Akku Zellen in Reihe mit unterschiedlichen mAh ?

Hallo,

Darf man Akku Zellen mit unterschiedlichen mAh in Reihe schalten?
Wenn ja, wie bekommt man die gesamt mAh raus?

Ich hätte da 6 Akkus mit 2x 800 mAh, 2x 1200 mAh und 2x 2500 mAh die ich in Reihe miteinander verbinden will.

Danke.

Hi,
letztlich sind dann alle Ampere dauerhaft draussen bei mindestens 4 Zellen.
Dauerhaft also nicht mehr wiedraufladbar.

OL

Moin,

Darf man Akku Zellen mit unterschiedlichen mAh in Reihe
schalten?

Nein, weil der Akku, mit der geringsten/schlechtesten Kapazität,
über die max. theoretisch verfügbare Kapazität endscheidet.

Wenn ja, wie bekommt man die gesamt mAh raus?

Aber rechnen kannst Du, oder?

Darf man Akku Zellen mit unterschiedlichen mAh in Reihe schalten?

Soweit ich weiß, ist das nicht strafbar. --> Ja.

Wenn ja, wie bekommt man die gesamt mAh raus?

Gar nicht. Mann kann nur die mit der geringsten Kapazität entnehmen. Wenn die leer sind, muss man aufhören zu entladen. Die anderen enthalten dann noch eine nicht nutzbare Restladung.

Ich hätte da 6 Akkus mit 2x 800 mAh, 2x 1200 mAh und 2x 2500 mAh die ich in Reihe miteinander verbinden will.

Wenn 800 mAh entnommen sind, sind die Akkus mit 800 mAh leer. Wenn man dann weiter entlädt, treiben die Akkus mit höherer Kapazität weiter Strom durch die Schaltung, dabei werden die leeren umgepolt und nach kurzer Zeit zerstört.

–> Akkus mit unterschiedlichen Kapazitäten in Reihe schalten ist nicht sinnvoll.

Bernhard

Hallo Bernhard,

–> Akkus mit unterschiedlichen Kapazitäten in Reihe schalten
ist nicht sinnvoll.

Eigentlich ist es nicht einmal sinnvoll Zellen vom selben Hersteller mit gleicher Kapazität, aber aus unterschiedlichen Baureihen zu mischen, geschweige denn von unterschiedlichen Herstellern, auch wenn die Kapazität gleich angegeben wird.

Es gibt schon genug Probleme, wenn man identische Zellen, aber mit unterschiedlicher Geschichte (z.B. unterschiedliche Anzahl Ladezyklen), mischt.

MfG Peter(TOO)

–> Akkus mit unterschiedlichen Kapazitäten in Reihe schalten ist nicht sinnvoll.

Eigentlich ist es nicht einmal sinnvoll Zellen vom selben Hersteller mit gleicher Kapazität, aber aus unterschiedlichen Baureihen zu mischen, geschweige denn von unterschiedlichen Herstellern, auch wenn die Kapazität gleich angegeben wird.
Es gibt schon genug Probleme, wenn man identische Zellen, aber mit unterschiedlicher Geschichte (z.B. unterschiedliche Anzahl Ladezyklen), mischt.

Hallo Peter(TOO),

ja, die Zellen müssen bei den jeweiligen spezifischen Entladebedingungen die gleiche Kapazität aufweisen. Gleiche Angabe der Nennkapazität ist nicht ausreichend.

Beispielsweise bei einem Fotoapparat müssen Niedrig- und Hochstromkapazität gleich sein, außerdem das Tmperaturverhalten. Das klappt nur dann, wenn die Zellen aus der selben Fertigungs-Charge stammen, der Hersteller geringe Fertigungstoleranzen hat und die Zellen stets zusammen, also gleich eingesetzt werden (gleiche Lebenserfahrung).

Abweichungen von 5 % betrachte ich in der Regel als unkritisch. Wenn die erste Zelle umgepolt wird, ist der Strom bereits so gering, dass diese Zelle keinen großen Schaden mehr nimmt. Wenn das Gerät eine Unterspannungs-Abschaltung besitzt, darf der anwendungs-spezifische Kapazitäts-Unterschied auch etwas größer sein. Es wird aber immer so sein, dass die schwächste Zelle auch stets am stärksten geschädigt wird und Kapazitäts-Abweichung dann sehr rasch größer wird.

Aus diesem Grund hatten die ersten Autobatterien nur 3 Zellen (6 V), man konnte früher nicht mal in einem gemeinsamen Gehäuse ausreichend ähnliche Zellen herstellen. Und bei höherer Zellenzahl waren (sind zum Teil noch heute) Ausgleichsladungen empfohlen oder man betreibt gleich aufwändiges Einzelzellen-Management.

Bernhard