Aktien Grundlagen... Alles richtig verstanden..?

Hallo zusammen
Ich hätte eine ganz kurze Frage und zwar wenn ich angenommen Aktien kaufe für 1000€ zB zu einem Stückpreis von 4€ bekomme ich ja 250 Aktien.
Wenn jetzt jede Aktie nach 2 Tagen sagen wir fiktiv 2 Euro zugelegt hat und ich diese wieder verkaufe wären das 500€ Gewinn abzgl. 25% Steuer wären dann 375€ reingewinn, halt noch abzüglich Trade Gebühren etc max. denke ich 20€.
Stimmt das so, bzw. kann das so sein oder habe ich da etwas grundlegendes Übersehen…?.
Und wie läuft denn das mit dem „Spread“ (Ankauf/Verkauf Differenz) wird da auch noch etwas vom Gewinn abgezogen?
P.S Mir ist klar das solche Kursschwankungen nicht gerade alltäglich sind deswegen alles rein fiktiv wie gesagt.
Vielen Dank schon einmal für die hoffentlich klärenden Antworten :wink: Mfg

Ja,
ziemlich richtig. Je nach Broker/Bank kann die Gebuehr auch 30 EUR betragen oder noch etwas mehr. In diesen tagen veraendern sich Aktienkurse oefters um mehr als 2 Prozent. Bisweilen gehts auch 15 Prozent am Tag runter.
Gruss Helmut

Hallo
Deine Rechnung ist schon i.O. Aber welche Aktie legt an 2 Tagen um 50% zu ?Ich hätte auch nicht gedacht dass die Commerzbank Aktie die 4 € im März noch sieht,aber sie kann schnell wieder auf unter 3 € abfallen.

Ein paar schlechte Nachrichten und aus deinen 1000 € werden 800
oder 750 €.Den Markt jeden Tag beobachten !!!

Hallo zusammen
Ich hätte eine ganz kurze Frage und zwar wenn ich angenommen
Aktien kaufe für 1000€ zB zu einem Stückpreis von 4€ bekomme
ich ja 250 Aktien.
Wenn jetzt jede Aktie nach 2 Tagen sagen wir fiktiv 2 Euro
zugelegt hat und ich diese wieder verkaufe wären das 500€
Gewinn abzgl. 25% Steuer wären dann 375€ reingewinn, halt noch
abzüglich Trade Gebühren etc max. denke ich 20€.
Stimmt das so, bzw. kann das so sein oder habe ich da etwas
grundlegendes Übersehen…?.

Grundlegend stimmt alles. Für die Steuer gibt es den bekannten Freibetrag von 801 Euro (zusammen mit Zinsen etc.), und Verluste werden mit Gewinnen verrechnet. Das macht die Bank intern, aber stellt auf Verlangen auch eine Bescheinigung aus, damit man sie in der Steuererklärung auch zwischen Banken vornehmen kann.

Und wie läuft denn das mit dem „Spread“ (Ankauf/Verkauf
Differenz) wird da auch noch etwas vom Gewinn abgezogen?

Der Spread hat in deinem obigen Beispiel schon in den Kursen gesteckt. Wenn du zum Zeitpunkt X eine Aktie unlimitiert kaufst, also halt einfach „so billig wie möglich“ = „billigst“, bekommst du sie z.B. zum Kurs 4,00€, um in deinem Beispiel zu bleiben. Weil gerade jemand anderes eine Verkaufsorder mit dem Limit 4,00€ Euro laufen hat, und alle anderen limitierten Orders liegen höher.

Hättest du sie zum gleichen Zeitpunkt X nicht gekauft, sondern verkauft (und zwar wieder unlimitiert, also „so teuer wie möglich“ = „bestens“), hättest du vielleicht nur 3,95€ bekommen. Weil die teuerste limitierte Kauforder, die gerade noch unbefriedigt herumstand, nur 3,95€ angeboten hat. Diese Differenz zwischen Ankauf- und Verkaufskurs (Brief- und Geldkurs) bereitstehender limitierter Orders nennt man Spread.

Wenn du zum Zeitpunkt X gleichzeitig unlimitiert kaufen und verkaufen würdest, hättest du nicht nur die Ordergebühren verloren, sondern auch den Spread. Man kann den Einfluß des Spread z.B. dadurch reduzieren, dass man selbst limitierte Orders stellt und auf einen Käufer/Verkäufer wartet.

