Aktien und Wechselkurse

Hallo Börsen Experten,

Wenn ich davon ausgehe, dass der EURO wieder fällt und die Aktien in den USA mindestens konstant bleiben, wäre es dann nicht geschickt mir Aktien/Fonds aus den USA zu kaufen?

Oder gibt es Mechanismen wie Wechselgebühren, die dem entgegenwirken?

Viele Grüße,
Vito

hi vito,

WENN.
zur zeit ist der trend aber entgegengesetzt.
vergleiche bitte kgv in europa und usa. europa bietet in nächster zeit deutlich bessere chancen. außerdem ist jeweils die unternehmensstory wichtig.
befasse dich mit megatrends global sowie mit kondratiewzyklen. denn bei geldanlage sollte man über den tellerrand hinwegsehen können.
oder willst du kurzfristig spekulieren?

strubbel
$:open_mouth:)

Hi Strubbel,
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort.

Ich hätte so einen Fond auf den Dow-Jones gekauft und dann gehofft, dass der EURO Kurs in den nächsten 6-12 Monaten dreht.

Was meinst Du dazu?
Und was ist ein ‚kontratiewzyklus‘?

Grüße,
Vito

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Wenn du NUR auf das Wechselkursverhaeltnis setzen willst,
dann kauf doch irgendwelche Wertpapiere auf den
euro/dollar kurs.

Z.B.
http://www.abn-zertifikate.de/showpage.asp?locale=DE…

Levi

hi vito,

kondratiew war ein wirtschaftsforscher, der sich vereinfacht dargestellt mit langfristigen entwicklungen in der wirtschaft befasste.
horiont: jahrhunderte. wenn du im netz nichts findest, probiere die westschreibweisen: kondratiev, kondratieff.
wenn du auf den dow jones setzen willst, kannst du das kostengünstiger mit zertifikaten zun. soll es besser als der sein, wähle aus spitzenfonds aus, welche in den usa invsetieren.
warum eigentlich dow? der s&p 500 bietet eine bessere basis.
ich halte nichts davon, auf währungen zu spekulieren, selbst ausgefuchste hedger verbrennen sich oft genug die finger.
wie sieht die diversifikation deines depots aus?

strubbel
€:open_mouth:)

Hi Strubbel,

Gute Fragen - ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung und auch bisher kein Depot.

Das mit dem Zertifikat ist ein guter Hinweis und die Theorien von Kondratieff sind sehr hilfeich.

Was meine Aufmerksamkeit beim EURO erregt hat, war eigentlich die Aussage, dass der Anstieg des EURO nur bis zu einem Grenzwert von 1,35 Dollar toleriert werden würde - d.h. das Risiko müsste begrenzet sein (und die Gesetze der freien Wirtschaft und Kondratieff ausgehebelt).

Aber wahrscheilich ist es nicht so einfach, oder?

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hi vito,

deine ansatz ist grundfalsch, nimm nie wechselkurse als anlaß dein geld zu investieren. es handelt sich hier um die königsklasse der riskantesten spekulationen überhaupt!
dein grundsatz sei: billig kaufen, teuer verkaufen.
kapitalerhalt bzw. -vermehrung in seitwärtesbewegenden und fallenden märkten.
bei steigenden märkten sollte das kein problem sein.
wobei ich gegen eine währungsabsicherung bei kurzfristigen anlagen (quanto) nichts habe.

strubbel
Z:open_mouth:)
http://zertifikatejournal.de/index.php