Aktien kaufen leicht gemacht?

Guten Tag,

ich würde gerne Aktien kaufen, folgende Fragen:

Muss ich volljährig (18) sein um Aktien zu kaufen?

Ich habe gelesen dass man nicht „mal eben“ selber an der Börse was kaufen, sondern zur Bank gehen muss, wenn man Aktien kaufen will, stimmt das?

Ich habe mir über die Ferien ein paar Hundert Euro zusammengespart, kann ich damit überhaupt etwas kaufen, oder muss ich erwarten von meinem Bankier ausgelacht zu werden?

Nunmal angenommen, ich werde NICHT ausgelacht, gehe ich irgendwelche Verpflichtungen ein, wenn ich eine Aktie kaufe, z.B. dass ich die Wertpapiere nicht wieder verkaufen kann (während eines bestimmten Zeitabschnittes) ?

Dann könnte ich also nicht „Aktie A“ kaufen und wenn diese am nächsten Tag um 10% steigt schnell wieder verkaufen und mir so die 10% Gewinn einstecken?

Ist es richtig, dass der Bankier (in meinem Fall von der "Deutschen Bank) eine Mischung aus verschiedenen Branchen zusammenstellt, um sicherzugehen, dass ich einen Gewinn erziele?

Fragen über Fragen, vielen Dank demjenigen, edlen Ritter, der mir aus der Patsche des Nichtswissens hilft…

Hallo an das neue Mitglied.

ich würde gerne Aktien kaufen, folgende Fragen:

Erstmal ein Bericht: http://de.biz.yahoo.com/050825/339/4nukf.html
…und noch was Gemeines:
http://boersenspiel.faz.net/
http://www.wissenschaft-online.de/spektrum/pdf/frei/…
http://www.statistik.uni-dortmund.de/lehrst/wssoz/pu…

Muss ich volljährig (18) sein um Aktien zu kaufen?

Voll geschäftsfähig sollte man schon sein :wink:

Ich habe gelesen dass man nicht „mal eben“ selber an :der Börse
was kaufen, sondern zur Bank gehen muss, wenn man :Aktien
kaufen will, stimmt das?

Das wäre eine Möglichkeit.

Ich habe mir über die Ferien ein paar Hundert Euro
zusammengespart, kann ich damit überhaupt etwas kaufen, :oder
muss ich erwarten von meinem Bankier ausgelacht zu :werden?

Wer an der Börse spielen will sollte schon einiges auf der hohen Kante haben. Vor allem, damit Verluste nicht allzu sehr weh tun.

Nunmal angenommen, ich werde NICHT ausgelacht, gehe ich
irgendwelche Verpflichtungen ein, wenn ich eine Aktie :kaufe,
z.B. dass ich die Wertpapiere nicht wieder verkaufen :kann
(während eines bestimmten Zeitabschnittes) ?

Das müsste reichen: http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6rse
http://de.wikipedia.org/wiki/Aktie
http://de.wikipedia.org/wiki/Terminmarkt

Dann könnte ich also nicht „Aktie A“ kaufen und wenn :diese am
nächsten Tag um 10% steigt schnell wieder verkaufen und :mir so
die 10% Gewinn einstecken?

Sowas nennt man auch Arbitrage. Es müsste nach dt. Recht einen zeitlichen Puffer zwischen dem Kauf und dem Verkauf einer Aktie liegen. Weiteres Stichworte: Put, Call

Ist es richtig, dass der Bankier (in meinem Fall von :der
"Deutschen Bank) eine Mischung aus verschiedenen :Branchen
zusammenstellt, um sicherzugehen, dass ich einen Gewinn
erziele?

Portfoliostreuung ? Das kann er machen. Aber dazu muss er angewiesen werden.

Fragen über Fragen, vielen Dank demjenigen, edlen :Ritter, der
mir aus der Patsche des Nichtswissens hilft…

Süss :smile:

…hm, vielleicht könnte man einige dieser Fragen in eine FAQ stecken ?

HTH
mfg M.L.

Hallo,

zusammengespart, kann ich damit überhaupt etwas kaufen, :oder
muss ich erwarten von meinem Bankier ausgelacht zu :werden?

