Ich habe mir, für meinen Akkuschrauber, ein Akku-Pack mit 5 St NiMh Mignonzellen-2100 mAh, in Reihe (hintereinander), zusammengebastelt.
Ich lade mit einem 50 mAh Universal-Ladegerät.
Ladezeit = 2100 mAh x 12 / 50 mAh.
Ist die Ladezeit mit dem Uni-Ladegerät richtig?
-Ernst -
Ich habe mir, für meinen Akkuschrauber, ein Akku-Pack mit 5 St
NiMh Mignonzellen-2100 mAh, in Reihe (hintereinander),
zusammengebastelt.
Ich lade mit einem 50 mAh Universal-Ladegerät.
Ladezeit = 2100 mAh x 12 / 50 mAh.
Ist die Ladezeit mit dem Uni-Ladegerät richtig?
Hallo Ernst,
die Formel ist nicht richtig!
Du brauchst eigentlich nur die 2100mAh durch den Ladestrom von 50mA dividieren, da hast Du die Ladezeit von 42 Std. Grundsätzlich verlängert man die Ladezeit um den Faktor 1,4 , da ja auch Verluste auftreten. In Deinem Fall währen es dann 58,8 Std. Da Du aber mit extrem wenig Strom lädst (üblich = 1/10 des Nennstroms), solltest Du ruhig noch ein paar Stunden dazugeben, also mind. 60 bis 70 Std.
Der Grund ist: Bei so wenig Ladestrom wirkt eine gewisse Selbstentladung dagegen und ausserdem ist ein schädliches Überladen bei diesem Strom erst nach mehreren-100 Std. möglich.
Gruß, Edi
Hallo Edi,
das ist doch eine Klasseantwort - Danke!
Deswegen schiebe ich gleich noch eine weitere Frage nach. Wahrscheinlich wießt du auch hier eine Antwort:
Ich habe noch eine 2. Universallader von WETEKOM, mit den Leistungsdaten:
- Netzteil 12 Volt
- Ladestrom 780 mA
- Ladespannungen 3,6/4,8/7,2/9,6.
Ich gehe davon aus, daß es hierbei mit derselben Rechenformel entsprechend schneller geht, oder?
In der Anleitung steht übrigens auch, daß die Akkus schnelladefähig sein sollen. Sind das denn die NiMH-Akkus?
-Ernst-
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Ich lade mit einem 50 mAh Universal-Ladegerät.
Das ist ein Fehler. Woher willst Du wissen, ob die Akkus beim Start des Ladevorgangs leer sind? Oder wann sie wirklich voll sind? Ob der Strom wirklich fließt?
Schmeiß das Universal-Akkuvernichtungsgerät in die Tonne (zusammen mit den anderen, die Du erwähnt hast) und schaff Dir ein richtiges Ladegerät mit Überwachung an. So vernichtest Du in kürzester Zeit alle Akkus, die Du damit vergewaltigst.
Gruß
loderunner
Lieber Roderunner,
das wollte ich doch gar nicht wissen, denn darauf wäre ich wahrhaftig selbst gekommen. Meinen Eintrag hätte ich mir deshalb sparen können.
Es gibt eben dieses Ladegerät nicht mehr, erst recht nicht zu einem vertretbaren Preis. Mein selbst gelötetes Akku-Pack hat mich insgesamt noch nicht einmal 5 € gekostet. Wo ist das Risiko?
Also: Wie lautet die Berechnung der Ladezeit?
-Ernst-
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Lieber Roderunner,
loderunner.
das wollte ich doch gar nicht wissen, denn darauf wäre ich
wahrhaftig selbst gekommen. Meinen Eintrag hätte ich mir
deshalb sparen können.
Tja, wenn Du so schlau bist, nimm die Daten aus dem Post eins tiefer und schreite zur Tat. Nach dem 10ten Aufladen kaufst Du dann ein neues Akkupack, kostet ja nicht viel:
Mein selbst gelötetes Akku-Pack hat
mich insgesamt noch nicht einmal 5 € gekostet. Wo ist das
Risiko?
Dass Du bald wieder löten musst.
Btw., dass Du dabei evt. bereits den einen oder anderen Akku durch überhitzen geschädigt hast, ist Dir vermutlich auch bereits bekannt? Oder hast Du ein kleines Punktschweißgerät?
Also: Wie lautet die Berechnung der Ladezeit?
Egal. Lässt sich eh’ nicht bestimmen, also lade so lange, bis die Akkus zu warm werden. Und hoffe darauf, dass sie nicht zu tief entladen waren, weil dann ein einzelner davon die Polarität wechseln könnte und beim Laden dann ganz zerstört wird.
Ich kann’s nur wiederholen: verwende die Akkus getrennt in einem passenden Akkuhalter und besorg Dir ein gutes Ladegerät mit Überwachung. Tut mir leid, dass Du nicht das zu hören bekommst, was Du gern hättest. Gegen Physik und Chemie kommt man halt leider doch noch nicht an.
Gruß
loderunner
Ich habe noch eine 2. Universallader von WETEKOM, mit den
Leistungsdaten:
- Netzteil 12 Volt
- Ladestrom 780 mA
- Ladespannungen 3,6/4,8/7,2/9,6.
