Aktienfonds - Viele Fragen

Hallo Zusammen!

Nachdem ich bei diversen Hardware-Problemen hier schon gute Antworten bekommen habe, stelle ich mal ein paar Fragen hier! :wink:

Ich habe vor mir demnächste eine Anlageform zu suchen. Geplant ist ein Monatlischer Betrag, den ich einzahle. 200-400 Euro monatlich, welches dann jährlich etwa 3600-4000 Euro Gesamtsumme ergeben soll.
Welche Fonds ich nehmen soll, dafür will ich mich erst später entscheiden. Gibt ja Unmengen davon. :wink:
Die anlage soll so eine Art Vermögensaufbau sein. Heisst, schon so 15 Jahre. Alles in allem sollte sehr flexibel sein!

Nun! Wie macht man das überhaupt? Ich meine sagt man sich, Ich kaufe mir jeden Monat 6 Teile a 50 Euro und wenn er steigt oder fällt eben dementsprechend so viel Anteile, dass ich die 300 EUro voll machen? Oder kann man auch immer seinen Betrag überweisen, und der Rest geschieht fast automatisch. KLärt mich mal auf! :wink: Dass ich zu einem Online-Broker gehe wegen den Kosten, ist mir schon klar.

Dann noch, Ausgabeaufschlag, Zuschläge…was weiss ich. Was genau bedeuten die Sachen. Steuern für Gewinne werde ich mir sowieso mal selbst anlesen, wie es damit aussieht.

Ah jo…mir fällt bestimmt noch was ein, aber hoffe, dass endlich mal meine Grundlagen hier entstehen.

Danke für Eure Antworten!

Grüsse!

Hallo
Der gleiche Tip wie oben.
Wenden Sie sich an die AWD, denn es ist nach meiner Erfahrung die einzigste Organisation, die sie nicht über die Ohren hauen möchte. Die AWD ist unabhängig und legt ein Profil für Sie persönlich an, da können bei dem was sie Vorhaben schon je nach Anlage jährlich 8-15% und nochmehr drinn liegen. Ist klar, je höher der Zins, je risiko behafteter. Die AWD verlangt zwar einen einmaligen Beitrag für die bearbeitung Ihrer anlagestrategien, aber dieser Beitrag ist in keinem Verhältnis zum mehrgewinn. Seien auch Sie gespannt, wieviel tausender da im Jahr rausspringen. bei mir sind es etwa 2500Euro jährlich, welche ich mit besseren Versicherungen, besseren Leistungen, besseren Vorsorgestrategien einspare.

Grüsse Sebastian

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Hallo
Der gleiche Tip wie oben.
Wenden Sie sich an die AWD, denn es ist nach meiner Erfahrung
die einzigste Organisation, die sie nicht über die Ohren hauen
möchte. Die AWD ist unabhängig und legt ein Profil für Sie
persönlich an, da können bei dem was sie Vorhaben schon je
nach Anlage jährlich 8-15% und nochmehr drinn liegen. Ist
klar, je höher der Zins, je risiko behafteter. Die AWD
verlangt zwar einen einmaligen Beitrag für die bearbeitung
Ihrer anlagestrategien, aber dieser Beitrag ist in keinem
Verhältnis zum mehrgewinn. Seien auch Sie gespannt, wieviel
tausender da im Jahr rausspringen. bei mir sind es etwa
2500Euro jährlich, welche ich mit besseren Versicherungen,
besseren Leistungen, besseren Vorsorgestrategien einspare.

Grüsse Sebastian

Ich habe selten so einen Blödsinn gelesen… aber jeder wie er möchte ^^

Zum Fragesteller:

Ich würde mir einen der bekannten Fondsvermittler aussuchen, (z.b. happyfonds.de , ist auch Stiftung Warentest erprobt) und dort ein Depot bei Ebase eröffnen.

