Spielchen machen, oder ein Dokument schreiben.
Ich befürchte nur, dass mein heutiges Notebook vielleicht doch einmal schlappmachen könnte. Denn die Zahl der Betriebststunden ist erheblich höher, als früher mit den Desktop-Rechnern. Eben weil es viel mehr Spaß macht, wenn ich nicht an einem Schreibtisch hocken muss!
Da ist schon etwas dran . Wobei ich aber glaube, dass mein
Notebook auch für einen Außendienstmitarbeiter, der beim
Kunden notfalls Zugang zu einer Steckdose hätte, gut geeignet
wäre. Gut 2 Stunden Akkulaufzeit sind schließlich nicht so
übel - man kann sich schließlich zwei einpacken. Außerdem
passt es noch gerade in einen normalen Rucksack.
dabei vergisst du aber, dass es einen sehr schlechten Eindruck macht, sich beim Kunden den Strom zu ziehen, denn meiner Meinung nach schadet der Zwang zur Steckdose dem Image eines Notebooks und ein schlechtes Notebook wiederum dem Image der Firma ("…kann dem Mitarbeiter kein gescheites kaufen").
Außerdem musst du deine Arbeit bei den meisten Notebooks unterbrechen, um den Akku zu tauschen, wobei auch zwei Stunden für ein auf Mobilität ausgelegtes Gerät nicht viel sind. Gute Businessmodelle schaffen fachgerecht eingesetzt einen ganzen Tag ohne Steckdose oder Akkutausch.
Und ein hohes Gewicht darfst du nur dann ignorieren, wenn du das Notebook auf dem Beifahrersitz mitnimmst. Vier Kilogramm oder womöglich noch mehr im Rucksack machen sich sehr schnell bemerkbar, wenn du den tatsächlich mitnimmst. Dazu kommen noch Ersatzakkus, Netzteil und eventuell externe Hardware die man so braucht. Und wenn du das alles eingepackt hast, ist ein kleiner Rucksack schnell voll, ohne dass du ein einziges Dokument, Pausenbrot oder Getränk dabei hast.
Deshalb gibt es eben verschiedene Modelle für verschiedene Ansprüche. Meins kommt eben nur selten über die Grundstücksgrenze hinaus, dafür erfreue ich mich an einem großen Display.
Wird es mal mitgenommen, dann um Freunden oder Verwandten die neuesten Fotos vorzuführen oder um mal kurz etwas in der Bücherei zu erledigen. An beiden Orten gibt es Steckdosen , großartige Marschverpflegung ist unnötig und meist dauert sowas auch nicht länger als mal ein Stündchen.
Zuhause steht das Notebook fast immer auf einem speziellen Notebook-Tischchen, das in eine leichte Schräglage gekippt werden kann. Den Tisch nehme ich auch mit auf den Balkon, er ist ziemlich klein und höhenverstellbar. Ich finde das so ziemlich ergonomisch. Besonders, weil ich die Tastatur als viel angenehmer empfinde. Sitze ich jetzt mal ausnahmsweise an einem anderen Rechner im Arbeitszimmer, kommt mir die Standard-Tastatur der anderen Rechner extrem klobig vor. Was für fette Tasten!
Für mich ist der größte Nachteil eines Notebooks, dass ich mir viel öfter Gedanken darüber mache, dass es gestohlen werden könnte. Es ist eben viel leichter mitzunehmen als ein Desktop .