Hallo,
wie Stefan schon richtig gesagt hat,…
einen LiPO - Akku kann man nicht mehr „einfach so“ durch Anlegen einer Spannung laden.
Oft ist in den Akkus bereits eine Elektronik verbaut, die z.B. über eine Temperaturkurve das Ladeverhalten des Ladegerätes anpasst. Daher sind meist auch mehr als nur die 2 Spannungsabgänge am Akku vorhanden…
Wie schon gesagt: Alles andere ist echt gefährlich.
Nu übertreib aber nicht gleich. Das ist ein einzelner
Thermowiderstand, keine ‚Elektronik‘.
Das war bei NiCd/NiMH - Packs Standart und reicht für
Li-Zellen nicht.
Komisch. Alle Handy-akkus, die ich zerlegt habe, waren so aufgebaut. Und die Billigvariante hatte sogar einen Festwiderstand drin - kriminell. Von Elektronik keine Spur. Wozu auch - die ist doch viel billiger im Gerät unter zu bringen.
Gruß
loderunner
Also, Handys, MP*-Player, Kameras usw. kommen meistens mit einer einzigen LiPO-Zelle aus, da braucht dann kein Akku einen Loadbalancer.
Hinzu kommt noch, dass bei diesen Geräten der Akku propertiär ist, zumindest aus Sicht der Geräteherstellers, und sich die Ladeschaltung mit im Gerät befindet.
Anders sieht dies bei Akkuschraubern und Laptops usw. aus, hier werden meistens mehrzellige Akkus verwendet und die Ladestation ist oft auch ein externes Gerät (zumindestens typisch beim Akkuschrauber), somit macht hier ein Loadbalancer Sinn.
Bei Akkuschraubern & Co. ist meistens auch gar kein µP vorhanden, welcher eine Batterieüberwachung, noch nebenbei, erledigen könnte. Da macht es halt Sinn, den ganzen Krempel ins Akkupack zu verlegen, zumal dann auch das externe Ladegerät auch einfacher wird.
Über die Qualität von billigen Ersatzakkus kann man öfters mal was in der Zeitung lesen, aber selbst die Originalhersteller haben die Technik nicht immer wirklich im Griff.
Und um zum Ausgangsposting zurück zu kommen:
LiPOs sind zu gefährlich für Anfänger-Bastelprojekte. Ausser man möchte unbedingt die Feuerversicherung amortisieren.
Du legst 4.2V an und kein Millivolt mehr, sonst Brandgefahr!
Der Ladestrom ist max. der Wert für 1h-Ladung, also max 100mA für einen 100mAh Akku.Wenn das Ladegerät mehr Strom liefern könnte dann muß der Strom auf den 1h-Wert begrenzt werden. Weniger ist auch OK.
Der Ladestrom sinkt im Verlauf der Ladung ab.
Die Ladung ist beendet wenn der Strom 3% des Ah-Wertes erreicht hat, also 3mA bei einem 100mAh Akku.
Aber doch noch ein Widerspruch.
Ein PCB/PCM bzw. Schutzschaltung ist kein Balancer!
Deshalb auch der untere Link.
PCB = Printed Circuit Board = Gedruckte Schaltung
Das ist eine Bauform und sagt nichts über die Funktion aus, kann auch Teil eines PCs oder Radios sein…
Bei PCM denken die meisten an P ulse C ode M odulation und nicht an P rotection C ircuit M odule.
Technisch gibt es aber keinen Grund eine solche Schutzschaltung in ein Akku-Pack einzubauen. Die Schaltung kann genau so gut auch im Gerät eingebaut werden.
Beim Basteln und Im Elektroniklabor sieht es etwas anders aus, da kann immer mal etwas schief gehen und eine Schutzschaltung fest im Akku kann Sinn machen.
Bei Seriengeräten kocht heute sowieso jeder Hersteller sein eigenes Süppchen, bzw. baut sein eigenes Akku-Gehäuse, sodass ein Akku gar nicht ins falsche Ladegerät passt.
MfG Peter(TOO)
P.S: Ich hasse 3-Buchstaben-Kürzel, diese sind einfach zu überladen…