Das kostet 36 Euro pro Jahr, dafür kann man sich so viele Fondssparpläne wie man möchte einrichten, und ca. 4500 Fonds OHNE Ausgabeaufschlag kaufen)

Um die passenden Fonds zu finden, kann man sich für den Anfang mal die „Finanztest“ am Kiosk kaufen (die auch zum Versicherungsvergleich etc. 100x besser geeignet ist als ein „unabhängige“ *rofl* AWD-Vertreter)

Ich habe selten so einen Blödsinn gelesen… aber jeder wie er
möchte ^^
Zum Fragesteller:
Ich würde mir einen der bekannten Fondsvermittler aussuchen,
(z.b. happyfonds.de , ist auch Stiftung Warentest erprobt) und
dort ein Depot bei Ebase eröffnen.
Das kostet 36 Euro pro Jahr, dafür kann man sich so viele
Fondssparpläne wie man möchte einrichten, und ca. 4500 Fonds
OHNE Ausgabeaufschlag kaufen)
Um die passenden Fonds zu finden, kann man sich für den Anfang
mal die „Finanztest“ am Kiosk kaufen (die auch zum
Versicherungsvergleich etc. 100x besser geeignet ist als ein
„unabhängige“ *rofl* AWD-Vertreter)

Über Finanztest möchte ich hier nicht reden. Komisch finde ich aktuell, wenn ich am Zeitschriftenstand die Öko-Test sehe. Früher habe ich darin Tests für Babycremes, Lippenstift und Sonnenöl gefunden - heute: Riester-Renten, Lebensversicherungen… ÖKO-TEst, hallo??? Egal, das musste mal raus…

Zum Thema: Dieser Beitrag ist mit weitem Abstand weniger blödsinnig als der AWD-Kommentar, aber meiner Meinung nach doch weit am Ziel vorbei.
Klar, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, aber wieso glauben eigentlich soviele Leute in Deutschland, man „versteht“ die Börse, wenn man sein Geld in die Fonds anlegt, die Finanztest oder andere Börsenblätter empfehlen?
Einige Gedanken dazu:
1.) Wieviele Personen kennen Sie, die sich eine Autozeitschrift kaufen, um die Bremsbeläge selber zu tauschen, einen Airbag einzubauen oder die Lenkung einzustellen? Und wieviele davon leben noch?
2.) Jeder macht „so nebenbei“ beim Feierabend-Bier einen auf Wertpapierexperte, weil er den Börsenteil der FAZ als Unterlage hat - aber warum machen so wenig leute „nebenbei“ einen auf Elektroninstallateur? Und ist bei denen, die es tun, auch alles gemäß Installationsvorschrift?
3.) Für jeden Fachmann, sei es Maurer, Rechtsanwalt, Sachverständiger, Fleischereifachverkäufer oder ähnliches, wird mehr oder weniger gerne gezahlt. Nur wenn es um Geldanlage geht, spart man zuerst am Wissen!? Komische Logik!
4.) Warum nicht einfach mal ein paar (ein paar!) Euro aus der Rippe schneiden, einen kleinen Ausgabeaufschlag bezahlen, und dafür einen Fachmann haben, der mich innerhalb weniger Tage (Stunden?) anruft, wenn’s an der Börse brennt? Was nützt mir eine 36€-ohne-Ausgabeaufschlag-Depot-mit-Finanttest-Abo, wenn der Börsencrash erst in der nächsten Monatsausgabe steht?
5.) Wenn die BILD-Zeitung/Finanztest/etc. schreibt, welche Fonds gut sind, sollte man überlegen auszusteigen.

Frank Wilke

Über Finanztest möchte ich hier nicht reden. Komisch finde ich
aktuell, wenn ich am Zeitschriftenstand die Öko-Test sehe.
Früher habe ich darin Tests für Babycremes, Lippenstift und
Sonnenöl gefunden - heute: Riester-Renten,
Lebensversicherungen… ÖKO-TEst, hallo??? Egal, das musste
mal raus…

Wieso reden Sie nicht gern über Finanztest ? Sind sie bei einer der Gesellschaften tätig, die dort durchweg im unteren Drittel platziert sind ?

Und btw.: Ökotest hat mit der Stiftung Warentest (=Finanztest) genauso viel zu tun wie der Weihnachtsmann an Ostern :smile:

Zum Thema: Dieser Beitrag ist mit weitem Abstand weniger
blödsinnig als der AWD-Kommentar, aber meiner Meinung nach
doch weit am Ziel vorbei.
Klar, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, aber wieso
glauben eigentlich soviele Leute in Deutschland, man
„versteht“ die Börse, wenn man sein Geld in die Fonds anlegt,
die Finanztest oder andere Börsenblätter empfehlen?

Hab ich doch nicht gesagt, ich sagte „für den Anfang“ kann das ganz sinnvoll sein, da die Fonds dort über viele Jahre beobachtet werden, und in Listen eingestuft werden. Das hat nichts damit zu tun, dass jemand (BILD-Zeitung) schreibt, „Leute kauft Fonds XY!“

Einige Gedanken dazu:
1.) Wieviele Personen kennen Sie, die sich eine
Autozeitschrift kaufen, um die Bremsbeläge selber zu tauschen,
einen Airbag einzubauen oder die Lenkung einzustellen? Und
wieviele davon leben noch?

Ich glaube niemanden, aber ich kenne dafür umso mehr Leute, die Werkstattpreise vergleichen, bevor Sie Ihren Wagen warten lassen.

4.) Warum nicht einfach mal ein paar (ein paar!) Euro aus der
Rippe schneiden, einen kleinen Ausgabeaufschlag bezahlen, und
dafür einen Fachmann haben, der mich innerhalb weniger Tage
(Stunden?) anruft, wenn’s an der Börse brennt? Was nützt mir
eine 36€-ohne-Ausgabeaufschlag-Depot-mit-Finanttest-Abo, wenn
der Börsencrash erst in der nächsten Monatsausgabe steht?

Genau dafür gibt es Investmentfonds, denn was macht wohl der verantwortliche Fondsmanager, wenn es an der Börse brennt? Das, was er in vielen Studienjahren gelernt hat (meist sogar mit Erfolg, und besser, als es jeder von uns könnte)

5.) Wenn die BILD-Zeitung/Finanztest/etc. schreibt, welche
Fonds gut sind, sollte man überlegen auszusteigen.

Ich glaub da verwechselt jmd. Fonds mit Aktien…

Über Finanztest möchte ich hier nicht reden. Komisch finde ich
aktuell, wenn ich am Zeitschriftenstand die Öko-Test sehe.
Früher habe ich darin Tests für Babycremes, Lippenstift und
Sonnenöl gefunden - heute: Riester-Renten,
Lebensversicherungen… ÖKO-TEst, hallo??? Egal, das musste
mal raus…

Wieso reden Sie nicht gern über Finanztest ? Sind sie bei
einer der Gesellschaften tätig, die dort durchweg im unteren
Drittel platziert sind ?

Nein, zum Glück bin ich freie Makler. An anderer Stelle habe ich mir bereits den Zorn der Kollegen zugezogen, weil ich kein Fan von Finanztest bin. Da ich mit meiner Meinung allein bin, möchte ich sie hier nicht verbreiten und die Diskussion ausufern lassen.

Und btw.: Ökotest hat mit der Stiftung Warentest (=Finanztest)
genauso viel zu tun wie der Weihnachtsmann an Ostern :smile:

Das weiß ich, aber danke für den Tipp. Hier ging es auch lediglich um die Zeitschrift ÖkoTest und die sinnfreie ökologische Betrachtung von Versicherungen.

Einige Gedanken dazu:
1.) Wieviele Personen kennen Sie, die sich eine
Autozeitschrift kaufen, um die Bremsbeläge selber zu tauschen,
einen Airbag einzubauen oder die Lenkung einzustellen? Und
wieviele davon leben noch?

Ich glaube niemanden, aber ich kenne dafür umso mehr Leute,
die Werkstattpreise vergleichen, bevor Sie Ihren Wagen warten
lassen.

Das ist etwas anderes. Dann vergleichen sie die Preise der Fondsplattformen, aber wählen sie nicht Fonds aus einer Zeitschrift.

Was nützt mir
eine 36€-ohne-Ausgabeaufschlag-Depot-mit-Finanttest-Abo, wenn
der Börsencrash erst in der nächsten Monatsausgabe steht?

Genau dafür gibt es Investmentfonds, denn was macht wohl der
verantwortliche Fondsmanager, wenn es an der Börse brennt?

Aus dem Fenster springen? Fonds haben teilweise mindestquoten für ihren aktienanteil, außerdem kann der Fondsmanager teilweise nur umschichten. Und wenn ein 5-Milliarden-Fonds versucht, seine Papiere beim Crash auf den MArkt zu werfen, wird er a) den Crash verstärken oder b) keine Käufer für diese Massen an Papieren finden!

