Guten Tag,
ich habe eine recht kurze Frage: wie risikoorientiert sind die folgenden Fonds? Welches ist Ihrer Meinung nach der risikoreichste und welches der risikoärmste und welche liegen im Mittelfeld? Dass alle u.g. eher zum höheren Risiko tendieren ist mir schon klar.
Pioneer u.s. Pioneer A USD (LU0133642578), FT New Generation (DE0009770362), DWS Akkumula (DE0008474024), DWS Top 50 Welt (DE0009769794), Nürnberger Cominvest A (DE0008471228).
Für mehrere evtl. gleiche Meinungen wäre ich dankbar. Ich weiss, dass dies immer nur subjektive Einzelmeinungen sind, aber es würde mir trotzdem zur allgemeinen Orientierung helfen.
ich habe eine recht kurze Frage: wie risikoorientiert sind die
folgenden Fonds? Welches ist Ihrer Meinung nach der
risikoreichste und welches der risikoärmste und welche liegen
im Mittelfeld? Dass alle u.g. eher zum höheren Risiko
tendieren ist mir schon klar.
es gibt schon Möglichkeiten, das Risiko auf Basis der Vergangenheitsdaten zu beurteilen. Kennzahlen sind z.B. die Volatilität (Schwankungsbreite), je höher desto mehr Risiko, und die Höhe der stäksten Verluste. Beide Kennziffern kann man z.B. bei Fondsweb.de in Erfahrung bringen. Hier die Daten zu den Fonds (Vola 3 Jahre in % / max Verlsut in %)
Pioneer u.s. Pioneer A USD (18,36 / -43,21)
FT New Generation (24,64 / -72,25)
DWS Akkumula (17,26 / -36,45)
DWS Top 50 Welt (16,85 / -38,35)
Nürnberger Cominvest A (26,64 / -54,08)
Somit ist also der recht konzentriert investierende New Generation die heißeste Kiste. Ich glaube aber, dass der Pioneer dem nicht wirklich nachsteht. Die genannten Zahlen scheinen mir auf Basis des Fondspreises in USD zu sein. In Euro dürfte das schlechter aussehen. Zumal auch für die Zukunft ein erhebliches Währungsrisiko aus dem USD hiunzukommt. Die beiden DWS-Fonds geben sich nicht viel. Der Cominvest sollte als Europafonds aus meiner Sicht nicht riskanter sein, als die weltweiten von der DWS, da kein Währungsrisiko. Die scheinen da aber ganz schön zu zocken. Das kommt vielleicht von einem ordentlichen Anteil Small- und Midcaps?
Interessant ist auch der Blick auf die Sharpe Ratio. Das ist vereinfacht gesagt die Kennzahl dafür, wieviel Ertrag ich für eine Einheit Risiko bekomme. Derzeit sind alle Fonds negativ, was nicht überrascht. Aber der Akkumula ist mit -0,27 rund doppelt so gut, wie der Rest… . Ich habe dort also am meisten Gegenwert für mein Risiko bekommen. Nur mal so als Anregung.
diese vielen Einzelmeinungen werden irgendwann zu eine Konsens und was passiert dann - – genau.
Wieso kommt eigentlich bei so einer Frage nicht als Antwort:
„Hast du Erfahrung in diesem Anlagesegment und bist du überhaupt der Typ dafür?“
Oder haben wir auch deshalb eine sog. Fiannzkrise, weil diese Fragen niemand gestellt hat und auch jetzt niemand stellt?
Vielleicht kann mir das jemand erklären.
Wieso kommt eigentlich bei so einer Frage nicht als Antwort:
„Hast du Erfahrung in diesem Anlagesegment und bist du
überhaupt der Typ dafür?“
Warum stellst Du die Frage nicht einfach?
Weil ein Forum nicht der Wächter über die Denkweisen der Einzelnen Teilnehmer ist. Eigenverantwortung ist gefragt. Und wer so konkret fragt, der hat sich offenbar schon irgendwelche Gedanken gemacht.
Oder haben wir auch deshalb eine sog. Fiannzkrise, weil diese
Fragen niemand gestellt hat und auch jetzt niemand stellt?
Vielleicht kann mir das jemand erklären.
Vielleicht haben wir eine Finanzkrise, weil vorher niemand nach den Risiken gefragt hat?
Und relativ sicher haben wir eine Finanzkrise, weil die Antworten auf diese Frage nicht aussagekräftig waren…
einfach, habe drei Fonds, einen Konservativ, bei den zur sicherheit nicht alles in Aktien angelegt wird, einen mit Mittleren Risiko und einen mit hohen Risiko.
Im Zuge der Krise gingen alle nach unten und zwar ziemlich synchron, egal wie die Risikoklasse war. Nun sieht es so aus, dass die mit höheren Risiko besser dastehen als er Konservative, dieser hat seit Monaten das größte Minus.
