Hallo Phileas,
da ich keine Lust habe mich selbst wirklich näher mit
Aktienhandel zu befassen, habe ich mich entschieden in Fonds
zu gehen, erscheint mir einfacher und weniger risikoreich.
absolut richtig, insbesondere, wenn man noch kein Profi ist (bin ich auch nicht)
-Wann steigt man bei Fonds am besten ein oder ist der
Zeitpunkt nich so wichtig (ich lese immer was von
Wertsteigerung in einem Jahr, aber unendlich können die ja
nicht immer um 60 % p.a. steigen)?
Habe 1996 das erste mal von Fonds gehört, bin aber nicht eingestiegen, da ich dachte, die Börse crasht bald…
…war einer meiner größten Fehler.
Ansonsten: Trau keinem, der Dir langfristig von mehr als 8-12% durchschnittliche Rendite p.a. erzählt !!!
Fonds sollte man mindestens 5 (besser 10) Jahre halten können, ohne an das Geld zu müssen. Dann sind kurzfristige Crashs mit "Negativ-"Renditen von 20% kein Problem mehr.
Und: immer einen Notgroschen bereithalten, den man nicht in Fonds investiert hat.
-Was ist das Aufgeld?
Der Ausgabeaufschlag ist sozusagen die „Verkaufsgebühr“ und beträgt ca. 3 - 6 %. Es gibt auch Noload-Fonds, die keinen Ausgabeaufschlag haben, dafür ist die Verwaltungsgebühr höher und nach ca. 3 Jahren sind die ersparten Aufschläge wieder ausgeglichen. Lohnt sich nur bei Fonds, die man evtl. doch nicht solange halten will (z.B. Branchenfonds).
-Gibt es eine gute, unabhängige Seite über Fonds?
Ja, genügend. Infos zu den einzelnen Fonds gibt’s z.b. bei Direktbanken. Ansonsten empfehle ich Dir das Buch:
„An Investmentfonds verdienen“, ISBN 3-448-04009-6 Buch anschauen, Preis 78 DM, Haufe Verlag
Ach ja, nur ca. 20% aller Fonds sind besser, als der vergleichbare Index (z.B. DAX bei Aktienfonds mit dt. Aktien).
Meiner Meinung nach sollte man vor allem Klassiker kaufen, bei denen die Fondgesellschaften schon mindestens 20 Jahre auf dem Markt sind und ständig entsprechende Renditen bringen (z.B. DWS, DIT, Fidelity, Templeton, Pioneer usw.)
Grüsse
Sven
Grüsse
Sven