Das, was er in vielen Studienjahren gelernt hat (meist sogar
mit Erfolg, und besser, als es jeder von uns könnte)

Tja, und da fragt man sich, warum über 80% der Fonds nichtmal ihren Vergleichsindex schlagen!

frank Wilke

Hallo

Wieso reden Sie nicht gern über Finanztest ? Sind sie bei
einer der Gesellschaften tätig, die dort durchweg im unteren
Drittel platziert sind ?

Finanztest ist nicht die Bibel! Klar können die Testverfahren ordentlich durchführen. Aber nach welchen Kriterien die manchmal testen ist schon amüsant.
(Ich bin bei keinem dort jemals getsteten Untrenehmen tätig. Aber seit 20 Jahren in dieser Branche…)

Zum Thema: Dieser Beitrag ist mit weitem Abstand weniger
blödsinnig als der AWD-Kommentar, aber meiner Meinung nach
doch weit am Ziel vorbei.

Der AWD-Artikel ist ja wohl Favorit für die Wahl zum „Spaß des Jahres“…! :wink:

Klar, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, aber wieso
glauben eigentlich soviele Leute in Deutschland, man
„versteht“ die Börse, wenn man sein Geld in die Fonds anlegt,
die Finanztest oder andere Börsenblätter empfehlen?

Wer zwischen 98 und 2003 investiert war sollte begriffen haben, dass reine Rennlisten und Ratings nicht zum Ziel führen! Eher in die Armut.

Genau dafür gibt es Investmentfonds, denn was macht wohl der
verantwortliche Fondsmanager, wenn es an der Börse brennt?
Das, was er in vielen Studienjahren gelernt hat (meist sogar
mit Erfolg, und besser, als es jeder von uns könnte)

TRUGSCHLUSS! Die meisten Fonds werden relativ gemanagt. Wenn es an der Börse brennt ist der Manager gut, wenn es in seinem Fonds nicht mehr oder sogar ein kleines bißchen weniger brennt. Aber nicht dafür, dass Feuer auszutreten… .
Bsp: Der Manager eines Fonds für Deutsche Aktien hatte keine Chance zwische 2000 und 2003 Verluste zu vermeiden. Er muß nunmal in diesen Markt investieren.
Wenn Du vom Fondsmanager erwartest, dass er Vermögensverwaltung betreibt, wirst Du herb enttäuscht werden, wenn es wieder mal nach unten geht.(Da haben wir wieder das Thema Armut.)

Ich glaub da verwechselt jmd. Fonds mit Aktien…

Heute gibt es fast mehr Fonds als Aktien. Viele sind so speziell, dass sie eine ähnliche Risikostruktur wie manche Aktien aufweisen,
Der Kollege hat übrigens Recht: Der Bildzeitungindikator ist ein zuverlässiges Ausstiegssignal. Letztes Beispiel: Bild schriebt über den Börsengang von Air Berlin im Mai… .

Sorry Kristian, aber mit den propagierten Ideen werden Sie das nächste Crashopfer! Trotzdem viel Glück!

Schorsch

Hallo Jure!
Habe bis jetzt leider keine befriedigende Antwort der anderen lesen können, also schreib ich mal was auf deine Fragen…

Ich habe vor mir demnächste eine Anlageform zu suchen. Geplant
ist ein Monatlischer Betrag, den ich einzahle. 200-400 Euro
monatlich, welches dann jährlich etwa 3600-4000 Euro
Gesamtsumme ergeben soll.
Welche Fonds ich nehmen soll, dafür will ich mich erst später
entscheiden. Gibt ja Unmengen davon. :wink:

Was meinst du mit erst später entscheiden?
Wichtig ist, wieviel Risiko du eingehen möchtest. Da gibt es Rentenfonds, Aktienfonds, Dachfonds, Immobilienfonds… hier sollte die erste Entscheidung stattfinden, wenn man sich für eine Gruppe entschieden hat, muss man sich entscheiden, ob du z.B. in Deutschland, im Euroland, weltweit… investieren möchtest. Wie du vielleicht schon siehst, ist das für einen Laien nicht sehr einfach. Darum rate ich dir, auf jeden Fall zu einem kompetenten Berater zu gehen. Für kompetent halte ich immer noch die bewährten Berater der Hausbank, die zwar auch ihre Zahlen bringen müssen, aber mehr an der dauerhaften Kundenbeziehung interessiert sind, als am schnellen Geld.

Die anlage soll so eine Art Vermögensaufbau sein. Heisst,
schon so 15 Jahre. Alles in allem sollte sehr flexibel sein!