Wer an der Börse spielen will sollte schon einiges auf der
hohen Kante haben. Vor allem, damit Verluste nicht allzu sehr
weh tun.

wieso? Entscheind ist, daß man Geld anlegt, daß man nicht unbedingt in nächster Zeit braucht. Auf die Reserven bzw. deren Summe kommt es nicht an.

http://de.wikipedia.org/wiki/Terminmarkt

Dann könnte ich also nicht „Aktie A“ kaufen und wenn :diese am
nächsten Tag um 10% steigt schnell wieder verkaufen und :mir so
die 10% Gewinn einstecken?

Sowas nennt man auch Arbitrage.

Das nennt man ganz gewiß nicht Arbitrage. Arbitrage ist, wenn man Kursunterschiede an verschiedenen Börsen ausnutzt und dort innerhalb kürzester Zeit an Börse A kauft, um an Börse B direkt anschließend zu verkaufen.

Es müsste nach dt. Recht einen
zeitlichen Puffer zwischen dem Kauf und dem Verkauf einer
Aktie liegen.

Wieso das denn?

Ist es richtig, dass der Bankier (in meinem Fall von :der
"Deutschen Bank) eine Mischung aus verschiedenen :Branchen
zusammenstellt, um sicherzugehen, dass ich einen Gewinn
erziele?

Portfoliostreuung ? Das kann er machen. Aber dazu muss er
angewiesen werden.

Bei ein paar hundert Euro kümmert sich kein Mensch der Welt um eine aktive Portfolioverwaltung.

Gruß,
Christian

Hallo Phillip,

Muss ich volljährig (18) sein um Aktien zu kaufen?

ist i.d.R. kein Taschengeldgeschäft, daher entwerder 18 oder Zustimmung der Eltern.

Ich habe gelesen dass man nicht „mal eben“ selber an der Börse
was kaufen, sondern zur Bank gehen muss, wenn man Aktien
kaufen will, stimmt das?

oder halt bei einer Internetbank

Ich habe mir über die Ferien ein paar Hundert Euro
zusammengespart, kann ich damit überhaupt etwas kaufen, oder
muss ich erwarten von meinem Bankier ausgelacht zu werden?

Schau dir mal die Gebührenmodelle der Banken an, z.B: HTTP://www.comdirect.de

da wirst du merken, das das gebühren anfallen, meist auch Mindestgebühren je Vorgang. Natürlich kannst du dir überlegen ob je 20 EUR Gebühren (mal aus der Luft gegriffen) für 200 EUR Aktien A und 200 EUR Akiten B (in Summe 40 EUR Gebühren) deinen Ertrag nenenswert schmälern.

Nunmal angenommen, ich werde NICHT ausgelacht, gehe ich
irgendwelche Verpflichtungen ein, wenn ich eine Aktie kaufe,
z.B. dass ich die Wertpapiere nicht wieder verkaufen kann
(während eines bestimmten Zeitabschnittes) ?

nö. bloss könnten ggf. Spekulationsgewinne zu versteuern sein. Die aktuelle Rechtslage ist mir aber nicht geläufig.

Dann könnte ich also nicht „Aktie A“ kaufen und wenn diese am
nächsten Tag um 10% steigt schnell wieder verkaufen und mir so
die 10% Gewinn einstecken?

na klar, aber siehe oben bitte die Gebühren beachten, die sowohl bei Kauf als auch beim verkauf anfallen.

Ist es richtig, dass der Bankier (in meinem Fall von der
"Deutschen Bank) eine Mischung aus verschiedenen Branchen
zusammenstellt, um sicherzugehen, dass ich einen Gewinn
erziele?

nö. Eine Mischung verschiedener Aktien nennt sich Aktienfond und wird dir sowohl von der Bank als auch von Fondsgesellschaften verkauft. Die risiken (=Verlustmöglichkeiten) liest du am bestren im Verkaufsprospekt (nein, nicht das zweiseitige Infoblättchen zu Werbezwecken) nach.

Ciao maxet.

