Akkus in Reihenschaltung, Stromverhalten

Hallo!
Ich bin Modellbauer, Hobbyelektroniker, Bastler… wie auch immer man es nennen will.
Nun habe ich -nicht zum ersten Male- ein paar Akkus erworben und daraus ein Akkupack gelötet, sprich alle Akkus in Reihe. In meinem Fall handelt es sich im 8x AAA Ni-MH, daraus ergeben sich 9,6V.
Nach einigen Lade- und Entladevorgängen (max 10-12) ist die Kapazität von anfangs 1100mAh, was der Kapazität der Akkus genau entspricht, auf 500-800mAh zurückgefallen.
Da mir das noch nie so schnell passiert ist, habe ich den Händler kontaktiert und mal zur Rede gestellt.
Seine Akkus preist er als die Besten auf Markt vorhandenen an (wer 321 kennt, kennt vielleicht auch den Händler).
Nun kam als Antwort, und warum ich hier eigentlich schreibe:
„Die äußeren Zellen des Packs, sprich die Zellen die den Kontakt zum Ladegerät herstellen, werden durch den Stromfluß stärker belastet als die restlichen Zellen und insofern sind diese rapiden Verschleißerscheinungen ganz normal“.
Da ich nicht ganz auf den Kopf gefallen bin und mir die Gesetze der Physik und der Elektrotechnik durchaus bekannt sind wollte ich hier fragen ob denn sowas stimmen kann!?
In einer Reihenschaltung ist der Strom überall der Selbe, I1 = I2 = I3 = In … = Iges

->Ist was an der Behauptung des Händlers dran? Sind die Elektronen in der Mitte des Akkupacks wirklich blauer als an der Anschlußseite am Ladegerät?!

Für mich klingt das danach, daß der Händler sich rausreden -muss-, weil seine Akkus doch nicht so toll sind wie versprochen…

In einer Reihenschaltung ist der Strom überall der Selbe, I1 =
I2 = I3 = In … = Iges

das würde ich ganz genauso sehen.

Nach einigen Lade- und Entladevorgängen (max 10-12) ist die
Kapazität von anfangs 1100mAh, was der Kapazität der Akkus
genau entspricht, auf 500-800mAh zurückgefallen.
Da mir das noch nie so schnell passiert ist, habe ich den
Händler kontaktiert und mal zur Rede gestellt.

Ich würde sagen, dass da vielleicht nur eine Zelle nachgelassen hat.

Seine Akkus preist er als die Besten auf Markt vorhandenen an
(wer 321 kennt, kennt vielleicht auch den Händler).
Nun kam als Antwort, und warum ich hier eigentlich schreibe:
„Die äußeren Zellen des Packs, sprich die Zellen die den
Kontakt zum Ladegerät herstellen, werden durch den Stromfluß
stärker belastet als die restlichen Zellen und insofern sind
diese rapiden Verschleißerscheinungen ganz normal“.

Loriot-Modus: ON

ACH?!

Loriot-Modus: OFF

Da ich nicht ganz auf den Kopf gefallen bin und mir die
Gesetze der Physik und der Elektrotechnik durchaus bekannt
sind wollte ich hier fragen ob denn sowas stimmen kann!?
In einer Reihenschaltung ist der Strom überall der Selbe, I1 =
I2 = I3 = In … = Iges

Natürlich ist das so. Durch die äußeren Zellen fließt exakt der selbe Strom wie durch die inneren. Unterschiedliche thermische Belastung kann sich nur dann ergeben, wenn die Kontakte der Zellen mal gut und mal übel sind, dann wird es da warm. Und dann, wenn es Zellen gibt, die von anderen umgeben sind. Die werden so natürlich auch wärmer.

Akkupacks sind immer bezogen auf das LAden nicht optimal, da wäre es besser, man könnte jede einzelne Zelle auf den Punkt laden.
Gute Hersteller selektieren die Zellen für Packs so, dass in einem Pack nur Zellen mit möglichst gleichen Werten landen, Schwankungen in der Produktion sind ja immer vorhanden.

Hallo,

ein paar Akkus erworben

schlecht. irgendwelche Akkus sind leider nicht gleich.

und daraus ein Akkupack gelötet,

Schlecht. Beim erhitzen werden die Akkus geschädigt.

Wenn in einem Akkupack die Akkus unterschiedlich sind, werden automatisch die mit der geringeren Kapazität zuerst voll (es fließt ja durch alle der gleiche Strom) - und weil das Ladegerät nur die Summe der Spannungen misst, wird weitergeladen und damit die bereits vollen Zellen noch mehr geschädigt. Bis nach ganz kurzer Zeit dann gar nichts mehr geht, weil der schwächste in der Kette ganz kaputt ist.

Akkupacks immer komplett kaufen, das funktioniert nur mit selektierten Akkus (alle gleich) und professioneller Ausrüstung (Elektroden schonend punktschweißen, nicht löten). Der Händler hat zwar Unsinn geredet, aber er kann trotzdem nichts für den frühen Tod der Zellen.
Gruß
loderunner

servus!

schonmal danke im voraus für die antworten!

ich habe natürlich nicht irgendwelche akkus erworben, sondern vom typ her 8 gleiche, bestimmt keine unterschiedlichen. soviel ist mir auch klar :wink:
daß selbst gleiche akkus untereinander schwankungen unterworfen sind kann ich mir auch denken, aber was soll ich machen? solange akkus kaufen bis ich 8 gefunden habe die nahezu identisch sind?! …sorry, aber schlechter vorschlag.
akkupack gleich fix und fertig erwerben? wäre ganz bestimmt das beste, nur gibt es kein pack zu kaufen wo die akkus in der weise zusammengesetzt sind wie ich es brauche. also musste ich es selber baun.
leider habe ich kein equipment zum punktschweißen, blieb mir also nur die möglichkeit sie zu löten.

nungut. da das pack also nicht mehr richtig tut, muß ich sie wohl entweder mit dem löten zu sehr erhitzt haben, oder die akkus waren untereinander zu unterschiedlich.

ich danke für die aufklärung! :smile: