Akquise:Prozente, Prämie, oder wie?

Hallo,
es scheint sich „so zu ergeben“, daß ich für verschiedene
Dienstleister die Neukundengewinnung übernehmen werde.
Da ich mich bisher mit diesem Gebiet, was Vergütung angeht,
überhaupt noch nicht auseinandergesetzt habe, erbitte ich Rat
bei folgenden Fragen:

  1. Gibt es Musterverträge für Kunden dieser Art?
  2. Wie kann ich sicherstellen, daß meine Arbeit vergütet wird?
  3. Wie lasse ich mich für meine Arbeit im Erfolgsfalle bezahlen?

Bei einem meiner potentiellen Kunden handelt es sich um ein Gesundheitsportal,
das Dienstleister für Einträge begeistern will (also sein Gewinn sind
vermutlich eher geringe, dafür aber regelmässige Gebühren), beim anderen
um unregelmässige, dafür aber durchaus lukrative Aufträge, die ich ihm
organisieren könnte.

Gibt es da eine gängige Vergütungspraxis? Und wenn ja, wie könnte die aussehen?

Vielen Dank für Eure Antworten vorab,
Christine

Auch ein fröhliches Hallo,

ich habe Schwierigkeiten zu erkennen, wen Du mit „Kunden“ bezeichnest. Mal sprichst Du vom Anbieter des Portals als Deinen Kunden, mal von einer Neukundenaquise, also den Unternehmen, die Einträge im Portal vornehmen sollen. Zum Beatworten Deiner Frage wäre es notwendig zu wissen, welche Beziehung Du vertraglich regeln möchtest.

Wenn es die Beziehung zwischen Dir und dem Portalanbieter ist, empfehle ich das Stichwort „Handelsvertretervertrag“.

Gruß aus dem Norden
Andréu

Hi Christine,

  1. Gibt es Musterverträge für Kunden dieser Art?

HGB §84

  1. Wie kann ich sicherstellen, daß meine Arbeit vergütet wird?

Garnicht (eigene Erfahrung)

  1. Wie lasse ich mich für meine Arbeit im Erfolgsfalle
    bezahlen?

Da gibt es reichlich Modelle. Meist Branchen-/Produkt-/Preis-abhängig

Bei einem meiner potentiellen Kunden handelt es sich um ein
Gesundheitsportal,

evtl. www.hilfeatlas.de?

Gibt es da eine gängige Vergütungspraxis? Und wenn ja, wie
könnte die aussehen?

sollte dir eigentlich angeboten werden. als Beispiel: das DRK zahlt für jedes neue Mitglied einen Jahresbeitrag als Provision.
gruss

Hallo Andréu (auch eine unendliche Geschichte, smile?),

„Kunde“ in diesem Fall ist derjenige, der mich bezahlen soll,
also ja, der Anbieter des Gesundheitsportals und die
Übersetzungsagentur, für die ich Aufträge akquiriere.
Handelsvertretervertrag heißt das, hm? Ist das gewerblich oder
freiberuflich, weißt Du das?

Tja, und die Frage bleibt:
wie läßt man sich das angemessen und sicher vergüten?
Prozentual pro erfolgreichem Eintrag im Portal und
auch prozentual gemessen am Auftragsvolumen bei der Agentur?
Wie würdest Du das machen?

Lieber Gruß direkt aus Hamburg:smile:
Christine

Hi local,

evtl. www.hilfeatlas.de?

Nö, kannte ich noch nicht, sieht aber ausbaufähig aus:smile:
Danke für Deine Antwort.
LG,
Christine

Hallo Christine,

zu „gewerblich vs. freiberuflich“ kann ich nichts beitragen.

Die Frage nach angemessener Vergütung ist wohl sehr branchenspezifisch und kann nur jemand aus diesem Bereich (vielleicht Du?) beantworten.

Da es wahrscheinlich einen Unterschied macht, ob Du einen alleinarbeitenden Gewerbetreibenden oder einen multinationalen Großkonzern an das Portal vermittelst, denke ich, es ist für alle Seiten fair, eine auftragsvolumenabhängige Provision zu vereinbaren.

Grüße aus B. (300m nördlich von HH)
André