Laß Dir nichts erzählen!
Hallo Philip,

herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung, Dich schon in jungen Jahren mit sowas zu befassen.

Mit Deinen Fragen bist Du aber hier im Forum offensichtlich falsch. Jedenfalls wenn man einige der bisherigen Antworten betrachten, die von Unkenntnis zeugen. In einem solchen Fall wäre es besser, sich einer Antwort zu enthalten.

Fachleute triffst Du in folgenden Foren:

www.aktienboard.com für Wertpapierhandel allgemein
www.worldtra.de für Devisenhandel
www.moneytec.com für Devisenhandel

Einige der untenstehenden Antworten, die Du vergessen kannst:

„nö. bloss könnten ggf. Spekulationsgewinne zu versteuern sein. Die aktuelle Rechtslage ist mir aber nicht geläufig.“

Falsch. Deine Gewinne werden ganz normal als Einkommen versteuert.
Außer wenn Du Aktien langfristig hältst. Aber davon weiß ich nichts, weil sich meine Geschäfte im Bereich von Minuten bis ein oder zwei Tagen halten.
(Falls Du doch langfristig anlegen willst, solltest Du unbedingt daran denken, daß ein Kollaps des Dollars vor der Tür steht, und keine Wertpapiere halten, die auf Dollars lauten. Es kann natürlich auch sein, daß der Euro mit in den Abgrund gezogen wird. Aber dann hülfe sowieso nur noch Gold bzw. ein Konto in einer goldgedeckten Digitalwährung)

„Sowas nennt man auch Arbitrage. Es müsste nach dt. Recht einen zeitlichen Puffer zwischen dem Kauf und dem Verkauf einer Aktie liegen. Weiteres Stichworte: Put, Call „

Falsch. Das schnelle Kaufen und Verkaufen hat überhaupt nichts mit Arbitragen zu tun (Arbitragen sind das Ausnutzen von Preisunterschieden in verschiedenen Börsen oder anderen Wettbüros). Es muß auch kein zeitlicher Puffer dazwischen liegen, wenn Du schnell mit der Maus bis kannst Du nach einer Sekunde wieder verkaufen. Und Put und Call hat damit absolut nichts zu tun.

„Entscheind ist, daß man Geld anlegt, daß man nicht unbedingt in nächster Zeit braucht. Auf die Reserven bzw. deren Summe kommt es nicht an.

Falsch. Wenn Dein Kapital 200 Euro ist und Du setzt zwei Trades zu 100 Euro in den Sand, mußt Du wieder Zeitungen austragen. Mit verantwortungsvollem Kapitalmanagement setzt man nicht mehr als 3 % für einen Trade ein, den Rest braucht man als Puffer, um Verluste auffangen zu können (Fachbegriff Drawdown)

Nun zu Deinen Fragen:

“Muss ich volljährig (18) sein um Aktien zu kaufen?“

Du mußt allerhand Papierkram erledigen, um ein Handelskonto zu eröffnen. Ich kenne aber einen 16jährigen, der macht das alles über Papa, welcher wiederum nicht die geringste Peilung von Aktien hat. Für die interessanten Sachen wie Optionsscheine mußt Du außerdem die Belehrung eines Bankbeamten über Dich ergehen lassen und einen Schrieb unterschreiben.

“Ich habe gelesen dass man nicht „mal eben“ selber an der Börse was kaufen, sondern zur Bank gehen muss, wenn man Aktien kaufen will, stimmt das?“

Eine Bank ist gut geeignet, um Geld von A nach B zu überweisen! Damit hat sich ihr Daseinszweck erschöpft.
Für alles andere ist sie ungeeignet, ebenso wie Finanzberater oder ähnliche. Wenn die Dir irgendwas empfehlen, dann das, wo sie die meiste Provision kriegen oder was von der Geschäftsführung der Bank als sinnvoll betrachtet wird (um den Gewinn der Bank zu erhöhen).

