Hallo Ulrich,
ich würde da von Basteleien und Billig-Alternativen die Finger
von lassen.
Von Basteleien- da geb ich dir recht, bei Billig- Alternativen nicht. Wäre ja im Vergleich zum Auto so, als gäbe es nur einen Hersteller von Starterbatterien.
Es gibt da ne Menge Schrott, der Dir auch einfach
um die Ohren fliegen kann. Es sollen schon ganze Wohnzimmer
wie von einer Handgranate verwüstet worden sein.
Kann ich nur bestätigen.
Warum gute
Akkus so teuer sind, hat nicht allein mit der
Speichertechnologie zu tun, sondern auch mit der aufwendigen
Sicherheitstechnik für jede einzelne Zelle beim laden und
entladen der Akkus.
Wer sagt eigentlich, dass der angebotene Akku ein guter ist?
Und wenn Du mal genauer schaust, dann wirst Du schnell
feststellen, dass es unter ca. 300 Euro eh nichts wirklich
brauchbares für Deine Anwendung gibt. Und denk dran, wenn Du
ein fertiges Produkt nimmst, also komplett mit genau passendem
Ladegerät, dann hast Du Garantie drauf und der
Hersteller/Lieferant muss auch noch die Produkthaftung
übernehmen. Das alles hast Du nicht, wenn Du irgend eine
Bastellösung versuchst - und dann stehst Du ziemlich dumm da,
wenn der Rotz Dir um die Ohren fliegt.
Aber es ist doch durchaus legitim von dem Fragesteller nach Alternativen zu suchen und u.U. via Internet beim Hersteller der Akku`s zu landen. Denn ich möchte bezweifeln, dass es sich bei dem „namhaften Hersteller“ um jemanden handelt, der hierzulande bekannt ist (obwohl wahrscheinlich Marktführer in diesem Segment)
Nicht nur für Dich, sondern mal allgemein:
Alle E-Antriebs-Freaks (auch Autos, wo ich z.Z. dran arbeite)
sollten sich langsam dran gewöhnen, dass das teuerste bei
solchen (und zukünftigen) Antrieben nicht mehr das
Antriebsagregat, sondern die Speicherzellen sind, egal ob
Akkus oder Brennstoffzellen, oder ähnliches.
Dann für dich: das ist ein alter Hut und nur jetzt (heute) noch gültig. Es wird richtig bleiben, dass die „Speicherbausteine“ künftiger E- Antriebe immer den finanziell grössten Posten (in der Summe der übrigen Komponenten) ausmachen werden. Fraglich ist nur, ob eine eine auf E- Mobilität ausgerichtete Gesellschaft nicht eine Infrastruktur geschaffen hat, bei der die Akkus nur noch kurzzeitig Energie zur Verfügung stellen müssen.
Besten Gruss
dto.