Ich habe am Wochenende meinen über zehn Jahre alten Akkuschrauber,ein Practus Profitools,18V mit
900 U/min., Baujahr 2001,den ich vor mehr als zehn Jahren bei QVC kaufte,im Keller wiedergefunden.
Da der Akku leer war,habe ich ihn ca.8-10 Std.aufgeladen.
Anschliessend habe ich den Akku wieder in den Akkuschrauber eingesetzt und er funktionierte auch,
aber nur für einige wenige Umdrehungen,dann war der Akku wieder leer ?
Ich habe den Akku dann wieder ins Akkuladegerät eingesetzt,um den Akku wieder zu laden,aber
vergebens.
Das Akkuladegerät ist devinitiv nicht defekt,da die rote Lampe am Ladegerät leuchtet und der
Stromstecker vom Ladegerät heiss wird.
Setze ich den Akku in das Ladegerät,und drücke den Power Display Knopf,leuchtet das Power Display
vom Akku zweimal grün,einmal gelb und die ganz leere Batterie rot.
Sobald ich aber den Akku aus dem Ladegerät nehme und im Akkuschrauber einsetzte,leuchtet das
Power Display nicht mehr und der Akkuschrauber funktioniert nicht.
Ist der Akkuschrauber bzw.der Akku oder das Ladegerät jetzt devinitiv defekt ?
ich meinte mit Alt-gegen-neu dass du den selben akku oder den selben bohrer kaufen würdest in einem versandhandel und deinen alten halt dann an den herrsteller zurück schickst
Mit Sicherheit ist der Akku hinüber! Wie es dem Ladegerät geht, kann man so nicht mit Bestimmtheit sagen.
Akkus haben eine Selbstentladung. Wenn du einen geladenen Akku ins Regal legst, ist er nach einer gewissen Zeit leer. NiCd brauche dazu 3-6 Monate, je nach Qualität, Bleiakkus sind sogar noch etwas schlechter. Moderne NiMH haben teilweise Selbstentladungsraten von nur ein paar Prozent pro Jahr. Ungeschlagen sind Lithium-Zellen wie z.B. die CR2032, diese kommen auf 1-2% pro Jahr. LiPos sind eher noch schlechter als NiCd.
Wenn ein Akku Tiefentladen wird, überlebt er das nicht Schadlos. Der Unterschied zwischen geladen und ungeladen liegt in der chemischen Zusammensetzung. Bei ungeladenen NiCd fangen, unter anderem, Teile des Elektrolyten an auszukristallisieren. Bei Bleiakkus quellen gerne die Platten auf und erzeugen einen Kurzschluss oder zerbröseln und bilden einen Schlamm am Boden der Zelle, welcher auch einen Kurzschluss erzeugt.
Die meisten Bleiakkus darf man nur bis zu 50% entladen NiCd auf etwa 20% um eine lange Lebensdauer zu erhalten.
Wer also ein Akku-Gerät sein Eigen nennt, muss auch bei einer Nichtbenutzung, den Akku so alle 3 Monate laden. (Die 3 Monate sind dabei ein Durchschnittswert.)
Wer sein gerät nur alle paar Schaltjahre benutzt, ist mit einem Gerät mit Kabel besser dran. Dieses kann man auch 10 Jahre in eine Ecke legen und es funktioniert, wenn man es benötigt. Bei selten benutzten Akku-Geräten ist, wenn man es einmal benötigt, meistens der Akku kaputt, Von der versprochenen Bequemlichkeit ohne Kabel bleibt dann nichts übrig!