Ich lebe von Wertpapiergeschäften, betrete aber nie eine Bank…

“Ich habe mir über die Ferien ein paar Hundert Euro zusammengespart, kann ich damit überhaupt etwas kaufen, oder muss ich erwarten von meinem Bankier ausgelacht zu werden?“

Du riskierst einen Totalverlust, besonders als Anfänger. Besser wäre es, mal ein Jahr mit Spielgeld zu handeln und in der Zeit intensiv zu lernen. Demokonten gibt es bei den meisten Anbietern, auch im Devisenhandel etwa bei CMS oder Oanda.

“Nunmal angenommen, ich werde NICHT ausgelacht, gehe ich irgendwelche Verpflichtungen ein, wenn ich eine Aktie kaufe, z.B. dass ich die Wertpapiere nicht wieder verkaufen kann (während eines bestimmten Zeitabschnittes) ?
Dann könnte ich also nicht „Aktie A“ kaufen und wenn diese am nächsten Tag um 10% steigt schnell wieder verkaufen und mir so die 10% Gewinn einstecken?“

Du kannst kaufen und verkaufen, wie Du willst. Früher hieß das Daytrading, aber seitdem die Daytrader nach dem Crash in 2000 alle wieder Taxifahren, hat der Begriff einen negativen Touch.

„Ist es richtig, dass der Bankier (in meinem Fall von der "Deutschen Bank) eine Mischung aus verschiedenen Branchen zusammenstellt, um sicherzugehen, dass ich einen Gewinn erziele?“

Niemand kann sicherstellen, daß Du Gewinn erzielst (außer Du selbst im Arbitragenhandel). Die Bank stellt nur sicher, daß SIE Gewinne erzielt, deshalb überschreite nie die Türschwelle einer Bank und lasse Dir nichts von Bankbeamten erzählen.

Generell kann ich Dir als Praktiker nur raten, viel zu lesen in einschlägigen Foren und Dich nicht von „Fach“leuten beraten zu lassen, sondern den Kontakt zu Leuten zu suchen, die vom Wertpapier- und Devisenhandel leben. Ein Finanzberater wird Dir in höchsten Tönen eine Fondsbeteiligung anpreisen, die 20 % im Jahr bringt (und ihm eine satte Provision), während wir, die selbstständigen Wertpapier- und Devisenhändler, zwar auch 20 % machen, allerdings im Monat.

Viel Erfolg im Wettbüro Börse
Ghad

Der Erklärbär schlug zu!
Hallöchen,

Fachleute triffst Du in folgenden Foren:

www.aktienboard.com für Wertpapierhandel allgemein
www.worldtra.de für Devisenhandel
www.moneytec.com für Devisenhandel

nach einem kurzen Blick in die jeweiligen Foren hats mir die Schuhe von den Füssen gerissen. Eine schöne Sammlung von Deppen, Wichtigtuern und Dumschwätzern.

„nö. bloss könnten ggf. Spekulationsgewinne zu versteuern
sein. Die aktuelle Rechtslage ist mir aber nicht geläufig.“

Falsch. Deine Gewinne werden ganz normal als Einkommen
versteuert.

Steht in dem zitiertem irgendetwas gegenteiliges?

Du mußt allerhand Papierkram erledigen, um ein Handelskonto zu
eröffnen. Ich kenne aber einen 16jährigen, der macht das alles
über Papa, welcher wiederum nicht die geringste Peilung von
Aktien hat. Für die interessanten Sachen wie Optionsscheine
mußt Du außerdem die Belehrung eines Bankbeamten über Dich
ergehen lassen und einen Schrieb unterschreiben.

Bankbeamte gibts nicht und die Belehrung erfolgt mittels Standardtext, der einem ganz gewiss nicht vorgelesen wird.

“Ich habe gelesen dass man nicht „mal eben“ selber an der
Börse was kaufen, sondern zur Bank gehen muss, wenn man Aktien
kaufen will, stimmt das?“

Eine Bank ist gut geeignet, um Geld von A nach B zu
überweisen! Damit hat sich ihr Daseinszweck erschöpft.
Für alles andere ist sie ungeeignet, ebenso wie Finanzberater
oder ähnliche. Wenn die Dir irgendwas empfehlen, dann das, wo
sie die meiste Provision kriegen oder was von der
Geschäftsführung der Bank als sinnvoll betrachtet wird (um den
Gewinn der Bank zu erhöhen).

