Aktien G Gründung

Hallo Leute ich möchte für 50000€ eine AG Gründen. weiß aber nicht wo ich als erstes hin muß um an die börse zu gehen.
Ich weiß z.B das wenn ich 50000€ einbringe maximal 200000€ Fremdkapital also freie Aktien bekomme. somit wäre das Firmenstartkapital 250000€ natürlich muß noch vorstand und aufsichtrad berufen werten aber eltern sind ja da. dann noch 1 Aktie kaufen das ich die mehrheit behalte.
aber muß ich zuerst zur Bank, da sie ja die aktien verwaltet oder Gewerbeamt, und zur welcher bank gibt es da unterschiede?

Ich bin Koch und möchte so ein Restaurant aufbauen
Genemigungen weiß ich alles is nur die Aktienfrage

Hallo,

Ich bin Koch und möchte so ein Restaurant aufbauen

bringen wir es auf den Punkt: Du hast keine Ahnung. Du hast sogar so sehr keine Ahnung, daß man Dir hier nicht wird helfen können. Du solltest bei der IHK ein Existenzgründerseminar besuchen. Dabei wird auch auf die Frage der Rechtsformwahl eingegangen, was Dich im Zweifel auch der unsäglichen AG-Idee abbringen wird.

Ansonsten wirst Du niemanden finden, der ein Unternehmen, das gerade erst gegründet wurde, ein Restaurant betreibt und dessen Organe sich aus den Familienangehörigen des Gründers und Vorstandsvorsitzenden zusammensetzt, an die Börse bringt - geschweige denn jemanden, der die Aktien kauft.

Gruß
Christian

Puuuuh, gute Frage! :smiley:

Ich bin der Meinung, dass das Unternehmen schon x-Jahre bestehen muss, kann mich aber nicht mehr erinnern, wieviele Jahre dies sind.

Deine Bank bringt Dich an die Börse und berät Dich auch hierüber. Die Bank erledigt dies über Ihr Investmentbanking, als Beispiel-Bank kannst Du die Deutsche Bank oder Commerzbank nehmen.

Aber wenn Du so wenig „Ahnung“ hast, solltest Du hierüber nochmal richtig scharf nachdenken was es überhaupt heißt, eine AG zu haben. Denn es ist nicht ausschließlich Geld kassieren und Du und Deine ganze Family sind Vorstand und Aufsichtsrat in einem! :smiley:
Ich denke da an Hauptversammlung, Dividende usw usw

dann noch 1 Aktie kaufen das ich die mehrheit behalte.:

Wenn ich zwei Aktien kaufe, gehört Dein Restaurant dann mir!?
Als Vorstand bist Du nicht unbedingt Besitzer des Unternehmens! Und als Besitzer, bist Du nicht Vorstandsvorsitzender!

Dein Vorhaben erinnert mich eher an „Venture Capital“. Auch hier kann Dich eine Bank mit Investmentbanking beraten. Hier gibt Dir die Bank das „Wagnis Kapital“ und wird zu einem gewissen Anteil Miteigentümer des Unternehmens. Bei ner AG sind die Aktionäre die Eigentümer der Firma.

Allerdings musst Du hier ein gewisses Know-How mitbringen und exakte Pläne über das Restaurant haben („Business Plan“).

Viel Erfolg

Ich bin Koch und möchte so ein Restaurant aufbauen

Gibts einen bestimmten Grund für diese … ähm… seltsame Idee?

Ansonsten siehe Vorposter!

Ich würde mir mal Gedanken machen, ob diese Idee bis zum Ende gedacht ist.

Es mag zwar verlockend sein, für 50.000€ 250.000€ zu bekommen, jedoch geschieht dies nicht ohne Gegenleistung. Man benötigt ein Emissionshaus, das heißt eine Bank, die das Vorhaben begleitet.

Für eine Ein-Personen-Firma wird das nicht funktionieren. Ich kenne die genauen Zahlen nicht von klein-AGs, aber ich schätze mal dass man einen Börsengang nicht mit Kosten von unter 200.000 € hinbekommt. Das ist noch tief gestapelt, wenn ich recht denke was für Kosten da produziert werden und was die Banken daran verdienen wollen, würde ich eigentlich auf 500.000 € erhöhen.

Das Problem an der Geschäftsidee ist, dass man letztendlich über die Börse Leute finden muss, die Aktien der Gesellschaft kaufen. Wenn die XY AG dann zum Zweck hat, ein restaurant in Hintertupfingen zu betreiben, wird das niemand kaufen. Folglich wird das Emissionshaus keinen Börsengang machen, weil keiner die Aktien haben will. Wenn das eine Restaurantkette ist, die 200 Restaurants in was weiß ich wo betreibt ist das was anderes.

Gruß

Jörg