Hallo Jure!
Habe bis jetzt leider keine befriedigende Antwort der anderen lesen können, also schreib ich mal was auf deine Fragen…
Ich habe vor mir demnächste eine Anlageform zu suchen. Geplant
ist ein Monatlischer Betrag, den ich einzahle. 200-400 Euro
monatlich, welches dann jährlich etwa 3600-4000 Euro
Gesamtsumme ergeben soll.
Welche Fonds ich nehmen soll, dafür will ich mich erst später
entscheiden. Gibt ja Unmengen davon. 
Was meinst du mit erst später entscheiden?
Wichtig ist, wieviel Risiko du eingehen möchtest. Da gibt es Rentenfonds, Aktienfonds, Dachfonds, Immobilienfonds… hier sollte die erste Entscheidung stattfinden, wenn man sich für eine Gruppe entschieden hat, muss man sich entscheiden, ob du z.B. in Deutschland, im Euroland, weltweit… investieren möchtest. Wie du vielleicht schon siehst, ist das für einen Laien nicht sehr einfach. Darum rate ich dir, auf jeden Fall zu einem kompetenten Berater zu gehen. Für kompetent halte ich immer noch die bewährten Berater der Hausbank, die zwar auch ihre Zahlen bringen müssen, aber mehr an der dauerhaften Kundenbeziehung interessiert sind, als am schnellen Geld.
Die anlage soll so eine Art Vermögensaufbau sein. Heisst,
schon so 15 Jahre. Alles in allem sollte sehr flexibel sein!
Langfristig sind zum Beispiel Aktienfonds ratsam, willst du aber flexibel sein, solltest du dein Geld nicht nur in eine einzige Anlage setzen… bei Aktienfonds kannst du zwar auch täglich verkaufen, musst aber, wenns schlecht läuft, zu niedrigen Kursen verkaufen.
Nun! Wie macht man das überhaupt? Ich meine sagt man sich, Ich
kaufe mir jeden Monat 6 Teile a 50 Euro und wenn er steigt
oder fällt eben dementsprechend so viel Anteile, dass ich die
300 EUro voll machen? Oder kann man auch immer seinen Betrag
überweisen, und der Rest geschieht fast automatisch. KLärt
mich mal auf!
Dass ich zu einem Online-Broker gehe wegen
den Kosten, ist mir schon klar.
Die Funktionsweise ist ganz einfach: Man kauft für einen Betrag x (in deinem Fall 300,-) jeden Monat Anteile. Bei hohen Kursen bekommst du für deine 300,- weniger Anteile, bei niedrigen Kursen mehr Anteile. Wenn man dann den Durchschnittspreis ausrechnet, hat man einen Kursvorteil, auch „Cost-Average-Effekt“.
Dann noch, Ausgabeaufschlag, Zuschläge…was weiss ich. Was
genau bedeuten die Sachen. Steuern für Gewinne werde ich mir
sowieso mal selbst anlesen, wie es damit aussieht.
Es gibt bei Fonds Ausgabeaufschläge von 0-5%. 0% sind z.B. bei kurzfristigen Geldmarktfonds, 5% häufiger bei Aktienfonds.
Das bedeutet, wenn du für 100,- Anteile kaufst, werden dir z.B. 5% abgezogen -> 95,- Anteile kaufen, 5,- Ausgabeaufschlag. Dies ist sowas wie die Provision/ das Gehalt für den Fondsmanager, der ständig die Kapitalmärkte beobachtet und den Fonds managed.
Dazu kommen i.d.R. noch Verwaltungskosten, die sind bei langfristigen Anlagen niedriger als bei kurzfristigen.
Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen ;o)
Grüße
Deli
Ah jo…mir fällt bestimmt noch was ein, aber hoffe, dass
endlich mal meine Grundlagen hier entstehen.
Danke für Eure Antworten!
Grüsse!