Ich habe davon gehört, daß man über Banken auch Papiere handeln kann, die man sich selbst aussucht. Eine Beratungspflicht gibt es m.W. nicht.

“Ich habe mir über die Ferien ein paar Hundert Euro
zusammengespart, kann ich damit überhaupt etwas kaufen, oder
muss ich erwarten von meinem Bankier ausgelacht zu werden?“

Du riskierst einen Totalverlust, besonders als Anfänger.

Eigentlich nur, wenn man Papiere kauft, bei denen ein Totalverlust möglich ist und das ist bei den wenigsten Aktien der Fall.

Generell kann ich Dir als Praktiker nur raten, viel zu lesen
in einschlägigen Foren und Dich nicht von „Fach“leuten beraten
zu lassen, sondern den Kontakt zu Leuten zu suchen, die vom
Wertpapier- und Devisenhandel leben. Ein Finanzberater wird
Dir in höchsten Tönen eine Fondsbeteiligung anpreisen, die 20
% im Jahr bringt (und ihm eine satte Provision), während wir,
die selbstständigen Wertpapier- und Devisenhändler, zwar auch
20 % machen, allerdings im Monat.

Komischerweise werden diese Leute ganz ruhig, wenn sie in einem Monat 20% Verlust einfahren. Soll nach allem, was man so hört, auch schon mal vorgekommen sein.

Und noch ein gebührenfreier Hinweis: Du hast einem Anfänger geantwortet, der sich informieren wollte. Wenn der Kollege Deinen Ausführungen folgt, überspringt er die Lernphase und startet direkt als Hazardeur. Will sagen: Deinen Text halte ich der Sachlage für unangemessen.

Gruß,
Christian

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Hallo

Einige der untenstehenden Antworten, die Du vergessen kannst:

„nö. bloss könnten ggf. Spekulationsgewinne zu versteuern
sein. Die aktuelle Rechtslage ist mir aber nicht geläufig.“

Falsch. Deine Gewinne werden ganz normal als Einkommen
versteuert.
Außer wenn Du Aktien langfristig hältst. Aber davon weiß ich
nichts, weil sich meine Geschäfte im Bereich von Minuten bis
ein oder zwei Tagen halten.

halb richtig :smile:

Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften, insbesondere von Wertpapieren, sind zu versteuern, wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr beträgt. (§2 Abs 1 S1 Nr. 7 iVm § 22 Nr. 2 iVm § 23 Abs. 1 S.1 Nr. 2 EStG).
Dies gilt NICHT, wenn wenn Du pro Jahr weniger Gewinn (Gewinn, nicht Veräußerungspreis!) als 512 EUR damit machst (§ 23 Abs. 3 S. 6 EStG).

Wenn Du also nur ein paar 100 EUR investiert und die Aktien verkaufst, dann wirst Du wohl kaum über diese Grenze gelangen (ich gehe mal davon aus, dass Du

  1. sowieso höhere Kosten haben wirst (Depotgebühren)
  2. Du nicht zufällig auf eine Aktie triffst, die eine Kurssteigerung von mehr als ein paar Prozentchen macht
  3. Du nicht noch gleichzeitig ein paar Grundstücke verkaufst (die Du wiederum weniger als 10 Jahre besessen hast, da die auch unter § 23 fallen…))

so - das dazu
Queedin

Hallo,

wie schafft man nach einem Monat 20% im Folgemonat auch noch solche Werte zu erreichen?
Wenn in einem Monat ein starker Ansteig/Absteig war, woher weisst du ob du nun die Richtung drehst, oder so weitermachst?

Müssen die Gewinne eigentlich dann voll versteuert werden oder nach dem Halbeinkünfteverfahren?

Hallo Philipp,

Du bist also noch nicht ganz 18??? Das muss kein Nachteil sein - so hast Du noch etwas Zeit zum Üben!

