ich lade meinen Akku bei der aktuellen Wetterlage gerne über Nacht mal nach. Bin Laternenparker und Kurzstreckenfahrer. Dabei lasse ich den Akku am Boardnetz angeschlossen.
Nun meinte mal ein Wissender, die erhöhte Ladeklemmspannung könne die Elektronik schädigen und riet mir unbedingt zum Abklemmen. Mein Argument, dass ich dies während der Fahrt ja auch meist vergessen würde und da sicher mit noch mehr Bums geladen werden würde, brachte ihn in Erklärungsnot.
Was sagt die Gemeinde hier: Kann ein 230V-betriebenes Lagegerät wirklich anderes ausrichten als die eingebaute Ladeelektronik? Immerhin treiben beide die Klemmspannung im Lademoment gleich auf 14-16 V. Was soll’s also? Übersehe ich das was?
hallo
Wie schon erwähnt,ist dein aufladen überflüssig !
Entweder ist eine Batterie i. O. oder defekt.
Nachladen nur,wenn ein Fahrzeug (mit saisonkennzeichen) ein paar Monate nicht gefahren wird.
Vielleicht um nicht zu den Millionen von Leuten zu gehören, die in den letzten paar Wochen auf fremde Hilfe zum Motorstart angewiesen waren?
Denn dass bei Kurzstreckenbetrieb die Batterie von der Lichtmaschine nicht genug geladen wird, um bei den teilweise richtig fiesen Temperaturen noch zuverlässig genügend Strom zu Verfügung zu stellen, ist eigentlich normal.
demnach ist meine Batterie, die ich mir vor wenigen Monaten gekauft habe, wohl auch defekt. Die hat letzte Woche nämlich auch geschwächelt. Das war bei Tageshöchstwerten von unter -10°C und mehrere Tage ausschließlich Kurzstreckenfahrten. Da ich aber eh ein Ladegerät griffbereit habe, hielt ich es auch für angebracht, dieses mehrfach zu nutzen.
In den letzten Tagen sprang mein Auto übrigens trotz Minusgrade in der Garage problemlos an.
Zurück zur Frage: Ich habe beim Kauf des Ladegerätes extra darauf geachtet, dass man damit auch eine angeklemmte Batterie laden kann.
klar, Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Und in den letzten beiden Wochen wurden vermutlich so viele Batterien verkauft, wie zuvor in einem halben Jahr.
Zur Zeit muss man wohl wirklich nehmen, was man bekommt, koste was wolle. Wenn man dann den Neukauf zumindest noch ein paar Wochen hinauszögern kann, kann sich das durchaus lohnen.
setz doch mal in relation, was man beim start so an ah braucht mit dem was die lichtmaschine im standgas lädt.
da muss die kurzstrecke ja weniger als 1 min dauern…
wenn kein defekt vorliegt ist das nachladen unnötig.
demnach ist meine Batterie, die ich mir vor wenigen Monaten
gekauft habe, wohl auch defekt. Die hat letzte Woche nämlich
auch geschwächelt.
Hat die Batterie wirklich geschwächelt
oder liegt es am Motoröl wenn der Anlasser müder durchzieht als üblich?
Viele Faktoren spielen jetzt eine Rolle,so fällt z. B. eine defekte Glühkerze beim Diesel kaum auf und nun wird es zum Problem.
Also ich beibe bei meiner Meinung und 30 Jahre Erfahrung in einer KFZ-Werkstatt sprechen wohl für sich,oder ?
…und bei neuen Batterien sollte man nicht zu geizig sein,
auf den Mist aus dem Baumarkt b.z.w. Supermarkt sollte man besser verzichten
Ja, das mit dem Startvorgang ist richtig,
der verbraucht in den paar Sekunden eigentlich fast nichts,
aber beachte auch,
im Winter wird oft mit Licht gefahren, Sitzheizung, Heckscheibenheizung, Spiegelheizung, Innenraumgebläse kann auf der vollen Stufe auch knapp 200 W haben,
das alles zusammen,
kann schon eng werden,
zwecks Lima- Leistung.
10 Postings, und nicht eine einzige Antwort auf meine Frage. Ich will ja nicht undankbar sein und weiß die Anteilname zu schätzen, aber niemand ist auf meine eigentliche Frage eingegangen: Darf die Batterie am Boardnetz angeschlossen bleiben? Das ist schade. Deshalb schlage ich das Schließen des Threads vor. So hilft’s mir nicht.
Hat die Batterie wirklich geschwächelt
oder liegt es am Motoröl wenn der Anlasser müder durchzieht
als üblich?