Wie du also siehst sind die Risikogruppen nicht wirklich ein Indiez ob das Geld wirklich sicherer ist oder nicht. Kann sein, dass ich aber auch nur die Ausnahme der Regel bin.
einfach, habe drei Fonds, einen Konservativ, bei den zur
sicherheit nicht alles in Aktien angelegt wird, einen mit
Mittleren Risiko und einen mit hohen Risiko.
Das sind drei verschiedene A N L E G E R T Y P E N !
Im Zuge der Krise gingen alle nach unten und zwar ziemlich
synchron, egal wie die Risikoklasse war. Nun sieht es so aus,
dass die mit höheren Risiko besser dastehen als er
Konservative, dieser hat seit Monaten das größte Minus.
Das ist grundsätzlich so, höheres Risiko höherer Gewinn.
Wie du also siehst sind die Risikogruppen nicht wirklich ein
Indiez ob das Geld wirklich sicherer ist oder nicht. Kann
sein, dass ich aber auch nur die Ausnahme der Regel bin.
Sorry, das meinte ich auch gar nicht: Ich meinte welcher Anlegertyp du bist!Ob du dich hier auf dem richtigen weg befindest.
Zuerst sollte man sich Gedanken machen: Was will ich mit der Geldanlage wann erreichen.Dann,brauche ich mein Geld ausnahmslos immer zur Hand oder habe ich Spielgeld.
Viele Anlagearten braucht man gar nicht zu diskutieren oder nachdenken, da sie von Anfang an nicht zum Anleger passen.
Und ausserdem - an der Börse sein Geld investieren heißt nicht heute rein und in 2 Jahren raus - sondern das erfordert langen Atem und Strategie.Und vor Allem- wer legt mein Geld eigentlich wie und warum so an.
es freut mich, dass sich darauf jemand direkt antwortet.
Ich habe die Frage gestellt, welcher Typ es ist der sein Geld in Fonds investieren will.
Meine Intension war ja, wieso sofort ein Tip abgegeben wurde.Das ist nämlich das Problem in meine Augen.
Ich gebe dir selbstverständlich recht, das ein Forum kein Wächter sein will und ist.
Das bedeutet aber nicht, das keine Antworten gegeben werden dürfen die zum Nachdenken anregen.
Und schon sind wir bei der Finanzkrise:
Entstand die nicht gerade deshalb weil niemand fragte wo das Geld und vorallem wie und warum es so angelegt wurde?
Ich glaube eines darf auch nicht vergessen werden: Das Lemmingsyndrom.
Es bedeutet wenn es nur genügend genauso machen, überlegt der Rest nicht mehr lange - denn dann muss es ja gut sein. Dies kann man tun in dem man z.B ausschließlich Produktempfehlungen gibt aber nicht hinterfragt.Und - wer gab sich den mit einem Festgeld zufrieden, wenn man doch anders viel mehr Rendite erzielen kann.(Lemmingsyndrom, unten beschrieben)Genauso ist die Krise entstanden.
Eine Frage nun alle: Wird sich durch die Krise etwas zum Guten an unserem Verhalten ändern?Und falls ja - Woran erkennt man das dann?
Danke Moneyschorsch, das war die Antwort, die ich mir erhofft hatte. Die ganzen obigen Diskussionen über allgemeine Probleme von Aktienanlagen und Anlegertypen haben mich leider nicht viel weiter gebracht. Ich hatte doch extra nach genau diesen 4 Anlagen gefragt. Na egal, trotzdem danke.
Ich habe die Frage gestellt, welcher Typ es ist der sein Geld
in Fonds investieren will.
Meine Intension war ja, wieso sofort ein Tip abgegeben
wurde.Das ist nämlich das Problem in meine Augen.
ich habe Dein Posting eher als Kritik verstanden, dass eben niemand bis dahin diese Frage an den initiator der Threads gestellt hatte.
Ich gebe dir selbstverständlich recht, das ein Forum kein
Wächter sein will und ist.
Das bedeutet aber nicht, das keine Antworten gegeben werden
dürfen die zum Nachdenken anregen.
Klar. Wenn es Antworten sind, dann sind die super.
Und schon sind wir bei der Finanzkrise:
Entstand die nicht gerade deshalb weil niemand fragte wo das
Geld und vorallem wie und warum es so angelegt wurde?
Ich glaube eines darf auch nicht vergessen werden: Das
Lemmingsyndrom.
Ich gebe Dir ja recht, dass der Lemmingeffekt für so manche falsche Anlageenstscheidung verantwortlich ist.
Die Finanzkrise wurde allerdings nicht von Horden desorientierte Anleger ausgelöst. Höchstens, wenn man eine Masse Amerikaner so bezeichnen will, die sich Häuser kaufen, die sie sich nciht leisten können. Aber die wirklichen Ursachen der Krise sind diemal wirklich komplizierter und liegen tiefer.
Eine Frage nun alle: Wird sich durch die Krise etwas zum
Guten an unserem Verhalten ändern?Und falls ja - Woran erkennt
man das dann?
Man könnte es z.B. an der Art der Fragen erkennen, die in Foren wie diesen gestellt werden.