Tatsache ist, als ich 22 war und mein erstes Aktiendepot eröffnen wurde, hat man mich bei der damals preiswertesten Bank fast ausgelacht. Eine Neukundin ohne Giro-Konto und mit nur ein paar DM wollten die nicht. Aber die Zeiten haben sich geändert. Du solltest Dich informieren, welche Bank das günstigste Online-Depot für Dich einrichtet. Richte Dein Augenmerk dabei auch auf die Mindestgebühren, die pro Transaktion anfallen.

Zuerst würde ich Dir aber einen Besuch in Deiner Stadtbücherei empfehlen. Leihe Dir passende Bücher zum Thema aus und beachte auch die Börsen- und Wirtschafts-Zeitschriften. Suche Dir zum Üben ein paar Aktien aus und beobachte die Kursentwicklung. Sehr gut sind auch Börsenspiele, vor allem für Jugendliche. Dort kannst Du mit einem virtuellen Startkapital arbeiten und als Sieger sogar echte Preise gewinnen.

Wenn Du dann mit richtigem Geld anfängst, denke daran, dass die Bankgebühren bei niedrigen Anlagesummen fast den ganzen Gewinn auffressen und die Verluste vervielfachen können. Der Spruch: „Hin und her macht die Taschen leer“ gilt hier ganz besonders. Fange lieber mit Aktien von Firmen an, unter denen Du Dir etwas vorstellen kannst und bei denen Du fast sicher sein kannst, dass sie nicht innerhalb von ein paar Monaten wieder vom Markt verschwunden sind. Gönne Dir ruhig eine Einstiegsphase mit zwar etwas niedrigeren, aber „sichereren“ Gewinnen, statt direkt in Hochrisikopapiere einzusteigen. Wenn Du das unbedingt willst, kannst Du das später immer noch - Du solltest es Dir aber nochmal gut überlegen, wenn Du die Börse kennengelernt hast.

Und bedenke eins: Was im Nachhinein so einfach aussieht (wenn man damals in Aktie XY eingestiegen wäre, hätte man jetzt schon…) wirkt aus der Gegenwartsperspektive ganz anders - überhaupt nicht einfach! Sonst wären wir alle schon Millionäre! Aber von hätte, wäre, könnte hat man am Ende nichts! Hättest Du die Lottozahlen von letztem Samstag gehabt, wärst Du jetzt auch Millionär! Bedenke, dass Gewinne im Day-Trading in der Regel genauso hart erarbeitet werden müssen wie sonstiges Einkommen auch.

Viele Grüße

Anne

hallo philipp,

als kleinanleger solltest du von einem mindestanlagevolumen von pi X daumen 3.000 € ausgehen und in ca. 8-10 verschieden werte und anlageklassen investieren, also nicht nur aktien.
bei deinen finanziellen verhältnissen bleibt nur ein sparplan bei einer direktbank in einen fonds oder ein zertifikat, welche eine breite streuung aufweisen.
da investierst du z.b 50€ im monat und sparst dir so ein vermögen an.

strubbel
V:open_mouth:)

Guten Tag,

ich würde gerne Aktien kaufen, folgende Fragen:

Muss ich volljährig (18) sein um Aktien zu kaufen?

JA

Ich habe mir über die Ferien ein paar Hundert Euro
zusammengespart, kann ich damit überhaupt etwas kaufen, oder
muss ich erwarten von meinem Bankier ausgelacht zu werden?

Um Aktien mit ein paar hundert Euro kaufen zu wollen, wirst du wohl ein Lächeln von Ihm in Kauf nehmen müssen…
Besser fährst Du in Deiner Situaion mit monatlichen Einzahlungen und somit recht soliden langfristigen Erfolgen…

Nunmal angenommen, ich werde NICHT ausgelacht, gehe ich
irgendwelche Verpflichtungen ein, wenn ich eine Aktie kaufe,
z.B. dass ich die Wertpapiere nicht wieder verkaufen kann
(während eines bestimmten Zeitabschnittes)

Die Wertpapiere sind in Deinem Besitz und wenn Sie keiner mehr kaufen möchte, wirst Du wohl in den sauren Apfel beißen müssen…
Aus diesem Grund sollte man sich diese Form der Anlage sehr reiflich überlegen und zumindest ein Mindestmaß an Wissen darüber aufbringen.
Verpflichtung in dem Sinne gehst Du nicht ein, weil Du ja bei Kauf das Geld dafür bereitstellen musst ( anders bei Termingeschäften)

Dann könnte ich also nicht „Aktie A“ kaufen und wenn diese am
nächsten Tag um 10% steigt schnell wieder verkaufen und mir so
die 10% Gewinn einstecken?

