Hallo,
ich würde gerne in Aktien investieren, aber ich weiß nicht, ob es überhaupt eine Website gibt, auf der ich mir Angebote ansehen könnte.
Kann mir jemand helfen?
Hallo,
ich würde gerne in Aktien investieren, aber ich weiß nicht, ob
es überhaupt eine Website gibt, auf der ich mir Angebote
ansehen könnte.
Kann mir jemand helfen?
Du kannst grundsätzlich alle Aktien kaufen, die an einer Börse notiert sind und in etwa zu dem Preis kaufen (vereinfacht ausgedrückt), der von dieser Börse veröffentlicht wurde. Jetzt stehst Du aber vor der Frage, welche Aktie Du kaufen sollst. Hierzu gibt es auf verschiedenen Seiten Empfehlungen. Das Problem ist, das niemand der Analysten oder sonstjemand der Aktienkaufempfehlungen abgibt, eine Glaskugel hat. Was ich damit sagen möchte ist, das Einzelaktienempfehlungen eher problematisch sind. Ich halte die Investition in Aktien für überaus sinnvoll, empfehle aber insbesondere für wenig erfahrene Anleger dies über einen Investmentfonds zu machen. Informiere Dich doch zuerst bei Deiner Hausbank, welche Aktienfonds diese anbietet und mache Dich so mit dem Thema vertraut. Langfristig wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem guten Aktienfonds besser fahren als mit einer Aktiendirektanlage.
Beste Grüsse
Roland
hallo,
eine unabhängige beratung zum thema zum kleinen preis erhältst du bei deiner verbraucherzentrale. die sind etwas engagierter als deine hausbank.
strubbel
$:open_mouth:)
Hallo,
ich würde gerne in Aktien investieren, aber ich weiß nicht, ob
es überhaupt eine Website gibt, auf der ich mir Angebote
ansehen könnte.
Kann mir jemand helfen?
Moin
Gute Beratung „vor Ort“ sollte nie gescheut werden (Beraterhaftung). Ansonsten tendiere ich zu einer bereits getätigten Aussage bezügl. der Anlage in Fonds. Nette Streuung, weniger Risiko.
Oder mal was Innovatives: statt Gewinnbeteiligung eine Umsatzbeteiligung. Interessant.
Mal informieren unter www.akzenta.ag
Gruß aus dem Norden
Akzenta oder: Gier frisst Hirn
Moin
Gute Beratung „vor Ort“ sollte nie gescheut werden
(Beraterhaftung). Ansonsten tendiere ich zu einer bereits
getätigten Aussage bezügl. der Anlage in Fonds. Nette
Streuung, weniger Risiko.
Oder mal was Innovatives: statt Gewinnbeteiligung eine
Umsatzbeteiligung. Interessant.
Mal informieren unter www.akzenta.ag
Gruß aus dem Norden
Beraterhaftung? Wohl eher für den Akzenta-Vertrieb erforderlich.
Was Innovatives? Geldumverteilungs-System statt Kapitalaufbau.
Mit der Akzenta UB hat es angefangen. Sie läuft seit 1998 und laut den Kunden der ersten Jahre funktioniert es prima.
Das war schon immer eine gute Methode, neuen Anlegern Pyramiden- oder Kettenspiele oder mehr oder weniger versteckte Schneeballsysteme schmackhaft zu machen. Eigenartigerweise überdauerte keines dieser Systeme eine größere Anzahl von Stufen, meistens platzte das ganze gerade dann, wenn es so richtig gut zu laufen schien.,
Alle Kunden haben bislang ihr Geld bekommen. Alleine im Dezember 2004 wurde an über 9000 Kunden bares Geld ausgezahlt. Bis 04/2005 sind es knapp 300.000 Verträge. Ausgeschüttet sind über 80 Mio. Euro.
Die Kunden der ersten Jahre konnten wesentlich mehr Geld erhalten als prognostiziert, weil die Neueinzahlungen wesentlich höher waren als die Ansprüche. Daher resultiert die gute Propaganda, einige sind auch sicher wieder mit neuen Käufen eingestiegen, weil sie glauben, dass das ewig so weitergeht.
Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt. Der Grund ist allerdings nur, dass in jedem Prospekt steht, dass keinerlei Zahlungen garantiert sind.
Bürgel und D&B bestätigen Akzenta die beste Bonität und beste Ratings. Die haben aber nur Kapitalausstattung und Bilanzen geprüft – nicht das Geschäftsmodell von Akzenta. Und da Akzenta von jedem Umsatz 20% als Gewinn einbehalten hat, war es nicht allzu schwer, ein entsprechend hohes Eigenkapital aufzubauen.
Der oft als „der deutsche Rating-Papst“ bezeichnete Dr. Oliver Everling hat bereits mehrfach auf Fachtagungen der Akzenta AG über die Auswirkungen der kommenden Eigenkapitalanforderungen gemäß Basel II informiert. Er hat nichts darüber gesagt, dass das Akzenta-System auf Dauer funktioniert.
Finanztest hat geschrieben: Kein Risiko für den Kunden
Hier wurde die einzige neutrale Zeile herausgezogen und ignoriert, dass in dem Rest des zweiseitigen Berichtes die Akzenta stark kritisiert wurde.
Aber wenn man jetzt die Prospekte von Akzenta studiert, liest man:
Steuern zahlen und Geld verdienen: Steuerschuld 100.000 EUR, Investition in Akzenta UB 17.400 EUR incl. MWSt. ergibt eine (zu versteuernde) prognostizierte Auszahlung innerhalb von voraussichtlich 10 Jahren von 200.000 EUR.
Oder: Risiko-Renten-Plan: Kosten 14.268 EUR incl. MWSt. ergibt prognostizierte Erträge ab dem 11. Jahr von über 354.000 EUR.
Oder: Immobilienbesitzer: Eine Zahlung von 1.740 EUR brutto ergibt über 10 Jahre insgesamt 20.000 EUR.
Oder: Multiplex-Umsatzbeteiligung: Aus 4% zzgl. MWSt. auf einen Produktpreis von 100.000 EUR = 4.640 EUR ergeben monatliche Auszahlungen über 10 Jahre von insgesamt 25.000 EUR.
Und im Internet findet man schon Immobilienangebote, bei denen die Akzenta UB die Finanzierung wunderbar leicht macht; angeblich akzeptieren sogar Banken und Versicherungen die UB als Eigenkapitalersatz und Finanzierungsinstrument.
Und das soll alles funktionieren, nur weil die Anleger am ständig wachsenden Umsatz der Akzenta beteiligt werden!!
Trotzdem wird bestritten, dass die märchenhaft scheinenden Auszahlungen möglich sind, ohne dass sich die Umsätze der Akzenta von Jahr zu Jahr annähernd verdoppeln. Nur deshalb, weil es bislang funktioniert hat.
Es wird darauf verwiesen, dass Akzenta Beteiligungen hat und verschiedenen Betätigungsfelder, was alles in die Ausschüttungen einfließt. Aber welche wirtschaftliche Bedeutung haben denn die Beteiligungen an Cent AG, PR&O etc. im Verhältnis zu den ausgeschütteten Umsätzen? Laut Geschäftsbericht 2003 bei Umsätzen von ca. 24 Mio. EUR beliefen sich die Ergebnisse der Beteiligungen auf maximal 500.000 EUR, wobei bei den Zugängen in 2003, z.B. frank&frei GmbH oder ProductCargo GmbH mit negativem Gewinn (=Verlust) von 192.000 EUR oder 126.000 EUR zu Buche schlugen. Das heißt aber nichts anderes, als dass der allergrößte Teil der Ausschüttungen eben aus neuen Geldern und nur zu sehr geringem Teil aus den Beteiligungen stammen.
Akzenta vergleicht sich gerne mit Banken, Bausparkassen, Versicherungen und produzierenden Unternehmen. Aber das ist Akzenta nicht. Was die Kunden tatsächlich bekommen, sind eine hochriskante Unternehmensbeteiligung. Die einen unendlichen Markt voraussetzt und bei der völlig ignoriert wird, dass die prognostizierten Auszahlungen an die Kunden, die sich jedes Jahr verdoppeln sollen, ebenfalls jährlich sich verdoppelnde Umsätze erfordern.
Wer sich mit den oben beschriebenen „Anlagemöglichkeiten“ an Akzenta beteiligt, wird vielleicht anfangs einen geringen Betrag wieder sehen. Aber das Erwachen wird grausam sein. Und wenn man so eine riskante Anlage zur Immobilienfinanzierung einsetzt, weil man die Immobilie ohne das nicht finanzieren kann, dann kann das die Existenz kosten. Man kann nur raten: Finger weg!
Und anstelle der diversen Links aus der Marketing-Abteilung von Akzenta, die teilweise schwer an die der Göttinger Gruppe erinnern und ohne sachliche Aussagekraft sind, hier einen anderen: www.sie.nerven.diebestien.de MLM Zusammenbruch.