Langfristig sind zum Beispiel Aktienfonds ratsam, willst du aber flexibel sein, solltest du dein Geld nicht nur in eine einzige Anlage setzen… bei Aktienfonds kannst du zwar auch täglich verkaufen, musst aber, wenns schlecht läuft, zu niedrigen Kursen verkaufen.

Nun! Wie macht man das überhaupt? Ich meine sagt man sich, Ich
kaufe mir jeden Monat 6 Teile a 50 Euro und wenn er steigt
oder fällt eben dementsprechend so viel Anteile, dass ich die
300 EUro voll machen? Oder kann man auch immer seinen Betrag
überweisen, und der Rest geschieht fast automatisch. KLärt
mich mal auf! :wink: Dass ich zu einem Online-Broker gehe wegen
den Kosten, ist mir schon klar.

Die Funktionsweise ist ganz einfach: Man kauft für einen Betrag x (in deinem Fall 300,-) jeden Monat Anteile. Bei hohen Kursen bekommst du für deine 300,- weniger Anteile, bei niedrigen Kursen mehr Anteile. Wenn man dann den Durchschnittspreis ausrechnet, hat man einen Kursvorteil, auch „Cost-Average-Effekt“.

Dann noch, Ausgabeaufschlag, Zuschläge…was weiss ich. Was
genau bedeuten die Sachen. Steuern für Gewinne werde ich mir
sowieso mal selbst anlesen, wie es damit aussieht.

Es gibt bei Fonds Ausgabeaufschläge von 0-5%. 0% sind z.B. bei kurzfristigen Geldmarktfonds, 5% häufiger bei Aktienfonds.
Das bedeutet, wenn du für 100,- Anteile kaufst, werden dir z.B. 5% abgezogen -> 95,- Anteile kaufen, 5,- Ausgabeaufschlag. Dies ist sowas wie die Provision/ das Gehalt für den Fondsmanager, der ständig die Kapitalmärkte beobachtet und den Fonds managed.

Dazu kommen i.d.R. noch Verwaltungskosten, die sind bei langfristigen Anlagen niedriger als bei kurzfristigen.

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen ;o)

Grüße
Deli

Ah jo…mir fällt bestimmt noch was ein, aber hoffe, dass
endlich mal meine Grundlagen hier entstehen.

Danke für Eure Antworten!

Grüsse!

Hallo Deli!

Ja, da muss ich Dir zustimmen. Was von den anderen gekommen ist, entsprach nicht wirklich meiner Fragestellung.
Aber mal zu deinen Punkten. Ich denke auch, dass es für das erst mal ganz sinnvoll ist, zu einer Bank zu gehen. Ich denke, die können mir die ganzen Unterschiede erklären (Fondsarten) und ich kann mich hinterher immer noch entscheiden, was ich mache.
Ich meinte eigentlich mit erst später, im Sinne von „die nächsten 2 Monate“. In deiser Zeit wollte ich mich festlegen, welchen Fonds ich nehmen sollte. Oder ob es mehrere sein sollen (Streuung).
Das mit dem Cost-Average-Effekt habe ich mir in etwa genau so vorgestellt. Ein wenig schlau war ich schon vorher. :wink:

Zu den restlichen Erklärungen (Ausgabeaufschlag, Anteile-Rechnung) hast Du ja alles gesagt, jetzt verstehe ich das auch.

Wie oben schon gesagt, ist es wohl wirklich als Laie das Beste, zuerst zur Hausbank zu gehen, um sich grundlegende Informationen holen zu können.

Ich möchte an dieser Stelle auch noch Danke sagen, dass man Tipps auch ohne „Kaufberatung“ geben kann. :wink: Der erste Post mit dem AWD-Werbe-Prospekt hat mich doch sehr abgeschreckt, obschon ich von deren Qualitäten gehört habe. Ich wollte ja nur Vorab-Infos.

Schönen Dank für Deine Hilfe!
Grüsse,
Jure!

Genau dafür gibt es Investmentfonds, denn was macht wohl der
verantwortliche Fondsmanager, wenn es an der Börse brennt?

Aus dem Fenster springen? Fonds haben teilweise mindestquoten
für ihren aktienanteil, außerdem kann der Fondsmanager
teilweise nur umschichten. Und wenn ein 5-Milliarden-Fonds
versucht, seine Papiere beim Crash auf den MArkt zu werfen,
wird er a) den Crash verstärken oder b) keine Käufer für diese
Massen an Papieren finden!