Das könntest Du, aber es entfällt auf diesen Gewinn eine Spekulaionssteuer…(

Danke für die klärenden Worte…

exm.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Vielen Dank Anne,

ich habe mich beim Aktienspiel der FAZ angemeldet und kaufe da erstmal - wie du sagstest - ein paar Aktien von Betrieben von denen ich etwas weiss, zwar kann man bei der FAZ nichts gewinnen, dafür gibt es allerdings kein Ende beim Spiel, ist doch auch schonmal was, oder?

Natürlich werde ich von nun an die Augen für diverse Zeitungen offenhalten, im Fernsehen bekommt man ja leider nur die Gewinner und die Verlierer des Tages erklärt, das reicht mir nicht aus…

Bücher habe ich mir auch schon ausgesucht, ich hatte die selbe Idee!

Da hätte ich allerdings NOCH eine Frage:
Bei dem Börsenspiel der FAZ kann man nur mit Aktien handeln die an der deutschen Börse notiert sind, ab wann ist denn nun ein ausländisches Unternehmen an der Börse eines Landes notiert?

Nochmals vielen Dank für deine Hilfe Anne!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Philipp,

Da hätte ich allerdings NOCH eine Frage:
Bei dem Börsenspiel der FAZ kann man nur mit Aktien handeln
die an der deutschen Börse notiert sind, ab wann ist denn nun
ein ausländisches Unternehmen an der Börse eines Landes
notiert?

Vereinfacht gesagt:
Ein Unternehmen muss sich an einer Börse anmelden, damit seine Aktien dort gehandelt werden können. Jede (renomierte) Börse hat da einige Anforderungen gestellt, bevor dem Antrag stattgegeben wird. So kommt es, dass manche Unternehmen diese Anforderungen (inkl. der dazugehörigen Kosten) und somit nicht in an der Dt. Börse, in London (LSX) oder New York notiert sind.

Ciao maxet.
P.S.: Text auf den du dich nicht bezieht, bitte löschen.

Hallo Philipp,

ich habe mich beim Aktienspiel der FAZ angemeldet und kaufe da
erstmal - wie du sagstest - ein paar Aktien von Betrieben von
denen ich etwas weiss, zwar kann man bei der FAZ nichts
gewinnen, dafür gibt es allerdings kein Ende beim Spiel, ist
doch auch schonmal was, oder?

Klar, das ist eigentlich viel besser, so ganz ohne Ende. Im wirklichen Leben an der Börse gibt es schließlich auch kein Ende.

Natürlich werde ich von nun an die Augen für diverse Zeitungen
offenhalten, im Fernsehen bekommt man ja leider nur die
Gewinner und die Verlierer des Tages erklärt, das reicht mir
nicht aus…

Da hast Du schon recht. Der Vorteil ist aber, dass im Fernsehen oft die Stimmung an der Börse ganz gut rüberkommt. Die schönste Aktie wird nicht steigen, wenn sie niemand beachtet. Allerdings, wenn das Fernsehen berichtet, ist es für eine Reaktion oft schon etwas spät. Dann weiß es schließlich jeder!

Nochmals vielen Dank für deine Hilfe Anne!

Gern geschehen! Und nur Mut! Ich habe zwar schon viel Geld an der Börse verloren - aber ich hätte es ohne die Börse auch nie besessen :wink:. Solange unter dem Strich mehr übrig bleibt, als man bei einer festverzinslichen Anlage besessen hätte, ist ja noch immer alles im grünen Bereich. Trotzdem ist es nützlich, auf den einen oder anderen Fehler zu verzichten.