Ich gehe davon aus, daß es hierbei mit derselben Rechenformel
entsprechend schneller geht, oder?
In der Anleitung steht übrigens auch, daß die Akkus
schnelladefähig sein sollen. Sind das denn die NiMH-Akkus?
-Ernst-
Hallo Ernst,
im obigen Text irritiert mich die Angabe " Netzteil 12 Volt" danach die Ladespannungen, welche weit niedriger liegen. Oder muss das Ladegerät an ein Netzgerät mit 12 Volt angeschlossen werden?
… egal, vom schnellladen möchte ich Dir abraten, denn dann greifen die Bedenken von Loderunner.
Ich empfehle Dir, (abgesehen vom Kauf eines passenden teueren Automatikgerätes) den Ladestrom 10% des Akku-Nennstromes zu wählen.
Den Akku dann ca. 14 Std. lang zu laden. Diese Methode erfordert zwar, dass man die Zeit einigermassen beachtet, sie funktioniert bei NC- und NiMH-Akkus.
Mit etwas weniger Ladestrom geht es auch, wenn man die Zeit entsprechend umrechnet.
Ich selbst benutze dieses Prinzip seit 30 Jahren, habe die Zeitsteuerung automatisiert und meine Akkus überleben viele 100 Ladezyklen.
Grundsätzlich schätze ich die Antworten von Loderunner und widerspreche ihm äußerst ungern. Ich möchte aber ein Beispiel aus eigener Erfahrung in Sachen teueres Automatikladegerät anbringen.
Vor 1 1/2 Jahren habe ich mir eine teuere Akkubohrmaschine geleistet. Dazu ein externes, zum Akku passendes vollautomatisches Schnell-Ladegerät. Vor 2 Monaten schloss ich den leeren Akku an das Ladegerät an, es sollte ja automatisch abschalten, also ging ich zu Bett. Am anderen Morgen war das Gehäuse des Akkus durch Überhitzung verformt, und im Akku waren alle Zellen durch Überladung unbrauchbar. Warum der Temperaturfühler zusätzlich versagt hat, kann ich nicht nachvollziehen… aber nur soviel zu teueren vollautomatischen Ladegeräten (Markenfabrikat).
Gruß, Edi
Anmerkung o.T.
Hallo,
Grundsätzlich schätze ich die Antworten von [EDIT: Name auf Wunsch entfernt] und
widerspreche ihm äußerst ungern.
Danke für das Lob, aber tu’ Dir keinen Zwang an - ich bin keineswegs unfehlbar. 
Gruß
[EDIT: Name auf Wunsch entfernt]
Hallo Edi,
mit Deinen Antworten kann man wenigstens was anfangen. Ich habe den Eindruck habe, daß du weißt um was es geht. Duselige Antworten hinsichtlich von teurem Automatiklader lese ich schon in anderen Stellungnahmen. Ich kauf mir doch nicht für einen alten 7,2V!-Makita-Schrauber ein Automatikladegeraät von Ansmann o.ä… Da müsste ich ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein und Millinär bin ich noch nicht. Für diesen Preis bekomme ich ja mehrere neue Schrauber, mit Ladegerät. Im Übrigen ist gerade mit dem Original-Makita-Ladegerät der Akku verreckt,seitdem lade ich nur noch mit Zeitschaltuhrbegrenzung!!. Dazu muß man eben wissem, wie lange die Zeitschaltuhr eingestellt werden muß.
Mein Akku-Pack habe ich übrigens nicht punktgeschweißt, sondern mit einem stinknormalen Lötkolben und einem hochwertigen Weichlot erfolgreich gelötet. Nicht eine Zelle ist dabei verreckt. So nun werde ich mit Deiner Formel wohl auch noch das Laden hinbekommen.
Übrigens: Die 12 Volt des Ladegerätes ist die Ausgangsspannung des vorgeschalteten zugehörigen Netzteils.
Gruß Ernst
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
lazy battery effekt
hallöle,
Mein selbst gelötetes Akku-Pack hat
mich insgesamt noch nicht einmal 5 € gekostet. Wo ist das
Risiko?
das dein akkuschrauber im denkbar ungünstigsten moment (unnötigerweise) rumschwächelt, und dich einem nervenzusammenbruch nahe bringt - und sowas nennt sich dann klassisch „am falschen ende gespart“
stichwort: lazy-battery-effekt :
http://de.computers.toshiba-europe.com/innovation/do…
etwa bis zur mitte scrollen.
in hochstromanwendungen (und dazu gehören akkuschrauber nunmal wenn sie nicht nur 3mm schrauben in kiefernholz drehen sollen) haben langsamlader wenig bis nix zu suchen.
ich habs die unterschiede selbst erfahren dürfen anhand meines fotoapparates. nach ca 30 langsamladezyklen waren die akkus nur noch für die wanduhr zu gebrauchen…
bastel dir also besser irgendwas aus deinen anderen vorhandenen ladegeräten die irgendwas um die 700 - 800 ma strom rausgehauen haben - bei denen musst du nur einen überladeschutz sicherstellen.
gruss wgn