Ich habe heute in einerZeitschrift einen Artikel gelesen und fand das recht seltsam und frech, sofern das möglich ist.
Kann mir jemand sagen ob das folgende eine Ente ist, oder ob das tatsächlich möglich sein könnte
Ein Grossunternehmen möchte ein anderes Grossunternehmen kaufen.
Die Verhandlungen laufen, laufen, laufen und enden über Jahre im nichts
Jetzt geht das eine Unternehmen hin und bittet seine Mitarbeiter Aktien des anderen Unternehmens zu kaufen, also der Produktmanager über den Filialleiter bis zur Büroangestellten kaufen ein paar Aktien des anderen Unternehmens und verkaufen diese nach einer bestimmten Karrenzzeit an das eigene Unternehmen, laut diesem Bericht der Zeitung über einen Zeitraum von rund 7 Jahren.
Nach aktuellen 8 Jahren ist das Unternehmen jetzt im Besitz von 59% der Aktien und ist somit Aktienmehrheitsinhaber also hat er jetzt die Zügel der Firma in der Hand die er kaufen wollte
im voraus Danke für ein Feedback, für mich hört sich das nämlich recht unglaublich an
Theoretisch wohl denkbar,praktisch aber ein Geldproblem.
Denn um einen großen Konzern zu übernehmen,muss man reichlich Aktien kaufen.
Nehmen wir mal einen Automobilhersteller in D der so knapp 500.000 Aktien ausgegeben hat.Nehmen wir weiter und zur einfachen Rechnung an,eine Aktie würde 200 € heute im Ankauf kosten.
Um die Mehrheit zu bekommen,müsste man also mindestens 255.000 Aktien (51%) aufkaufen,was = 51 Millionen € entspricht.
Glaubst du also,das ein Unternehmer so eine Summe an sein Personal auszahlen würde ???
Die Firma kann doch auch selbst Aktien am Markt der anderen Firma aufkaufen oder verdeckt aufkaufen lassen(um selbst nicht aufzutreten und Kurs hochzutreiben).
Dass die einzelnen Mitarbeiter solch benötigten Aktienpakete erwerben könnten, halte ich für fast ausgeschlossen. Dazu wäre die benötigte Aktienanzahl zu groß und es sind evtl. sogar stimmrechtslose Anteile, also hier wertlos für die Firma.
Aktien mit Stimmrecht sind ja meist nicht im Streubesitz (gibts aber durchaus auch).
Aber rechtlich korrekt wäre das alles schon. Das ist doch das Risiko bei AGs. Die Mehrheit der Anteilseigner bestimmt.
Theoretisch wohl denkbar,praktisch aber ein Geldproblem.
Nein - so wechseln gerade bei größeren Unternehmen häufig die Besitzer.
Stell dir vor:
Unternehmen A hat im Säckel insgesamt 49 % Aktienanteil.
Unternehmen B - 35 % Aktienanteil
Der Rest der Aktien ist auf die Mitarbeiter des Unternehmens A verteilt,
bzw. auf weitere Aktionäre.
Unternehmen B (Bank) kauft alle möglichen Aktien auf und erhält damit Aktienmehrheit.
Jetzt geht das eine Unternehmen hin und bittet seine Mitarbeiter Aktien des anderen
Unternehmens zu kaufen, also der Produktmanager über den Filialleiter bis zur Büroangestellten kaufen ein paar Aktien des anderen Unternehmens und verkaufen
wurde danach gefragt und diese Konstellation dürfte in der Realität nicht vorkommen.