Viele Grüße

Anne

hallo phillip,

im richtigen leben kannst du aktien an jeder börse kaufen.
ob das sinnvoll ist, aktien in kasachstan zu kaufen, steht auf einem anderen blatt.
aber london oder new york, tokio ist kein problem.
allerdings ist es wesentlich teurer. sehr viele aktien werden ja auch in D. gehandelt, besonders an der berliner börse.

strubbel
B:open_mouth:)

www.aktienboard.com für Wertpapierhandel allgemein
www.worldtra.de für Devisenhandel
www.moneytec.com für Devisenhandel

nach einem kurzen Blick in die jeweiligen Foren hats mir die
Schuhe von den Füssen gerissen. Eine schöne Sammlung von
Deppen, Wichtigtuern und Dumschwätzern.

Die gibt es dort tatsächlich in rauhen Mengen. Wie in jedem Forum. Allerdings gibt es auch einige, die richtig satt Asche machen. Die haben es auch nicht nötig, damit anzugeben. Nach längerem Mitlesen trennt sich die Spreu vom Weizen, und wenn ich dann mal höflich per Mail gefragt habe, habe ich meistens gute Hinweise bekommen. Nicht zuletzt bin ich durch ein solches Forum vom „Zinszahler“ zum „Zinsempfänger“ geworden. (War mal eines meiner Lieblingsthemen, und ihr habt mich hier damals bekehrt)

Und noch ein gebührenfreier Hinweis: Du hast einem Anfänger
geantwortet, der sich informieren wollte. Wenn der Kollege
Deinen Ausführungen folgt, überspringt er die Lernphase und
startet direkt als Hazardeur. Will sagen: Deinen Text halte
ich der Sachlage für unangemessen.

Ich habe aber ausdrücklich gesagt, es solle ein Jahr mit Spielgeld üben. Außerdem, wenn er es ernst meint, kann er sich ja bei mir mal melden.

Gruß
Ghad

wie schafft man nach einem Monat 20% im Folgemonat auch noch
solche Werte zu erreichen?
Wenn in einem Monat ein starker Ansteig/Absteig war, woher
weisst du ob du nun die Richtung drehst, oder so weitermachst?

Ich kann Deine Frage nicht so ganz verstehen. Eventuell bezieht sie sich darauf, Papiere langfristig zu halten.

Das mache ich aber nicht. Ich habe grade mal mein Konto von heute geprüft, da siehst Du, wie das abläuft:

12:35 EUR/USD gekauft zu 1.2394 14:40 verkauft zu 1,2404 = + 10 Pips

16:00 EUR/USD gekauft zu 1,2441 16:05 verkauft zu 1,2451 = + 10 Pips

16:00 USD/CHF verkauft zu 1,2429 16:00 verkauft zu 1,2419 = + 10 Pips

12:30 GBP/USD gekauft zu 1,8104 12:31 verkauft zu 1,8114 = + 10 Pips

15:55 GBP/USD gekauft zu 1,8170 16:00 verkauft zu 1,8180 = + 10 Pips

16:00 USD/JPY verkauft zu 110,27 16:01 gekauft zu 110,17 = + 10 Pips

Natürlich läuft es nicht immer so reibunglos.

Gestern habe ich z.B. 20 Pips verloren und 10 gewonnen = -10 Pips.

Aber wenn die Plustage deutlich über den Minustagen liegen, dann lohnt es sich.

Mit 20 % pro Monat das war einfach mal überschlagen, ich gehe eher von durchschnittlich 1 % pro Tag aus. Tipps mal in Exel ein, da kommt erfreuliches raus nach einem Jahr.

Aber das ist ja auch alles keine Geheimnis. Devisengeschäfte betreiben die Banken über Tochterfirmen, ebenso wie Großkonzerne, etwa Mercedes, die mehr über Devisen- und Geldgeschäfte verdienen als mit Autobauen.

Müssen die Gewinne eigentlich dann voll versteuert werden oder
nach dem Halbeinkünfteverfahren?

Das ist Einkommen, und deshalb kommst in meine EST-Erklärung. Den Rest weiß nur mein Steuerberater. Von Halbeinkünfte habe ich noch nie was gehört.