Na, dann muss man sich halt mal ein paar vernünftige Fonds etwas längerfristig ansehen. Zum Beispiel (mein „Lieblingsfonds“):
Fidelity European Growth Fund
Wertentwicklung nach Abzug aller Kosten seit Auflage 1990: ca. 15% p.a.
Wie jeder weiß, gab es seit 1990 auch ein paar schlechte Jahre, also wüsste ich nicht, was es daran auszusetzen gibt. Übrigens steht dieser Fonds auch in der Bestenliste der Finanztest bei europäischen Aktienfonds auf Platz 1 (seit Ewigkeiten schon)
Ein guter Fondsmanager verkauft keine Aktien, wenn es mal nicht so gut läuft!

Tja, und da fragt man sich, warum über 80% der Fonds nichtmal
ihren Vergleichsindex schlagen!

Tja, und da frage ich mich, wieso man nicht sein Geld in einen oder mehrere der restlichen 20% der Fonds anlegt, die den Index schlagen ??

Na, dann muss man sich halt mal ein paar vernünftige Fonds
etwas längerfristig ansehen. Zum Beispiel (mein
„Lieblingsfonds“):
Fidelity European Growth Fund
Wertentwicklung nach Abzug aller Kosten seit Auflage 1990: ca.
15% p.a.
Wie jeder weiß, gab es seit 1990 auch ein paar schlechte
Jahre, also wüsste ich nicht, was es daran auszusetzen gibt.

Das kann ich dir sagen: Genau Fonds wie diesen meinte ich auch. Die Fonds-Manager von Fidelity haben inzwischen ein großes Problem: Sie können das „Dickschiff“ Fidelity mit derzeit fast 22 MILLIARDEN Dollar kaum noch bewegen. Daher soll dieser Fonds nicht mehr in Hitlisten präsentiert werden, alle Plattformen sollen gezwungen werden, den Fonds nur noch ohne Rabatte zu verkaufen, etc.
Nicht umsonst hat der Fonds inzwischen einen seiner S&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:-Sternchen verloren!
Die früheren Jahre sind unbestritten sensationell. Aber schau dir mal die relative Performance an, als die (eigentlich gewünschte) Outperformance im Vergleich zum MSCI Europe. Auf 10 Jahre einfasch gigantisch, aber:
1 Jahr - 21,83% Rendite, aber -0,16% im Vergleich zum MSCI Europe.
3 Monate - 8,22% REndite, aber -2,50% im vergleich zum MSCI Europe.

Übrigens steht dieser Fonds auch in der Bestenliste der
Finanztest bei europäischen Aktienfonds auf Platz 1 (seit
Ewigkeiten schon)

Der Fonds bringt’s nicht mehr! Was wieder für die Hitlisten von Finanztest spricht.
Übrigens: Hitlisten zu erstellen, in denen die Top-Performer der Vergangenheit stehen, kann Excel ganz automatisch… das ist keine Kunst. Man muss jetzt die Fonds mit dem größten Potenzial finden!!!

Ein guter Fondsmanager verkauft keine Aktien, wenn es mal
nicht so gut läuft!

Genau das tut er, wenn es notwendig ist und er es kann. Ist es notwendig, aber kann er es nicht, rutscht der Fonds ab (s.o. Fidelity European Growth).

Tja, und da frage ich mich, wieso man nicht sein Geld in einen
oder mehrere der restlichen 20% der Fonds anlegt, die den
Index schlagen ??

Gute Idee - warum hast du dann den Fidelity-Fonds ausgewählt, der das eben nicht mehr kann?

Frank Wilke

Gute Idee - warum hast du dann den Fidelity-Fonds ausgewählt,
der das eben nicht mehr kann?

Ich bin bereits im Dezember 2005 auf den Nachfolger, den Fidelity European Fund (WKN: A0H0V4) umgestiegen - eben aus den von dir genannten Gründen.
Der Growth Fund wird auch bei uns in der Anlageberatung nicht mehr empfohlen, da ist er auch durch den Neuen ausgetauscht worden.

Grüße, Kris (…der trotzdem froh ist, vor Jahren sein Geld dem ersteren Fidelity anvertraut zu haben)

Gute Idee - warum hast du dann den Fidelity-Fonds ausgewählt,
der das eben nicht mehr kann?