Wenn die Batteriespannung zu gering ist, dann macht das Kombiinstrument meines Autos einen Selbsttest, da schlagen alle Zeiger kurz voll aus, wenn man die Zündung einschaltet. Seitdem ich die neue Batterie habe ist das monatelang nicht mehr vorgekommen. Erst als es frostig wurde trat das auf, aber nur, wenn ich zuvor mehrere Tage nur Kurzstrecke gefahren bin.
nein, steht es nicht. Das steht was von Bumm in der Nacht und da sind zwei Bilder. Worauf es beim Ladegerät ankommt und was den Bumm verursachen könnte, steht da nicht. Sicher nicht auf das Aussehen. Es wird also nicht helfen, wenn ich von meinem Ladegerät ein Foto mache. Auch will ich es nie über Nacht angeschlossen lassen, nur 2 Stunden vor der Nacht, damit das Auto früh anspringt. Es geht mir also nur um diese 2 Stunden. Da macht die Batterie sicher noch nicht bumm.
Sag doch einfach, worauf es ankommt. Die Spannungsspitze ist messbar, zur Not oszilligraphisch (der Kürze wegen). Wie hoch darf sie sein? Mehr Kriterien wird es ja wohl kaum geben. Der Ladestrom ist wohl eher ein Punkt für die Batterie, nicht für die Boardelektronik.
An den Bildern ist eindeutig der Unterschied zu erkennen.
Das obere Gerät zeigt ein Gerät mit LED Kontrolleuchten 1 x grün für Eingeschaltet , 2 gelbe für die Ladekontrollanzeige und eine rote LED wenn das Gerät den Ladevorgang beendet hat .
d.h . diese Geräte prüfen beim Ladevorgang ständig die Aufladung der Batterie und beenden selbstständig , wenn die Batterie voll ist.
dagegen die unteren Geräte meisst nur mit einem Amperemeter ausgerüstet sind und das Gehäuse ist aus Blech , das sind Schnellader , damit kann man eine halbtote Batterier innerhalb kürzester Zeit wieder aufladen , aber die laden , laden , laden , laden bis die Batterie kocht und schlimmstenfalls explodiert.
diese Geräte sind nicht für unbeobachteten Dauerladevorgang geeignet.
Die Geräte unterscheiden sich Direkt auf den ersten Blick alleine am Design.
deshalb die Bilder von den 2 unterschiedlichen Ausführungen.
das war ja jetzt nicht so schwierig und ich denke das wissen sogar ATU Mitarbeiter , wenn man die nach dem Einsatzzweck fragt .
Hohe und damit für die Elektronik schädliche Spannungen entstehen unter anderem, wenn eine induktive Last, z.B. Magnetspule, plötzlich abgekoppelt wird. Dann bricht das Magnetfeld schlagartig zusammen und indiziert eine Spannung im Erregerstromkreis. Das kann dazu führen, dass Dioden oder andere elektronische Bauteile zerstört werden. Klemme ich beim Laden die Masse ab, gehe ich auf Nummer sicher und dem Fahrzeugstromkreis kann nichts passieren.
Das dürfte aber nach meiner Einschätzung bei modernen Fahrzeugen und zeitgemäßen Ladegeräten nicht mehr nötig sein, da die elektronischen Komponenten gut gesichert sind (Überspannungsschutz) und zahlreicjhe Funktionen, die früher über Relais (Magnetspule!) und Magnetschalter gesteuert wurden, heute auf elektronischem Weg oder durch Stellmotoren erledigt werden.
Ich selber habe das mit dem Abklemmen vor über 20 Jahren auch noch gelernt und halte mich zumindest bei älteren Fahrzeugen daran. Ein Fahrzeug aus den letzten 10 Jahren sollte jedoch nach meiner Einschätzung problemlos direkt geladen werden können.
Hier vielleicht nochmal deutlich: Was der Beitrag unten sagen wollte: Ein modernes Ladgerät mit entsprechender Schutzelektronik kannst du ohne Bedenken auch bei eingebauter Batterie benutzen.
Ich ich setze ein entsprechendes Ladegerät der Fa. CTek jetzt schon seit 2 Jahren (in der kalten Jahreszeit wegen der Standheizung) regelmäßig ohne Probleme ein.
Bei den Ladegeräten der o.g. Fa. hast du zudem den Vorteil, dass du ein Kabel mit Ringösenklemmen mitgeliefert bekommst, dass du fest an der Batterie angeschlossen lassen kannst. Einfach den isolierten Stecker einstöpseln ohne jedes Mal die Plastikabdeckung der Batterie entfernen zu müssen.