vorab : Ich kenne mich mit Aktien sogut wie gar nicht aus.
Habe auf einer Internetseite ein Übungsdepot. Zwei ver. Aktien.
Seit Start sind sie insg. um 22,05% gestiegen.
Da denke ich mir doch als Leihe :
Egal, käufst dir Aktien, auch wenn die Zahlen rot werden, irgendwann müssen die ja steigen. Selbstverständlich käuft man sie sich ein, wenn der Preis / Aktie gerade tief ist.
So kann man doch „eig.“ nichts verlieren?
Bitte klärt mich auf
kann richtig sein oder falsch, ganz nach dem Motto „wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist“!
Wenn einer von uns das wüsste, würde er sich in Monaco auf seiner Yacht aufhalten und nicht diese Fragen beantworten!
Egal, käufst dir Aktien, auch wenn die Zahlen rot werden,
irgendwann müssen die ja steigen. Selbstverständlich käuft man
sie sich ein, wenn der Preis / Aktie gerade tief ist.
So kann man doch „eig.“ nichts verlieren?
Bitte klärt mich auf
Also erstens weisst du erst hinterher, ob der Preis hoch oder tief war (weil er immer weiter fallen/steigen kann). Und zweitens, stell dir vor, du hättest Aktien von GM oder Arcandor gekauft. Da könntest du jetzt lange warten, dass wieder etwas steigt (beide Konzerne sind in die Insolvenz gegangen und die Aktien wertlos geworden).
Ja, langfristig kann man mit Aktien recht wahrscheinlich Gewinne einstreichen, aber dafür braucht es eine breite Streuung (und da man als Privatmensch sich das nicht wirklich leisten kann, gibt es Fonds). Kurzfristig ist es Glücksspiel, und bei zu wenig Streuung kann einem die eine oder andere Unternehmenskatastrophe sehr schnell das Ergebnis dauerhaft verhageln.
Selbstverständlich käuft man
sie sich ein, wenn der Preis / Aktie gerade tief ist.
Theoretisch kauft man Aktien, wenn sie ihren tiefsten Stand haben und verkauft sie, wenn sie am höchsten stehen und sitzt mit dem Gewinn theoretisch auf einer tropischen Insel und läßt sich verwöhnen.
Daß aber nicht jeder auf so einer Insel sitzt, kann entweder darauf zurückzuführen sein, daß es nicht genügend Inseln gibt oder daß die Theorie in der Praxis nicht so einfach funktioniert.
Du kannst Dir jetzt aussuchen, welche Möglichkeit eher in Betracht kommt
Egal, käufst dir Aktien, auch wenn die Zahlen rot werden,
irgendwann müssen die ja steigen. Selbstverständlich käuft man
sie sich ein, wenn der Preis / Aktie gerade tief ist.
So kann man doch „eig.“ nichts verlieren?
Na ja, theoretisch mag das sein. Praktisch sieht es anders aus.
Man kann dann verlieren, wenn die Firma pleite macht, von der man Aktien hat. Dieses Jahr z.B. Escada und Arcandor/Quelle. Infineon hätte es auch beinahe erwischt.
Außerdem kann es sein, dass die Aktie die alten Höchststände gar nicht mehr erreicht. Schau dir mal einen Zehnjahres-Chart von der Deutschen Telekom an, z.B. hier: http://www.wallstreet-online.de
Und auch wenn diese beiden Fälle nicht eintreten, ist es trotzdem nicht so lustig, wenn man 2000 Euro anlegt, und nach einem Jahr sind es nur noch 1000 Euro. Auch wenn sich die Aktie wieder erholt.
Wenn einen das nicht stört und man sich vernünftige Aktien zu einem guten Preis kauft, ja, dann kann man eigentlich nicht verlieren. (Hättest du allerdings letztes Jahr gedacht, dass Quelle pleite macht? Ich nicht.)
wenn Du diese Aktien (fiktiv) im März diesen Jahres gekauft hast, dann hst Du die größten Looser erwischt. Wenn Dein Depot seit Januar 08 läuft, solltest Du Fondsmanager werden!
Aber mal im Ernst:
2 Aktien als gesamte Anlage ist reines Gezocke und keine Kapitalanlage.
Das mit der langen Laufzeit haben wir zwar mal so gelernt, galt uneingeschränkt aber nur von Ende der 70er bis März 2000.
Davor (60er bis 80er) und danach haben die Aktienmärkte eine Seitwärtsbewegung ohne große langfrsitige Gewinne mit starken Schwankungen hingelegt.
Wenn das so weitergehen sollte, braucht man eine gute Idee, wie man damit umgeht. Sonst wirds nix.