Bei viel gehandelten Werten (etwa aus dem DAX) und zu den üblichen Handelszeiten an den üblichen Börsen (XETRA) ist der Spread meist winzig. Bei weniger gehandelten Werten kann er sehr groß werden oder es können sogar auf Brief- oder Geldseite mal gar keine Orders stehen (= man kann nicht sofort kaufen/verkaufen, sondern muss eine befristete Order stellen und abwarten, ob sich ein Handelspartner findet).

Viele Grüße,
Sebastian

Ok alles klar dann bedanke ich mich schon einmal für die hlfreichen Antworten und hätte zu guter letzt noch eine Frage und zwar hab ich ein Demo-Trade Konto eröffnet bei den unterschiedlichsten Anbietern um mir das ganze einfach mal anzuschauen etc, Jetzt steht bei den meisten ja immer zB:
Verkauf Kauf
Kosten: 20,02 USD 20,02 USD
Nominalwert: 3,62 3,63

Das bedeutet also das der Preis pro Aktie 20,02 USD beträgt und selbige den aufgedruckten Nominalwert von 3,63 hat…oder?
Wenn jetzt also der Nominalwert auf 4 USD steigt, steit eben der Gesamtwert der Aktie um den gleichen Teil also hier 37cent??
Kann das so sein oder nicht denn ich habe das mit dem Nominalwert erst gerade gesehen, ich dachte immer der Preis der bei der Börse anegegeben wird zB 4USD wäre dann der EK der Aktie aber das dtimmt dadnn wohl nicht oder? Mfg

Hallo,
der Nominalwert ist ziemlich egal wenn Du Aktien handeln moechtest, entscheidend ist der Kurswert, der taeglich in den Zeitungen steht oder eben auf den Brokerseiten angezeigt wird, und dessen Veraenderung. Ob die Aktie einen Nominalwert hat, wenn ueberhaupt, und wie gross der ist, sagt nichts ueber den Kurswert aus.
Gruss Helmut

Hallo nochmals,
Eine letzte Frage hätte ich noch und zwar bin ich auf der Suche nach einem Devisenhändler auf ac-markets.co gestossen welcher ja sehr gut sein soll. Jetzt ist es ja aber so das selbiger seinen Geschäftssitz in der Schweiz hat und auch nur mit schweizer Banken zusammenarbeitet sowie STEUERFREIE gewinne verspricht… Meine Frage wäre darf man sich als Deutscher da überhaupt anmelden etc. da ja keine Steuern bezahlt werden oder wäre das dann fast schon Steuerhinterziehung? Wollte ich nur mal fragen da ja das schweizer Bankgeheimnis auch nicht mehr wirklich besteht und der Anbieter ansonsten wohl 1a sein soll…
Mfg

Hallo nochmals,
Eine letzte Frage hätte ich noch und zwar bin ich auf der
Suche nach einem Devisenhändler auf ac-markets.co gestossen
welcher ja sehr gut sein soll.

Ich dachte, du wolltest Aktien kaufen? Devisenhandel ist eine ganz andere Größenordnung und wesentlich riskanter (wegen der üblicherweise stark hebelbasierten Investments durch Margin-Trading).

Im Privatanlegerbereich kann man beim Aktienkauf guten Gewissens von Investment oder Geldanlage reden (naja, je nach Aktie, es gibt auch hier genug windige Zockerobjekte). Beim Devisenhandel hingegen bleibt eigentlich nur noch „Zocken“ als Bezeichnung. Bestenfalls „Spekulation“…

Wenn du schon auf Währungsentwicklungen spekulieren möchtest (warum auch immer), könntest du das auch an einer regulären Börse mit eingeschränkten Möglichkeiten und Risiko über entsprechende Zertifikate. Zumindest solltest du dein Börsengrundverständnis nicht gleich versuchen, an der Forex zu erwerben :wink:.

Meine Frage wäre darf man sich als
Deutscher da überhaupt anmelden etc. da ja keine Steuern
bezahlt werden oder wäre das dann fast schon
Steuerhinterziehung?

Du darfst recht viel, solange du es bei deiner Steuererklärung dann korrekt angibst. Das Bankgeheimnis hat damit nichts zu tun, auch geheime Einkünfte müssen angegeben werden…

Grüße,
Sebastian