Akku Medion A31-B34 40040608 11.1V 2334mAh 25Wh für S4216 Notebook

Hallo,
könnte jemand der über einen definitiv funktionierenden Akku und technisches Wissen verfügt mir benennen, welche Spannung zwischen seinen neun Anschlusspins anliegt, wenn er voll aufgeladen ist?

Etwa nach diesem Schema:

Die Pins von + nach - mit 1 bis 9 durchnummeriert
Pin1-Pin2: Spannung in Volt, also z.B.:

1-2: 0 V
1-3: … V
1-4: … V

1-9: … V
2-3: … V

3-4: … V

8-9: … V

Vielen Dank für die Info

Hallo,
üblicherweise liegt die Gesamtspannung der 3 Zellen an den beiden äußeren Kontakten. In deinem Fall je nach Ladezustand irgendwas zwischen 9 und 12,6V.
Die anderen Anschlüsse könnten Signalanschlüsse sein die mit einem Bus gelesen werden. Da kannst du nicht viel sinnvolles messen.

Gruß
Bernd

Hallo,

es geht darum die Werte mit einem funktionierenden Akkupack (Zellen+Elektronik) zu vergleichen. Dieser Akku funktioniert im dafür vorgesehenem Laptop nämlich nicht, wobei ich leider nicht weiß, ob es an ihm oder am Mainboard meines Laptop liegt, denn das wurde nach einem Defekt auch ersetzt. Es ist ja möglich, dass das Mainboard fehlerhaft ist. Es geht darum heraus zu finden, an welchem Teil es liegt.

Der Akku, der als Zusatzakku in einem Laptop dient wird zwar vom Laptop beim Anschließen erkannt und als solcher angezeigt, nicht aber sein Ladezustand. Er wird, obwohl voll aufgeladen als leer angezeigt und wird wenn leer auch nicht geladen. Ihm kann der Laptop auch keinen Strom entnehmen.

Um mir ein Bild zu machen habe ich mal gemessen, was an den Anschlüssen des Hauptakkus zu messen ist. Der Zusatzakku ist optional. Den Zusatzakkupack habe ich auch geöffnet und die Zellen vollständig aufgeladen (über den Laptop geht es ja nicht). Die drei Zellen in Reihe haben vor der Elektronik 12,5 V. Die höchste Spannung zwischen den Klemmen ist schon mal 1 V niedriger.

Danke und Gruß
Zattoo14070

Dre Laptop überprüft über einen im Akkupack eingebauten Temperaturfühler, ob der Akku benutzbar ist. Wenn der Fühler defekt ist (oder der zugehörige Kontakt oder die Auswerteelektronik im PC) geht gar nichts.

Des weiteren nutzt die Messung der Spannung am Akku nichts, wenn man sie ohne Belastung misst. Sie kann ganz ok sein, aber die Spannung trotzdrem sofort zusammen brechen, sobald auch ein wenig Strom fließen soll - eine oder mehrere defekte Zellen können einen viel zu hohen Innenwiderstand haben.

Wie genau hast du das gemacht? Und haben die Zellen das überlebt?

Ich habe das Gehäuse geöffnet und jeden Akku einzeln per Klingeldraht mit den Anschlüssen eines Li-Ion-Akkuladegeräts verbunden. Das hat mE gut funktioniert. Jetzt sind sie voll geladen. Die Akkus sehen auch nicht irgendwie ungesund (gebläht oder ähnliches) aus.

Man kann auf der Platine verfolgen (bis zu dem weißen Schaum), dass es zwei Versorgungsspannungen gibt aus dem Energieabteil gibt, 1x 3 Akkus in Reihe und 1x 2 Akkus in Reihe.

Es gibt nur zwei Temperaturfühler. Der mittlere Akku hat keinen. Beim Rechten musste ich den wieder ankleben, weil sich das ursprünglich gelbe Klebeband vermutlich beim Öffnen des Gehäuses abgelöst hatte.

Nun, was könnte passiert sein? Das Malheur trug sich folgendermaßen zu: Als ich wieder mal das optische Laufwerk benutzen wollte, habe ich einen kleinen Befestigungswinkel (zum Fixieren des in den Schacht eingeschobenen Geräts von außen durch eine Schraube), der nur 1x vorhanden war beim Montieren versehentlich und gedankenlos falsch herum angeschraubt. Beim Reinschieben ist dann der Winkel über das Mainboard geschrammt und hat einige SMD-Widerstände abrasiert. Ganz zufällig in der Nähe des für die Energiverwaltung zuständigen Chips. Seit diesem Unfall funktionierte dann tatsächlich das Laden bzw. Entladen der Akkus nicht mehr. Der Laptop war nur noch am Netzteil zu betreiben.

Nach einiger Zeit habe ich ein Ersatzmainboard auf Ebay zu einem akzeptablen Preis gefunden. Das ist nun jenes, mit dem der Hauptakku, nicht aber der Zusatzakku funktioniert.

Beste Grüße
zattoo140770

Wie hoch darf denn der Innenwiderstand maximal sein?
Kann ich ja rausfinden.

Gruß
zattoo140770

Mir fällt auch auf, dass bei meinen Spannungsmessungen in der geschlossenen Schleife der Klemmen 1/2,3/4,7/8/9 irgendwie 1 Volt fehlt. 7,6+3,0 V ergibt nur 10,6 statt 11,5 V.

Und wie macht er das? Das kann ja äußerlich nur am Spannungsunterschied zwischen den Klemmen 9/8/7 und 6/5 (siehe funktionierender Hauptakku) festgestellt werden. Bei mir in beiden Fällen ungefähr 1V.

Die Klemmen 4/3, welche beim Hauptakku völlig unbelegt sind haben am Zusatzakku eine Spannung, was ich mir noch damit erklären kann, dass dem Laptop damit signalisiert werden soll, dass jetzt der Zusatzakku statt des optischen Laufwerks eingelegt ist.

Oder ist hier schon der Fehler klar ersichtlich?

Eigentlich sind das Thermowiderstände. Je nach Temperatur ändert sich der Widerstand. Man muss also aktiv messen - Spannung anlegen und Strom messen oder einen Strom durchschicken und dann die Spannung messen.

Aber das Messen muss ja nicht von außen passieren, das kann ja auch die eingebaute Elektronik machen. Und dann über irgendeinen Bus die Daten digital nach außen melden. Da kann man dann mit einem Multimeter gar nichts anfangen.

Ich habe aber keine Ahnung, wie das bei deinem Akku läuft. Ich denke hier nur so vor mich hin.

So, alles gelöst: Der günstige Ersatzakku ist heute gekommen. Das Mainboard funktioniert. Am funktionierenden Ersatzakku kann man an den Klemmen keinerlei Spannung messen, auch nicht wenn er voll geladen ist (am Hautakku schon, wie oben dargestellt). Dass ich dort überhaupt Spannungen messen konnte ist wohl auf einen Fehler in der Platine des Akkumoduls zurück zu führen.

Gruß Zattoo…

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