Ich bin bereits im Dezember 2005 auf den Nachfolger, den
Fidelity European Fund (WKN: A0H0V4) umgestiegen - eben aus
den von dir genannten Gründen.

Schade! Der Fidelity European Growth hat in 3 Monaten
8,22% gemacht und damit -2,50% im Vergleich zum MSCI Europe
Der von dir gewählte Fidelity European Fund hat in 3 Monaten
7,24% gemacht und damit -3,48% im Vergleich zum MSCI Europe
Vom European Growth wegzugehen ist ja okay, aber man muss sich doch nicht gleich verschlechtern!?

Der Growth Fund wird auch bei uns in der Anlageberatung nicht
mehr empfohlen, da ist er auch durch den Neuen ausgetauscht
worden.

Gut zu wissen, aus obigen Gründen!

Grüße, Kris (…der trotzdem froh ist, vor Jahren sein Geld
dem ersteren Fidelity anvertraut zu haben)

Das sei dir von Herzen gegönnt!

Frank Wilke

Schade! Der Fidelity European Growth hat in 3 Monaten
8,22% gemacht und damit -2,50% im Vergleich zum MSCI Europe
Der von dir gewählte Fidelity European Fund hat in 3 Monaten
7,24% gemacht und damit -3,48% im Vergleich zum MSCI Europe
Vom European Growth wegzugehen ist ja okay, aber man muss sich
doch nicht gleich verschlechtern!?

Naja, ich sehe mir die Wertentwicklung, grad bei Aktienfonds, eigentlich nicht auf 3, 6 oder 12 Monate an… Ich denke da eher längerfristig… Und das ich mich dabei nicht nur auf Europa konzentriere, ist ja hoffentlich auch klar… Ich teile mein Geld aus meiner Sicht ganz gut auf (mache fast alles per Sparplan, 50 Euro hier, 50 Euro da, natürlich ohne Ausgabeaufschläge), und selbst mit einer Wertentwicklung, die du für den European Fund rausbekommen hast (7,24 % in 3 Monaten) - also ich meckere darüber nicht, ehrlich gesagt… Klar, man könnte auch einfach ein Indexzertifikat nehmen, und den MSCI 1:1 abbilden, aber das wäre mir persönlich zu langweilig… Aber jeder wie er mag! Es gibt sogar noch Leute/Kunden, die zum Vermögensaufbau nur einen klassischen Sparplan mit 1,25% (!!) Verzinsung nehmen, da ihnen alles andere zu riskant ist… Was soll man da noch sagen?

Das sei dir von Herzen gegönnt!

Dankeschön :wink:

Ich denke auch, dass es für das
erst mal ganz sinnvoll ist, zu einer Bank zu gehen.

Stimmt.
Mit jedem Gespräch wirst Du klüger. :smile:

Ich denke,
die können mir die ganzen Unterschiede erklären (Fondsarten)

Die Banken haben übrigens für angehende Wertpapierbesitzer oft sehr schöne und gut verständliche Broschüren,
und sind auch verpflichtet, ihnen diese Broschüren zu geben.

Schließlich müssen sie die Anleger über Funktion und Risiken der Anlageformen aufklären.

und ich kann mich hinterher immer noch entscheiden, was ich
mache.

Nie etwas sofort unterschreiben. Immer erst mal mitnehemen und mindestens einmal „darüber schlafen“.
Anlageberater, die „Druck machen“ sind fast immer unseriös.

Bis dahin das Geld erst mal auf einem Tagesgeldkonto o. ä. parken.

Grüße,
JoKu

Hallo mal wieder,

Nein, zum Glück bin ich freie Makler. An anderer Stelle habe
ich mir bereits den Zorn der Kollegen zugezogen, weil ich kein

schön, dass Sie an mich denken .-))

Fan von Finanztest bin. Da ich mit meiner Meinung allein bin,
möchte ich sie hier nicht verbreiten und die Diskussion
ausufern lassen.

ist nicht so ganz richtig formuliert, was Sie da schreiben:
Sie haben in einer Art über die Finanztest geschrieben, die schon die Grenze des guten Geschmackst überschreitet. (und das jetzt nett formuliert).
Das hat nix damit zu tun, ob Sie Fan von der Zeitschrift sind oder nicht, eher mit Fairness.

Gruss
Börsenfan1968